Deutlicher Preisanstieg

Kroatien-Urlaub kostet mehr – Steuerreform ab 2025 belastet Touristen

Eine neue Immobiliensteuer, die speziell auf kurzfristige Vermietungen abzielt, ist seit 2025 in Kroatien in Kraft. Dies führt zu steigenden Ausgaben für Reisende.

Urlauber hat es in den vergangenen Jahren vor allem wegen der Schönheit der adriatischen Küste, aber auch der vergleichsweise günstigen Preise nach Kroatien verschlagen. Aufgrund der wachsenden Anzahl von Touristen wendet sich aber nun das Blatt: Um Einheimischen den Zugang zu erschwinglichem Wohnraum zu erleichtern, wurde in Kroatien eine umfassende Steuerreform auf den Weg gebracht.

Höhere Steuern auf touristische Vermietungen in Kroatien

Ferienhaus-Urlaub auf Kroatien ist beliebt – wird 2025 aber teurer.

Seit 2025 werden insbesondere kurzzeitige Vermietungen von Immobilien an Touristen stärker besteuert. Wie das Portal Kroati berichtet, beläuft sich die neue, pauschale Übernachtungstaxe auf 150 bis 300 Euro pro Bett – je nachdem, wie attraktiv die jeweilige Region für den Tourismus ist. Zuvor lag die Pauschalsteuer bei etwa 200 Euro pro Jahr für ein Ferienhaus mit zwei Betten, unabhängig von der Lage. Das treibt den Preis für Ferienhäuser und -wohnungen deutlich nach oben.

Die Steigerung beläuft sich laut einer Analyse des Ferienhaus-Buchungsportals Holidu aktuell auf ganze 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Urlauber müssen somit im Schnitt 172 Euro pro Nacht in einer touristischen Bleibe berappen. In diesem Fall haben diejenigen Reisenden einen Vorteil, die zeitlich flexibel sind: Holidu zufolge kosten Kroatien-Unterkünfte in der Nebensaison 27 Prozent weniger als zur Haupturlaubszeit.

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Blick auf Split in Kroatien
Küstenlinie von Opatija
Altstadt von Šibenik
Wasserfälle in Krka-Nationalpark in Kroatien
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Italien, Österreich und Mallorca drehen ebenfalls an der Preisschraube

Nicht nur in Kroatien, sondern auch in anderen beliebten Urlaubsländern gibt es Änderungen, die sich auf die Vermietung von Ferienhäusern auswirken. In Italien müssen ab 2025 alle Unterkünfte mit einem offiziellen Identifikationscode (CIN) registriert werden. Zudem gab es Steuererhöhungen für Gastgeber mit mehreren Objekten, was zu Preisanpassungen geführt hat. Der durchschnittliche Preis für Ferienhäuser in Italien liegt nun laut Holidu bei 179 Euro pro Nacht.

In Österreich steigen nicht nur die Preise für Ferienhäuser auf durchschnittlich 195 Euro pro Nacht, sondern auch die Kosten für Autobahnvignetten und Mautgebühren. Wer in der Alpenrepublik sparsam nächtigen möchte, sollte sich Holidu zufolge im Burgenland (158 Euro) oder in der Steiermark (178 Euro) umsehen.

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Auf den Balearischen Inseln in Spanien steht womöglich eine Erhöhung der Übernachtungssteuer während der Sommermonate 2025 an. Die Ministerpräsidentin Marga Prohens hatte das Thema zwar kürzlich vertagt, ganz vom Tisch ist es aber noch nicht. Sollte es zu der Erhöhung der Übernachtungssteuer kommen, könnte dies zu weiteren Preisanstiegen führen, insbesondere auf beliebten Inseln wie Mallorca und Ibiza.

Schon jetzt müssen Urlauber mit durchschnittlich 344 Euro pro Nacht und Unterkunft auf Mallorca rechnen, so Holidu. Auf Ibiza belaufen sich die Kosten sogar auf 500 Euro. Wer günstiger auf den Baleareninseln verreisen möchte, sollte sich daher auf abseitigere Regionen fokussieren. Der Osten Mallorcas kostet beispielsweise im Schnitt 299 Euro, während in Estellencs an der Westküste rund 216 Euro pro Nacht und Unterkunft verlangt werden.

Rubriklistenbild: © Dreamstime/Imago

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