Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wetter-Wende mit Wucht steht kurz bevor: Jetzt drohen Unwetter mit Hagel
Zum Wochenende kippt die Wetterlage komplett, kräftige Gewitter ziehen auf. Hagel, Sturmböen und Starkregen machen die Tage brisant. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Noch genießen wir den freundlichen Mai, doch die Ruhe trügt. Schon am Donnerstag (28. Mai) rumort es über den Alpen, wo sich vereinzelt erste Gewitter mit Starkregen bilden können. Die nächste Sommerhitze steht jedoch trotzdem schon wieder in den Startlöchern.
Das ist allerdings nur das Wetter-Vorspiel. Denn aus Westen schiebt sich ein Tief heran, das schwül-warme Luft mitbringt und die Atmosphäre regelrecht auflädt. Ab Freitag wird es deshalb richtig brisant. Über den Regen dürfte sich so manche Stadt jedoch freuen, in den vergangenen Tagen wurde in einer NRW-Stadt bereits zum Wassersparen aufgerufen.
Samstag wird zum kritischen Tag
Am Freitag (29. Mai) entladen sich in der West- und Nordwesthälfte teils kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.
Doch der eigentliche Knackpunkt ist der Samstag (30. Mai). Zunächst legt die Nordhälfte los, ab Mittag erfasst die Gewitterfront die Mitte, im weiteren Verlauf greift sie auf den Süden über. Dann sind nicht nur Starkregen, Sturmböen und Hagel im Spiel – lokal werden ausgewachsene Unwetter wahrscheinlich. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und umstürzende Bäume gehören dann leider zum Risiko.
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Darauf sollten Sie am Wochenende achten
Eine Entwarnung gibt es vorerst nicht: Auch am Sonntag (31. Mai) und Montag (1. Juni) bleibt es mit Schauern und Gewittern unbeständig, lokal sind erneut Unwetter möglich. Wer etwas im Freien plant, sollte flexibel bleiben und vor jedem Ausflug die aktuellen Warnungen prüfen.
Bei aufziehendem Gewitter heißt es: rein ins Gebäude oder Auto, weg von Bäumen und freien Flächen. Sichern Sie rechtzeitig Gartenmöbel und Sonnenschirme, bevor die erste Böe durchfegt. Das Sommerwetter kommt zurück – aber eben erst mit etwas Verspätung.
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