Wussten Sie das?
Zehn Eigenschaften, die zeigen, weshalb Katzen die wahren Herrscher der Welt sind

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Obwohl Katzen aufgrund ihrer wilden Vorfahren sehr unabhängige Wesen sind, pflegen sie tiefe Verbindungen zu ihren Menschen. Sie sind viel eigenständiger als Hunde und bauen doch eine ähnlich tiefe soziale Bindung zu ihren Besitzern (und zu ihren Artgenossen) auf. Das bestätigen laut Peta mehrere aktuelle Studien. Der Unterschied besteht im Verhalten: Während Hunde ihre Zuneigung sehr deutlich zeigen, halten sich Katzen meist zurück, wenn es um Liebesbekundungen geht.
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Die süßen Stubentiger haben einen besonders ausgeprägten Tastsinn. Der Grund: Sie besitzen nicht nur Schnurrhaare, die sogenannten Vibrissen oder Tasthaare, im Gesicht, sondern auch an den Innenseiten der Vorderläufe, den Pfoten und den Ellenbogen. Die Haare sind sehr sensibel und spielen vor allem beim Klettern eine wichtige Rolle.
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„Katzenschnurren lässt Knochen schneller heilen“, schreibt Deutschlandfunk Nova. Und es gibt in der Tat einige wissenschaftliche Hinweise dafür. Biologe Mario Ludwig weiß, dass durch das Schnurren Vibrationen im Körper der Katze ausgelöst werden. Sie helfen bei der Heilung verletzter Knochen und Gelenke. Und das sogar beim Menschen. Doch damit nicht genug: Abgesehen vom serotoninbedingten Wohlgefühl beim Menschen durch das Schnurren, besagt eine Studie der Universität von Minnesota, dass Katzenhalter ein geringeres Risiko für Herzinfarkte hätten.
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Im Internet gibt es zahlreiche Videos von Katzen, die sich in Sofaritzen verkriechen, sich winzige Kartons zwängen oder unter dem Gartenzaun durchkriechen. Kurzum: Mit ihren extrem gelenkigen Körpern kommen Katzen fast überall hin. Aber wie schaffen sie das? Der Grund für ihre schier unglaubliche Beweglichkeit liegt in ihrem einzigartigen Skelettbau: Sie haben kein Schlüsselbein, dafür aber eine sehr flexible Wirbelsäule mit 30 Wirbeln. Ihre Gliedmaßen sind nur durch dehnbare Bänder und Muskeln mit der Wirbelsäule verbunden, was ihnen diese erstaunliche Beweglichkeit ermöglicht.
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Eine Superkraft von Katzen ist, dass sie bei Dunkelheit sehr gut sehen können – viel besser als Menschen. Ihre Augen verfügen über eine reflektierende Schicht, das sogenannte Tapetum Lucidum (das auch der Grund dafür ist, dass Katzenaugen im Dunkeln hell leuchten). Es wirkt wie ein Lichtverstärker und sorgt dafür, dass sie das bestehende Licht bei Dunkelheit optimal ausnutzen können. Außerdem besitzen Katzen laut Peta „ein größeres Gesichtsfeld als Menschen.“ Damit würden sie um sich herum mehr wahrnehmen und empfindlicher auf Umwelteinflüsse reagieren.
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Katzen sind wahre Meister des Weit- und Hochsprungs. Gesunde und fitte Tiere erreichen aus dem Stand etwa das Fünf- bis Sechsfache ihrer Körpergröße. Zum Vergleich: Der Weltmeister im Hochsprung übersprang seine eigene Körpergröße um gerade einmal 52 Zentimeter. Hätten Menschen die Sprungkraft von Katzen, wäre der Sprung in ein Fenster im zweiten Stock an der Tagesordnung.
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Jede Katze hat einen einzigartigen Charakter. Während manche Miezen verspielt, gesellig, verschmust oder sanftmütig sind, zeigen sich andere Exemplare scheu oder besonders unabhängig. Ihre Charaktereigenschaften entwickeln Katzen unter anderem aufgrund ihrer Sozialisation in der Kindheit.
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Das Katzengehör ist deutlich sensibler als Menschenohren und filtert wichtige Geräusche (wie das Fiepsen von Mäusen) automatisch aus den Umgebungsgeräuschen heraus. Vom menschlichen Gehör unterscheidet sich das von Katzen nicht nur in den wahrnehmbaren Frequenzbereichen, sondern auch in der Beschaffenheit: 32 Muskeln am Katzenohr und damit ein Wendekreis von 180 Grad ermöglichen es der Mieze, Geräuschquellen präzise zu lokalisieren. Das Besondere ist, dass Katzen ihre Ohren in verschiedene Richtungen drehen können. Sie können also mit jedem Ohr eine eigene Geräuschquelle wahrnehmen.
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Katzen landen in den meisten Fällen unverletzt auf ihren Pfoten, selbst nach einem Sturz aus großer Höhe. Sie haben die Fähigkeit, mit ihrem Schwanz die Fallgeschwindigkeit zu reduzieren. Dadurch gewinnen sie Zeit, um den Oberkörper und den Kopf zuerst zu drehen und dann den Rest des Körpers. Innerhalb eines Wimpernschlags können sie ihre Beine drehen, um damit den Boden zu erreichen. Dieser Reflex wird als Dreh-, Stell- oder Aufrichtreflex bezeichnet und ist einzigartig. Gerade bei übergewichtigen Katzen können bei einem Sturz aus großer Höhe jedoch schwere Verletzungen auftreten. Es ist daher dringend empfohlen, eine gestürzte Katze unverzüglich zum Tierarzt zu bringen.
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Zwar können Katzen nicht alle Farben genauso sehen wie Menschen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Samtpfoten ihre Umgebung in „blau-violetten und grün-gelben Tönen wahrnehmen“, wie Peta schreibt. Doch Grautöne erkennen sie deutlicher und differenzierter als Menschen.
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VonSophie Klußschließen
Katzen sind niedlich und anschmiegsam. Sie kuscheln gerne, sind hübsch und geheimnisvoll. Doch was Katzen alles können und weshalb sie echte Superkräfte haben, das finden Sie in der Bildergalerie.
Menschen sind fasziniert von Katzen. Sie sind nicht umsonst die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Jede Katze besitzt einen individuellen Charakter und Hauskatzen bereichern mit ihrem einzigartigen Wesen das Leben zahlreicher Katzenbesitzer.
Zeit, die man mit Katzen verbringt, ist niemals verschwendet.
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