Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Jetzt kippt das Wetter schon wieder: Wende steht kurz bevor

Kaum zeigt sich der Frühling mit milden Temperaturen und Sonne, folgt schon die nächste Wetter-Wende. Nach einem kurzen Hoch kippt die Lage erneut. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Nach einem regional eher durchwachsenen Samstag (21. März) mit Wolken, Schauern und regional sogar Schneefall in den Alpen dreht das Wetter pünktlich zum Sonntag spürbar auf Frühling. Die Sonne setzt sich vielerorts durch, die Temperaturen steigen und erreichen am Montag und Dienstag ihren Höhepunkt.

Ab Mittwoch (25. März) rauschen deutlich kühlere Luftmassen in Richtung Deutschland. Die Wetterlage kippt.

Besonders entlang des Rheins sind bis zu 18 Grad möglich, auch in der Mitte Deutschlands fühlt es sich erstmals wieder richtig mild an. Viele werden diese Tage als ersten echten Frühlingsgruß erleben. Doch dieser Eindruck trügt, denn die stabile Hochdrucklage bleibt nur ein kurzes Intermezzo.

Der Wetter-Umschwung rollt an

Bereits am Dienstag (24. März) zeigen sich erste Vorboten der nächsten Wetteränderung. Während es im Süden noch freundlich bleibt, ziehen im Norden und Westen dichtere Wolken auf. In der Nacht zum Mittwoch (25. März) erreicht dann ein neues Tiefdruckgebiet Deutschland. Von Nordwesten her breitet sich Regen aus, die Wolken verdichten sich und die Luft wird wieder deutlich kühler.

Am Mittwoch selbst kommt es verbreitet zu Schauern, im Westen sind sogar Gewitter möglich. Die Temperaturen gehen spürbar zurück und erreichen oft nur noch Werte um 10 bis 15 Grad. Der Wind frischt auf und dreht auf westliche Richtungen.

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So manche Region kehrt zurück in den Spätwinter

Am Donnerstag (26. März) folgt dann der eigentliche Rückfall. Statt Frühlingswärme dominieren wieder kühle Luftmassen das Wettergeschehen. Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen 5 und 12 Grad, begleitet von häufigen Schauern. Besonders brisant: In höheren Lagen fällt erneut Schnee, teilweise sogar bis in mittlere Höhenlagen.

Auch in den Nächten wird es wieder frostig mit Temperaturen bis knapp unter null Grad. Der Frühling wird damit erneut ausgebremst und macht Platz für eine unbeständige, fast winterliche Phase. Eine stabile Wetterberuhigung ist zunächst nicht in Sicht.

Die Kanarischen Inseln rüsten sich währenddessen für schwere Unwetter. Schon jetzt wurden starke Regenfälle gemessen, doch der Höhepunkt von Sturm „Therese“ steht der Region am Wochenende bevor.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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