Ernte im September

Gurken einlegen mit nur fünf Zutaten: Essiggurken und Pickles selbst machen

Gekaufte Essiggurken schmecken zwar meist lecker, enthalten aber unnötige Zusatzstoffe und Zucker. Zum selbst Einlegen brauchen Sie nur fünf Zutaten.

Im August und September heißt es wieder Gurken ernten. Wer mit dem Verzehr nicht mehr hinterherkommt, der sollte die Gurken zu Essiggurken und Pickles einmachen.

Gurken einlegen mit nur fünf Zutaten: Essiggurken und Pickles selbst machen

Im August und September werden wieder Gurken geerntet.

Einmachzeit ist nicht nur im Sommer, wenn Beeren und andere Früchte erntereif sind – auch die Gurkenernte gibt Anlass dazu, die Einmachgläser bereitzustellen. Das beliebte Gemüse, das wie Zucchini zur Familie der Kürbisgewächse gehört, eignet sich hervorragend zum Einmachen. Das benötigen Sie für acht Gläser eingemachte Gurken:

  • Ein Kilogramm Gurken (Essiggurken)
  • Einen Bund Dill und/oder Chilischoten, Ingwer, Pfeffer, Knoblauch
  • 500 Milliliter Essig (Tafel- oder Weißweinessig)
  • Jeweils zwei Esslöffel Salz und Honig
  • Einen Liter Wasser

Für die Zubereitung zuallererst die Gläser mit kochendem Wasser oder in der Spülmaschine bei hoher Temperatur desinfizieren, damit sich später kein Schimmel bildet. Die Gurken waschen und gegebenenfalls eine Gemüsebürste dafür nehmen. Stielenden entfernen. Die Gurken entweder im Ganzen lassen (je nach Größe), vierteln oder in Scheiben schneiden. Mit einem Riffelmesser entstehen schöne Wellen im Gemüse. Den Dill in kleine Zweige zerteilen und ebenfalls gründlich waschen.

Wasser, Essig, Honig und Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Währenddessen Gurken, Dill und die Gewürze auf die sterilen Gläser verteilen. Das kochende Essigwasser dann randvoll in die Einmachgläser gießen und die Gläser verschließen. Im Keller für zwei bis vier Wochen ziehen lassen. Die Gurken sind so bis zu einem Jahr haltbar.

Wie Eat This berichtet, kommt es beim Einkochen vor allen auf das richtige Mischungsverhältnis von Essig, Salz, Zucker und Wasser an. Auch sollte man kein Jodsalz verwenden, da Jod Gemüse das Aroma entzieht. Es kann jeder Essig verwendet werden, der mindestens einen Säuregehalt von fünf Prozent besitzt.

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Rubriklistenbild: © AllaRudenko/Imago

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