Kalte Jahreszeit

Vier Fehler, die Sie bei der Überwinterung von Fuchsien vermeiden sollten

Fuchsien gehören zu den beliebtesten Topf- und Balkonpflanzen. Die meisten Arten sind jedoch nicht winterhart, weshalb sie bei niedrigen Temperaturen überwintert werden sollten.

Wer sich Fuchsien anschafft, will in der Regel mehrere Jahre lang etwas von ihnen haben. Deshalb kommen Sie an einer Überwinterung nicht vorbei, da die meisten Arten bei Frösten eingehen würden. Wenn Sie vier Fehler vermeiden, sind Sie schon auf einem guten Weg.

Fehler 1: Zu wenig Rückschnitt vorgenommen

Bevor Sie Ihre Fuchsien vor dem ersten Frost ins Winterquartier bringen, sollten Sie einen Rückschnitt an der Pflanze vornehmen. Viele gehen dabei etwas zu zögerlich vor, doch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät dazu, die vorhandene Blattmasse um ein Drittel einzukürzen sowie verfaulte und kranke Blätter zu entfernen. Das sorgt dafür, dass die Fuchsien über den Winter nur noch wenig Wasser brauchen und dafür im nächsten Jahr umso kräftiger wieder erblühen können.

Fuchsien brauchen in der kalten Jahreszeit einen geeigneten Unterschlupf.

Fehler 2: Falschen Standort gewählt

Wo sollen die Fuchsien über den Winter nur untergebracht werden? In diesem Fall kommt es darauf an, ob sich noch Blattmasse an der Pflanze befindet. Haben Sie die Fuchsien bereits entlaubt, dann steht einer Überwinterung an einem kühlen und dunklen Ort, wie dem Keller oder der Garage, nichts im Weg. Die Temperaturen sollten laut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zwischen zwei bis fünf Grad liegen. Stellen Sie die Fuchsien in den kalten Monaten jedoch in einen Wintergarten oder in ein Gewächshaus, so brauchen Sie das Blattwerk vorher nicht zu entfernen, wie das Online-Portal Utopia empfiehlt. Hier sollten Temperaturen zwischen drei bis acht Grad Celsius vorherrschen.

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Fehler 3: Zu viel bewässert

Manchmal meint man es im Winter etwas zu gut mit den Pflanzen. Allerdings sollten Sie Ihre Fuchsien während der Ruhephase nur sporadisch bewässern – nur so viel, dass sie nicht austrocknen und von einem Pilz befallen werden, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen informiert. Auch auf das Düngen sollten Sie verzichten, da die Pflanzen sowieso nicht mehr wachsen oder Nährstoffe aufnehmen können.

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Blätter in einer Regenrinne.
Mehrere Gartenschläuche auf einer Wiese.
Eine Seerose in einem Teich.
Ein Eisfreihalter in einem zugefrorenen Teich.
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Fehler 4: Lüften vergessen

Wenn die Pflanzen dann im Keller stehen, vergisst man sie auch leicht mal. Allerdings brauchen Sie auch im Winterquartier hin und wieder mal frische Luft, um Pilzkrankheiten vorzubeugen, wie die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau empfiehlt. Sorgen Sie also auch dort dafür, dass die Fenster regelmäßig geöffnet werden, um für eine schöne Brise zu sorgen. Wählen Sie dafür am besten frostfreie Tage, weil dann die Luft am besten zirkulieren kann.

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/Imago

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