Die besten Methoden
Meerrettich haltbar machen: Einfrieren, einlegen, trocknen und richtig lagern
Meerrettich können Sie mit vier einfachen Methoden haltbar machen: Er lässt sich trocknen, einlegen, einfrieren oder im Kühlschrank lagern.
In der Küche eignet sich Meerrettich hervorragend, um Dips, Soßen und herzhafte Gerichte zu verfeinern. Zugleich ist die Wurzel gesund und eine beliebte Heilpflanze. Meistens benötigen Sie aber aufgrund der Schärfe nur wenig. Deshalb lohnt es sich, den Rest ganz einfach haltbar zu machen. Vier Methoden, wie Sie der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und Meerrettich konservieren.
Meerrettich haltbar machen: in Essig einlegen
Um die Haltbarkeit Ihres Meerrettichs zu erhöhen, legen Sie die geraspelte Wurzel in Essig ein:
- Kochen Sie die Schraubgläser vor der Zubereitung für etwa zehn Minuten in kochendem Wasser aus, um Keime abzutöten. Achten Sie hinterher darauf, dass die Gläser mit Inhalt luftdicht verschlossen sind.
- Auf 200 Gramm geraspelten Meerrettich benötigen Sie einen Teelöffel Salz und einen Spritzer Essig. Vermengen Sie alles gut miteinander, ansonsten verfärbt sich der Meerrettich schnell grau.
- Füllen Sie die Mischung in die vorbereiteten Gläser und bedecken Sie die Oberfläche noch mit etwas Essig.
Meerrettich trocknen steigert die Haltbarkeit
Meerrettich in getrockneter Form zu verwenden, kommt eher selten vor. Probiere Sie es dennoch aus: Verwenden Sie den trockenen Meerrettich zum Beispiel als Gewürz. Dazu können Sie ihn fein mahlen. Zuallererst müssen Sie den Meerrettich gründlich säubern, braune Stellen herausschneiden und fein raspeln. Trocknen können Sie den Meerrettich anschließend auf zwei Arten:
- An der Luft: Breiten Sie den geraspelten Meerrettich auf einem Sieb oder Gitter aus. Trocknen Sie ihn mehrere Tage an der Luft. Wichtig ist, die Raspeln täglich zu wenden, um Schimmel an den Auflagestellen zu vermeiden.
- Im Backofen: Breiten Sie den geraspelten Meerrettich auf einem Backblech aus und trocknen Sie ihn im Ofen bei 50 Grad Celsius. Damit Feuchtigkeit entweichen kann, klemmen Sie einen Kochlöffel in die Backofentür. Wenden Sie die Raspeln regelmäßig, damit sie gleichmäßig trocknen. Dieser Vorgang dauert mehrere Stunden.
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Meerrettich im Gefrierfach haltbar machen
Eine schnelle und einfache Methode für eine längere Haltbarkeit: Meerrettich einfrieren. Sie müssen auch hier den Meerrettich säubern, braune Stellen herausschneiden und fein raspeln. Vermengen Sie dann die Raspel mit etwas Zitronensaft, so behält der Meerrettich seine Farbe. Wenn es schnell gehen muss, frieren Sie einfach die Wurzel ungeschält ein. Die Konsistenz ist nach dem Auftauen allerdings nicht mehr so knackig wie beim frischen Meerrettich.
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Meerrettich richtig einlagern
Wenn Sie den Meerrettich richtig lagern, bleibt er für einige Monate lang haltbar. Traditionell wird die Wurzel in einer Kiste oder Eimer mit feuchtem Sand gelagert. Dieses Vorgehen hat denselben Effekt wie ein Kühlschrank. Legen Sie dazu die ungewaschenen Wurzeln möglichst frisch in das gewählte Behältnis mit Sand. Heutzutage lagern Sie den Meerrettich einfach in Ihrem Kühlschrank. Wickeln Sie die ungeschälte Wurzel dafür in ein feuchtes Tuch ein. Damit die Enden nicht austrocknen, schneiden Sie diese vorher ab.
Rubriklistenbild: © Hans-Joachim Schneider/Imago
