Höhere Kosten für Autobesitzer

Achtung, Autofahrer: 2025 werden Versicherungen und Tanken teurer

Frisches Jahr, frische Tarife: Deutsche Fahrzeugbesitzer werden 2025 an einigen Stellen deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Doch was genau verteuert sich?

Dem ein oder anderen kann angesichts der immer größer werdenden Kosten schon der Spaß am Autofahren vergehen. Denn zum Jahreswechsel schossen nicht nur Silvesterraketen gen Himmel, sondern auch die Preise für Benzin, Versicherung und einiges mehr.

Ein Liter Benzin kostet Autofahrer seit dem 1. Januar 2025 deutlich mehr

Hinter den höher werdenden Spritkosten steckt die CO₂-Steuer. Diese steigt wie schon im Vorjahr weiter an von 45 Euro auf 55 Euro pro ausgestoßene Tonne CO₂ bei Benzin und Diesel. So soll die Abgasbelastung gesenkt werden. Berechnungen des ADAC zufolge steigt damit der Literpreis für beide Kraftstoffe um etwa drei Cent. Neben den politischen Regelungen gilt es jedoch auch die Schwankungen des Ölpreises zu beachten. Steigt dieser, fallen auch die CO₂-Steuer-Kosten schwerer ins Gewicht und umgekehrt.

Autofahren wird im neuen Jahr teurer.

Auch Kfz-Versicherungen können 2025 teurer werden

Viele Versicherungen erhöhen zudem ihre Beiträge, was damit zusammenhängt, dass die Experten vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) neue Typklassen eingeführt haben. Begründet wurde dies mit der Auswertung der Schadensbilanzen von etwa 33.000 unterschiedlichen Automodellen. Umso weniger Schäden und damit verbundene Kosten ein Modell vorweist, desto niedriger wird seine Typklasse. „Für rund 7,1 Millionen Autofahrer gelten in der Kfz-Haftpflichtversicherung künftig höhere Einstufungen, rund 5,1 Millionen profitieren von besseren Typklassen“, erklärt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen auf der Webseite des Verbandes.

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Schluss mit Papierführerscheinen

Wie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr auf seiner Webseite informiert, dürfen Sie ab dem 19. Januar nicht mehr mit dem alten Papierführerschein fahren. Grund dafür ist, dass die EU in allen Mitgliedsländern einheitliche Führerscheine bis 2033 fordert. Da das Verfahren dazu den Staaten selbst überlassen bleibt, schließt die Bundesrepublik die Umstellung aber wie gesagt schon im Januar 2025 ab. Der Umtausch kostet in etwa zwischen 25 und 30 Euro. Ausgenommen von der Änderung sind Autofahrer, die vor dem Jahr 1953 geboren wurden.

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Verkehrsverstöße im Ausland werden härter bestraft

Wer künftig im Ausland beim übermäßigen Rasen oder gar mit Alkohol hinterm Steuer erwischt wird, zahlt zum einen ein hohes Bußgeld, kann aber jetzt auch seinen Führerschein in Deutschland verlieren. Während man früher meist nur ein Fahrverbot in dem Land, in welchem das Verkehrsdelikt begangen wurde, fürchten musste, sollen die zuständigen Behörden sich künftig untereinander austauschen. „Wenn jemand den Führerschein in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union verloren hat, weil er gegen Straßenverkehrsvorschriften massiv verstoßen hat, dann soll er oder sie überall nicht fahren dürfen“, betonte Bundesverkehrsminister Volker Wissing in Brüssel. Bußgeldkatalog.org weist jedoch darauf hin, dass das neue Gesetz erst noch vom Europaparlament genehmigt werden muss. Es wurde aber bereits einstimmig von den Verkehrsministern der Mitgliedsstaaten beschlossen und die EU-weite Regelung wird zeitnah getroffen werden.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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