Fehler sind normal

Im Job: Was es für einen offenen Umgang mit Fehlern braucht

Immer alles richtig machen – das kann nicht gelingen. Wie es im echten Leben ist, ist es auch im Job. Was allerdings wichtig ist, ist der Umgang mit Fehlern.

Bei einer Bestellung mit der Zahl vertan, eine Mail an den falschen Verteiler geschickt oder das Angebot nicht rechtzeitig unterbreitet. Fehler im Job können passieren – gerade, wenn man neu in der Firma oder generell in der Ausbildung ist, aber auch sonst ist niemand davor gefeit. Wichtig ist, wie mit Fehlern umgegangen wird.

Fehler im Job: Es kommt auf das Gefühl mit dem Umgang an

Der Umgang mit Fehlern kann entweder verunsichern oder stärken – es kommt auf die Fehlerkultur an.

Spielt Angst und Unbehagen im Unternehmen oder im Team eine Rolle, kann dies Fehler und Unsicherheiten begünstigen. „In der Regel ist es so, dass, wenn die Menschen das Gefühl haben, sie können über Fehler sprechen und sich darüber austauschen, sie auch produktiver werden“, sagt Tabea Scheel, Arbeitspsychologin, im Gespräch mit Deutschlandfunk Nova.

Im Kern geht es dabei darum, wie auf Fehler reagiert werde. Wenn man ausfallend oder laut wird, ist dies kein guter Umgang. Dies sorgt eher dafür, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verunsichert werden. Ist ein Fehler passiert, sollte man diesen ansprechen, „freundlich und klar“, schlägt Scheel bei Deutschlandfunk Nova vor.

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Offene Fehlerkultur – die Vorteile

Quelle: The Alternative Board

Übrigens, stimmt die Kommunikation im Unternehmen nicht, kann dies auch ein Indikator dafür sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Unternehmen verlassen.

Wie man richtig mit Fehlern im Job umgeht

Wichtig sei es, dass negative Gedanken einen nicht zu lange beherrschten, sagt Psychologin Andrea Abele-Brehm gegenüber dem Portal Consulting. Weiter heißt es auf dem Portal, dass es Misserfolge und Ängste geben könne, wenn man sich ständig darauf konzentriere, dass etwas schiefginge.

Rubriklistenbild: © Antonio Guillem/Imago

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