Der Nase nach

Polizeihund spürt Waffenlager auf – „Unglaublicher Geruchssinn“

Hunde haben einen feinen Geruchssinn. Wie gut dieser sein kann, beweist Polizeihund Quincy bei einem Einsatz. Sein Fund: Ein geheimes Waffenlager.

Auf seine Supernase kann sich Polizeihund Quincy stets verlassen. An der Seite der Queensland Police schnüffelt er zuverlässig geheime Verstecke auf. Sein Spezialgebiet: Drogen und Waffen. Für seinen jüngsten Einsatz im australischen Mareeba hat sich Quincy aber wohl eine extra Belohnung verdient. Denn das riesige Waffenlager unter dem Heu war eigentlich gar nicht Teil der laufenden Ermittlungen.

Polizeihund spürt Waffenlager auf – „Unglaublicher Geruchssinn“

Polizeihund Quincy hat ein großes Waffenlager aufgespürt. (Symbolbild)

Im Fokus der Ermittlungen steht eigentlich eine vermeintliche Entführung mit Körperverletzung. Das berichtet die Queensland Police auf ihrer Website. Für das Grundstück im australischen Arriga, einem ländlichen Ort von Mareeba, haben die Beamten daher einen Durchsuchungsbefehl. Mit dabei ist auch Hund Quincy, der „versehentlich“ etwas ganz anderes aufdeckt. Aber von vorn. Polizeihund Ruby hat schon viele Leben gerettet und bekommt einen Netflix-Film.

Nach Polizeiangaben macht sich ein 28-jähriger Einheimischer auf den Weg zu einem Anwesen in Arriga, einem ländlichen Ort von Mareeba. Dort will er sich mit einem 27-jährigen Bekannten treffen. Am Haus angekommen, trifft er allerdings auf zwei Männer, die mit Gewehren bewaffnet sind. Sie zwingen den 28-jährigen Australier in ein Auto, fesseln und verletzen ihn mit einer Schusswaffe am Kopf. Bevor die Männer ihr Opfer freilassen und sich aus dem Staub machen, stecken sie seine Brieftasche ein und demolieren sein Fahrzeug.

Polizeihund spürt Waffenlager auf – geheimer Bunker mit 27 Schusswaffen

Um seine Wunden zu versorgen, fährt der 28-Jährige anschließend ins Krankenhaus und alarmiert die Polizei. Einige Zeit später nehmen sie die zwei Männer auf dem Grundstück in Gewahrsam. Inzwischen ist Polizeihund Quincy einer heißen Spur auf der Fährte. Unter einem Heuhaufen wittert der Vierbeiner ein Versteck, von dem niemand etwas ahnt.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Und tatsächlich: Unter der Erde schlummern 27 Schusswaffen. Aber das ist nicht alles, was die Supernase aufgespürt hat. In dem geheimen Bunker sind außerdem eine Menge Munition, Schmuck, Cannabis und Betäubungsmittel deponiert. Die beiden Männer müssen sich nun bald vor Gericht für ihre Straftaten verantworten. Für Hund Quincy gibt es dagegen eine dicke Belohnung.

Rubriklistenbild: © Markiian Lyseiko/Imago

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