Großprojekt

Für rund 3,6 Millionen Euro: Strecke in Hamm soll sicherer werden

Die Stadt plant eine Sanierung des Hellwegs in Hamm, um unter anderem die Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern. Die Kosten: rund 3,6 Millionen Euro.

Hamm - Die Stadt plant, den Hellweg in Berge auf der Grenze des Stadtbezirks Rhynern und des Hammer Südens zwischen der Richard-Wagner-Straße und dem Paul-Klee-Weg zu erneuern. Die Bezirksvertretung Rhynern hat dem Vorhaben einstimmig zugestimmt, aber die Finanzierung muss noch endgültig gesichert werden. Die Bauarbeiten sollen sich über eine Strecke von 860 Metern erstrecken.

Für rund 3,6 Millionen Euro: Wichtige Strecke soll sicherer werden

Der Hellweg ist in einem schlechten Zustand. Es gibt keine eigenen Wege für Radfahrer, auch die Gehwege sind nicht gut ausgebaut. Deshalb soll die Straße saniert werden. Auch die Wasser- und Abwasserleitungen müssen erneuert werden. Außerdem soll es neue Straßenlaternen geben. An einigen Stellen, wie an der Kreuzung Richard-Wagner-Straße und zwischen der RLG-Trasse und dem Paul-Klee-Weg, müssen auch die Kanäle repariert werden.

Der Hellweg in Berge ist in einem schlechten Zustand und soll saniert werden.

Das Projekt kostet insgesamt rund 3,6 Millionen Euro und soll in den Jahren 2025 bis 2027 umgesetzt werden. Das Geld kommt aus verschiedenen Quellen: 990.000 Euro aus Erschließungsbeiträgen, 700.000 Euro aus Straßenbaubeiträgen, eine Million Euro als Förderung vom Land und 923.000 Euro von der Stadt selbst.

Besonders wichtig ist die Verbesserung für Radfahrer und Fußgänger. Im südlichen Abschnitt der Straße werden Schutzstreifen für Radfahrer markiert. Im nördlichen Abschnitt bekommen sie eigene Fahrstreifen, die durch Markierungen von der Autospur getrennt sind. Die Gehwege werden neu gepflastert und barrierefrei gestaltet. So sollen sich Fußgänger und Radfahrer sicherer fühlen und mehr Menschen das Fahrrad nutzen.

Hellweg soll saniert werden: Projekt kostet rund 3,6 Millionen Euro

Um die Straße grüner zu machen, sollen entlang des Ökonomierat-Peitzmeier-Platzes junge Bäume vorsichtig entfernt und an anderen Stellen neu gepflanzt werden. Außerdem gibt es im nördlichen Abschnitt Baumbeete, die Regenwasser speichern. Dadurch erhalten die Bäume genügend Wasser.

Nach der Zustimmung der Bezirksvertretung wird der Plan nun weiteren Gremien vorgelegt. Die endgültige Entscheidung fällt am 7. April im Hauptausschuss. Wenn die Finanzierung gesichert ist, kann die detaillierte Planung beginnen.

Das ist nicht die einzige geplante Straßenbau-Maßnahme im Stadtbezirk Rhynern.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Westend61

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