Historisch wertvoll

Robust und nährstoffreich: Zehn alte Gemüsesorten lohnen sich für den Anbau im Garten

Erdbeerspinat mit roten Beeren
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Sowohl die Beeren als auch die Blätter des Erdbeerspinats sind roh essbar, nach Erdbeeren schmecken sie aber leider nicht. Gegart werden die Blätter wie Spinat verwendet. Die Pflanze lässt sich sogar im Kübel halten.
Zucchinisorte ‚Zapallito‘ in Beet
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Die Zucchinisorte ‚Zapallito‘ stammt ursprünglich aus Argentinien. Ihre Früchte sind nur tennisballgroß, dafür verträgt die Pflanze Trockenheit recht gut.
Rübstiel, Stielmus, Stängelmus
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Stielmus oder Rübstiel sind die Blätter und Stiele der Speiserübe. Sie haben ein säuerlich-scharfes Aroma und lassen sich wie Mangold oder Spinat zubereiten.
Alte Tomatensorte ‚Goldene Königin‘
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Alte Tomatensorten müssen nicht immer rot sein: Die ‚Goldene Königin‘ wurde 1884 gezüchtet, ist säurearm und saftig. Sie lässt sich auch im Topf kultivieren.
Armenische Gurke (Cucumis melo var. flexuosus)
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Die Armenische Gurke (Cucumis melo var. flexuosus) zählt eigentlich zu den Melonen und wird bis zu einem Meter lang. Man isst sie wie eine Schlangengurke. Auf dem Boden wachsen sie eher gekrümmt, hängend angebaut bleiben sie recht gerade.
Rote Ringelbeete Chioggia, aufgeschnitten und ganz auf Blättern
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Sie sieht sehr peppig aus, doch die Chioggia-Rübe ist eine historische Sorte, die schon 1841 gezüchtet wurde. Beim Garen verschwinden die Ringe.
Blattrübe, Sorte Golden/Bright Yellow (Beta vulgaris cicla var. flavescens)
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Der historische Mangold ‚Bright Yellow‘ ist anspruchslos, widerstandsfähig und lässt sich über viele Monate beernten. Nicht ohne Grund ist es eine beliebte Sorte.
Stangenbohne Blauhilde mit blauen Hülsen
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Die robuste Stangenbohne ‚Blauhilde‘ bringt einen hohen Ertrag. Sie gilt als virusresistent und widerstandsfähig gegen Bohnenkrankheiten.
Knollenziest (Stachys tuberifera)
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Knollenziest (Stachys tuberifera) erinnert ein wenig an überdimensioniertes Popcorn. Das Knollengemüse ist im Herbst reif und schmeckt leicht nussig.
Marina di Chioggia Kürbis
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Die alte Kürbissorte ‚Marina di Chioggia‘ sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, hat aber ein sehr delikates festes Fruchtfleisch. Ein Kürbis wird bis zu acht Kilogramm schwer.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
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Alte Gemüsesorten sind mit ihrem oft auffälligen Aussehen nicht nur etwas für Liebhaber. Sie sind meist einfach im Anbau, besonders delikat und widerstandsfähig.

Wenn Sie Saatgut oder Jungpflanzen von alten Gemüsesorten sehen, lohnt sich ein zweiter Blick. Manchmal gab es gute Gründe wie einen höheren Ertrag, dass neue Züchtungen auf den Markt gekommen sind. Doch dafür sind historische Sorten besonders attraktiv, aromatisch oder unempfindlicher gegenüber Kälte, Hitze und Trockenheit. Oft sind sie auch weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten.

Früher war zwar nicht alles besser, doch der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in den alten Gemüsesorten kann sich im Vergleich zu vielen neuen Sorten sehen lassen. Allein die knalligen Farben signalisieren oft: Hier steckt eine Menge sekundärer Pflanzenstoffe drin, die ein Plus auf dem Gesundheitskonto versprechen.

Rubriklistenbild: © imagebroker/Imago

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