Auf die Beine kommen
Katze will nicht fressen: Hühnerbrühe kann krankes Tier aufpäppeln
Wenn die Katze krank ist und den Appetit verloren hat, kann das sehr besorgniserregend sein. Eine ausreichende Nahrungsaufnahme ist jedoch entscheidend für die Genesung.
Katzen mit Bauchweh, Verdauungsbeschwerden oder anderen Schmerzen wie beispielsweise auch Zahnschmerzen leiden oft unter Appetitlosigkeit. Eine selbstgemachte Hühnerbrühe kann hier Abhilfe schaffen. Die warme und duftende Brühe kann den Geruchssinn anregen und sie zum Fressen ermutigen.
In einigen Fällen kann es notwendig sein, auf besonders kalorienreiches Katzenfutter umzusteigen, um sicherzustellen, dass Ihre kranke Katze ausreichend Nährstoffe erhält. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach geeigneten Futtersorten oder Rezepten, die den Bedürfnissen Ihrer Samtpfote entsprechen.
Hühnerbrühe schnell selbst zubereitet
Auch wenn die Hühnersuppe kein Allheilmittel ist oder den Gang zum Tierarzt ersetzt, kann sie trotzdem ein nützliches Hilfsmittel sein, um ihr wieder auf die Beine zu helfen. Für die Suppe benötigen Sie folgende Zutaten:
- 1 Suppenhuhn (kann auch tiefgefroren sein)
- 3 kleine Karotten
- 1 kleine Prise Salz
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Zubereitung
Das Suppenhuhn (vollständig aufgetaut) in einem großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser kochen. Karotten schälen, klein schneiden und dazu geben. Rund zwei Stunden kochen lassen, bis die Karotten weich sind und sich das Hühnchenfleisch leicht von den Knochen lösen lässt. Karotten herausnehmen, pürieren oder mit einer Gabel fein zerdrücken. Gekochtes Hühnerfleisch (ohne Haut) fein zerrupfen. Karotten und Fleisch mit etwas Brühe servieren. Übrigens: Die Brühe lässt sich wunderbar einfrieren und kann bei Bedarf immer wieder über das Futter gegeben werden.
Weitere Tipps, die helfen können
Teilen Sie die tägliche Futtermenge in kleine Portionen auf und bieten häufiger Futter an. Dies kann dazu beitragen, den Appetit zu wecken, da sie möglicherweise nicht in der Lage ist, große Mengen auf einmal zu essen.
Veränderung des Futternapfes
Manchmal kann auch die Wahl eines anderen Futternapfes helfen. Probieren Sie verschiedene Materialien aus, wie Keramik oder Edelstahl, und achten Sie darauf, dass der Napf sauber ist.
Rubriklistenbild: © VWPics/Imago




