Tomaten in Fotogalerie

Tomaten anbauen nach Bildern: In 11 Schritten vom Samen bis zur Ernte

Tomatensamen werden in Erde bzw. Anzuchttöpfe gelegt
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Ab Anfang März können Sie die Tomatensamen in Anzuchtschalen aussäen, die Sie an einem warmen und hellen Ort aufstellen. Bedecken Sie die Samen nur leicht mit Erde und halten Sie diese gleichmäßig feucht, um die Keimung zu fördern. Eine durchsichtige Abdeckung hilft, die für die Keimlinge notwendige hohe Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten.
Person pflanzt junge Tomate
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Sobald die jungen Pflänzchen nach den Keimblättern das erste echte Blattpaar entwickelt haben, ist es Zeit für das Pikieren. Setzen Sie die kräftigsten Keimlinge vorsichtig in einzelne Töpfe, um ihnen mehr Raum für die Wurzelentwicklung zu geben. Das Vereinzeln fördert ein starkes Wachstum und bereitet die Pflanzen optimal auf das spätere Auspflanzen vor.
Zwei Frauenhände klopfen die Erde um einen Tomatensetzling fest (Symbolbild).
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Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Tomaten an ihren endgültigen Standort im Garten oder auf dem Balkon zu pflanzen. Setzen Sie die Pflanzen tief in die Erde und gießen Sie sie kräftig an, damit sie schnell neue Wurzeln bilden. Ein sonniger, warmer und regengeschützter Platz ist ideal für ein gesundes Wachstum.
Tagetes, Chilipflanze und Tomate in einem Kübel
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Eine Mischkultur mit den passenden Partnern schützt Tomaten vor Krankheiten und Schädlingen. Basilikum hält beispielsweise Mehltau und die Weiße Fliege fern, während die Wurzeln der Tagetes Fadenwürmer (Nematoden) im Boden abwehren. Kartoffeln, Erbsen oder Fenchel gelten hingegen als schlechte Nachbarn und sollten nicht neben Tomaten gepflanzt werden
Ein Balkontomate im Topf mit zahlreichen reifen und unreifen Tomaten
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Für eine reiche Ernte auf Balkon oder Terrasse sollte der Topf für die Tomatenpflanze mindestens 20 Liter fassen und über Wasserabzugslöcher verfügen. Da das Substrat im Kübel schneller austrocknet und die Nährstoffe begrenzt sind, ist regelmäßiges Gießen und Düngen hier besonders wichtig. Vor allem kleinwüchsige Buschtomaten, die nicht ausgegeizt werden müssen, sind für die Topfkultur gut geeignet.
Ältere Frau gießt Tomaten
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Tomaten benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung, um aromatische Früchte zu bilden und nicht zu platzen. Gießen Sie die Pflanzen am besten morgens und direkt am Wurzelhals, damit die Blätter trocken bleiben und Pilzkrankheiten vermieden werden. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Den besten Dünger für Ihre Tomaten und Gurken werfen Sie täglich weg
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Als Starkzehrer benötigen Tomaten viele Nährstoffe, weshalb eine regelmäßige Düngung ab der Fruchtbildung unerlässlich ist. Verwenden Sie am besten einen organischen Dünger oder Brennnesseljauche, um die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Eine Überdüngung mit Stickstoff sollten Sie vermeiden, da dies das Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung anregt.
Rankhilfe für Tomaten, Pflanzstab
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Damit die Tomatenpflanzen unter der Last der Früchte nicht abknicken, benötigen sie eine Stütze. Binden Sie die Triebe regelmäßig an Stäben oder Schnüren locker an, um ihnen Halt zu geben. Dies sorgt nicht nur für Stabilität, sondern auch für eine bessere Durchlüftung der Pflanze.
Jemand entfernt einen Geiztrieb an einer Tomate (Solanum lycopersicum) mit der Hand, auch „ausgeizen“ genannt.
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Das Entfernen der Seitentriebe, das sogenannte Ausgeizen, ist eine wichtige Pflegemaßnahme bei den meisten Tomatensorten. Brechen Sie die jungen Triebe in den Blattachseln regelmäßig aus, damit die Pflanze ihre Kraft in die Bildung großer Früchte steckt. Bei Buschtomaten ist das Ausgeizen hingegen nicht notwendig.
Finger klopft auf Tomatenblüten am Ansatz
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Die Tomatenbestäubung erfolgt meist durch Wind oder Insekten, die die Pflanze in Bewegung versetzen. Sie können nachhelfen und den Ertrag steigern, indem Sie regelmäßig leicht an den Blütenständen rütteln und so den Pollen freisetzen. Das Klopfen des Fingers an den Blütenansatz der Tomate imitiert die Bestäubung durch Hummeln.
  • Ines Alms
    VonInes Alms
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Jeder wünscht sich die perfekte Tomate, doch nur wenige kennen alle wichtigen Phasen ihres Wachstums. Wir zeigen Ihnen die Schritte von der Aussaat bis zur Pflege, die eine gute Ernte ausmachen.

Der Traum vom eigenen Tomatenglück zerplatzt leider oft an faden Früchten und kränkelnden Pflanzen. Viele Hobbygärtner investieren in teures Saatgut und spezielle Dünger, doch der erhoffte Erfolg bleibt aus. Dabei sind es nicht die großen Investitionen, die eine reiche Ernte garantieren, sondern eine Handvoll entscheidender Handgriffe zum exakt richtigen Zeitpunkt. Das Wissen um diese wenigen, aber kritischen Momente im Leben einer Tomate trennt eine kümmerliche Ernte von einem wahren Paradies aromatischer Früchte. Kennen Sie diese entscheidenden Schritte für Ihren Weg zur perfekten Tomate? In der Bildergalerie sehen Sie alles, was dafür nötig ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Warum platzen meine Tomaten? Das Platzen der Früchte ist meist eine Folge von ungleichmäßiger Wasserversorgung. Auf eine längere Trockenperiode folgt starker Regen oder übermäßiges Gießen; die Frucht wächst dann zu schnell und die Haut reißt auf. Eine Mulchschicht und regelmäßiges, gleichmäßiges Wässern beugen dem vor.

Was bedeutet „Ausgeizen“ bei Tomaten? Beim Ausgeizen entfernt man die kleinen Seitentriebe, die in den Blattachseln wachsen. Diese Triebe stehlen der Pflanze Kraft, die sie besser in die Entwicklung der Haupttriebe und die Fruchtbildung investieren sollte. Das Ergebnis sind weniger, aber dafür größere und aromatischere Früchte.

Warum rollen sich die Blätter meiner Tomatenpflanze ein? Das Einrollen der Blätter kann verschiedene Ursachen haben. Oft ist es eine Schutzreaktion der Pflanze auf zu starke Sonneneinstrahlung und Hitze, um die Verdunstung zu reduzieren. Aber auch unregelmäßiges Gießen, ein Schädlingsbefall oder ein Nährstoffungleichgewicht können die Ursache sein.

Rubriklistenbild: © imagebroker/Imago

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