Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Hitze-Wetter hält sich in einer Region nun tagelang – Kurze Verschnaufpause an einem konkreten Tag

Frankfurt und Karlsruhe melden bereits den dritten Tag über 30 Grad – die erste Hitzewelle des Jahres ist amtlich. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Der Begriff Hitzewelle ist klar definiert: Es braucht mindestens drei aufeinanderfolgende Tage mit 30 Grad oder mehr. Genau das ist im Südwesten erreicht. In Frankfurt und Karlsruhe steht bereits der dritte heiße Tag in Folge in den Büchern – damit ist die erste Hitzewelle des Jahres dort amtlich. Verantwortlich sind wiederkehrende Warmluftvorstöße aus Südwesten, die immer wieder neue Energie heranführen.

Der Mai 2026 ist aktuell deutlich zu warm – die Tageswerte liegen 10 Grad höher als „normal“.

Während sich der Rest des Landes zwischen warmen und kühleren Luftmassen hin- und herbewegt, bleibt der Südwesten durchgehend auf der warmen Seite. Dieses Hin und Her zwischen warm und kühl begleitet uns die kommenden Tage – mit dem Südwesten als heißem Dauerbrenner.

Norden und Süden driften auseinander

Am Mittwoch (27. Mai) zeigt sich das Wetter zweigeteilt: Südlich der Donau quellen am Nachmittag dicke Wolken auf, an den Alpen entladen sich teils kräftige Gewitter mit Starkregen. Sonst scheint über der Mitte häufig die Sonne. Im Norden bleibt es mit 15 bis 24 Grad spürbar frischer, sonst werden 25 bis 32 Grad erreicht, im Südwesten sind bis zu 35 Grad drin.

In den Nächten sinken die Werte im Norden bis auf 4 Grad, örtlich droht sogar wieder Bodenfrost, während es im Südwesten mit 13 bis 15 Grad deutlich milder bleibt. Am Donnerstag (28. Mai) folgt eine kurze Verschnaufpause mit 23 bis 27 Grad, im Südwesten noch um 29 Grad.

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So heiß wird das Wochenende

Zum Wochenende (30. und 31. Mai) dreht der Südwesten noch einmal auf. Am Freitag (29. Mai) klettern die Werte am Oberrhein auf 30 bis 34 Grad, während von Nordwesten erste Schauer und Gewitter mit Sturmböen aufziehen. Auch am Samstag bleibt der Süden mit 28 bis 32 Grad sommerlich heiß, im Nordosten sind es kühlere 22 bis 27 Grad.

Am Sonntag steigt die Gewittergefahr deutlich – bei bis zu 32 Grad am Oberrhein lädt sich die Atmosphäre kräftig auf. Zum Wochenstart bleibt es mit 24 bis 28 Grad wechselhaft und schwülwarm.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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