Vorsicht gesundheitsschädlich
Rhabarber lieber nicht roh essen: Gesundheitsschädliche Oxalsäure
Rhabarber kennen die meisten wohl aus leckeren Kuchen. Aber kann das Gemüse auch roh verzehrt werden?
Die Rhabarber-Saison ist da – endlich können Sie die Pflanze wieder zu Kompott, Marmelade, Kuchen oder Saft bzw. Sirup verarbeiten und genießen. Die Nutzpflanze hat viele gesundheitliche Vorteile. So enthält sie viele Vitamine, wie beispielsweise Vitamin C und Vitamin K, und wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Calcium. Gleichzeitig ist Rhabarber kalorienarm, weswegen die Pflanze insbesondere bei Menschen, die abnehmen möchten, beliebt ist.
Aber Rhabarber ist nicht zwingend gesund beziehungsweise ungefährlich. Haben Sie sich zum Beispiel schon einmal die Frage gestellt, ob man Rhabarber auch roh essen darf? Die Antwort lautet: besser nicht. Weshalb roher Rhabarber gesundheitsschädlich sein kann, erfahren Sie im Folgenden.
Gesundheitsschädlich: Warum Sie Rhabarber nicht roh essen sollten
Rhabarber enthält Oxalsäure, die einerseits Magendarmprobleme zur Folge haben und andererseits den Zahnschmelz angreifen kann. Insbesondere nach dem Johannistag am 24. Juni ist der Gehalt an Oxalsäure in den Rhabarberstängeln und -blättern so hoch, dass Sie ihn gar nicht mehr ernten sollten.
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Wenn Sie die Pflanze hingegen erhitzen, können Sie das Gemüse ohne Bedenken verzehren. Denn durch die Hitze wird die in Rhabarber enthaltene Oxalsäure weitgehend unschädlich gemacht, sodass aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen spricht, Rhabarber zu essen. Nur roh sollten Sie die Finger davon lassen.
Zehn Gemüsesorten, die roh oder unreif verzehrt giftig sein können




Sie müssen Rhabarber nicht roh essen: Es gibt zahlreiche leckere Rezeptideen
Neben kreativen Kuchen-Variationen, wie beispielsweise Rhabarber-Schmand-Kuchen, Erdbeer-Rhabarber-Kuchen oder Rhabarber-Pudding-Tarte, sollten Sie unbedingt auch Rhabarber Fool und Rhabarber-Crumble mit Mandeln probieren – oder kennen Sie schon cremiges Rhabarber-Risotto mit Sekt?
Rubriklistenbild: © Gianna Schade/Imago
