Erdbeer-Freizeitpark
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Die wichtigsten Infos über den Freizeitpark
Ein neues Ausflugsziel in NRW hat eröffnet: Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen bietet mit Hofladen und Fahrgeschäften etwas für die ganze Familie. Alle Infos zum Freizeitpark.
Oberhausen - Die jüngeren Kinder können auf fantasievollen Spielplätzen toben. Ältere Kids freuen sich auf eine Runde mit der Achterbahn oder einem anderen Fahrgeschäft. Auf einem Streifzug durch den großen Hofladen können die Erwachsenen ausgefallene Deko-Artikel und andere kreative Produkte ergattern, bevor sich schließlich die gesamte Familie bei einem leckeren Stück selbstgemachten Kuchen zusammensetzt. Alles auf ein und demselben Grundstück. Und: Ohne Eintritt zahlen zu müssen. Klingt unwahrscheinlich? Ist aber seit Sommer in Nordrhein-Westfalen möglich: Seit dem 22. Juli ist Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen eröffnet. Wir waren im Livestream vor Ort und haben auch schon einen ersten Video-Check gemacht.
Sieben Erlebnis-Dörfer, bei der thematisch die Erdbeere im Mittelpunkt steht, gibt es bereits in Deutschland, unter anderem in Elstal bei Berlin oder in Loxstedt in Niedersachsen. Der achte Standort des beliebten Familien-Ausflugsziels entstand direkt am Centro Oberhausen – Es ist der erste Karls-Park in NRW. Die Eröffnung war ursprünglich für den 15. Juli 2026 geplant. Dann folgte wenige Tage vor Erreichen dieses Datums die Verschiebung: Der neue Eröffnungstermin war schließlich der 22. Juli. Die Zeit blieb gleich: Der Startschuss fiel um 11 Uhr.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Die wichtigsten Fakten im Überblick
Ein paar Fakten zu dem neuen Freizeitpark:
- Als Fahrgeschäfte gibt es unter anderem die Karls-Klassiker Erdbeer-Raupenbahn, Treggerbahn, Kartoffelsackrutsche, LPG Rote Rübe, Kletter-Erdbeere, Maisscheune und Marmeladenschleuder.
- Es gibt einen Ruhrpott-Bereich zum Thema Currywurst geben. Das Curryversum bietet die exklusive Attraktion "Quatsch mit Soße“
- Ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal: Im Hofladen gibt es eine kuriose Holzlöffelsammlung. Darüber hinaus finden Besucher natürlich auch unzählige Kaffeekannen im Manufakturen-Markt.
- Der beliebte Erdbeer-Döner hat es nach NRW geschafft, sowohl als Snack als auch als Fahrgeschäft.
- Es gibt ein „Pipi-Kaka-Land“ mit einer acht Meter hohen Toilette, deren Abflussrohr man hinabrutschen kann.
- Natürlich auch dabei: Spielplätze, Manufakturen, Hofladen, Karls Bande Shop, Bäckerei und Café.
- Der Eintritt in das Erlebnis-Dorf ist gratis.
Erdbeer-Hof für Oberhausen: Am Centro entsteht das erste Karls Erlebnis-Dorf in NRW
Es gibt also viele Attraktionen geben, die bereits aus den anderen Erlebnis-Dörfern bekannt sind und als wahre Karls-Klassiker gelten. So sorgt die Erdbeer-Raupenbahn, eine kleine Familienachterbahn in Gestalt einer roten Raupe, für familiengeeignete Action. Bei der Treggerbahn können die Besucher in Traktoren Platz nehmen und mit ihnen durch eine liebevoll gestaltete Umgebung, die allerhand kleine Details zum Entdecken bietet, fahren. Hier bietet Oberhausen übrigens eine Karls-Premiere bieten: Um die Kapazität zu vergrößern, setzt man in der Station erstmals auf ein Förderband. So müssen die Trecker für den Ein- und Ausstieg der Besucher nicht anhalten.
Karls Erlebnis-Dorf in Oberhausen offiziell eröffnet – erste Eindrücke aus dem neuen Freizeitpark




Als Alleinstellungsmerkmal bietet Karls-Erlebnisdorf Oberhausen einen Themenbereich, der sich auf kreative Art und Weise dem Ruhrpott annähert. Unter dem Namen „Curryversum“ haben Robert Dahl und sein Team ausgefallene Ideen für den Bereich gesammelt. In der Attraktion „Quatsch mit Soße“ können die Besucher auf einer Currywurst reiten.
Erdbeer-Döner: Attraktion und Snack haben es nach Karls Oberhausen geschafft
Dass die Erlebnis-Dörfer vor Imbiss-Experimenten nicht zurückschrecken, hat der Standort in Elstal bei Berlin gezeigt. Der dort angebotene Erdbeer-Döner hat einen richtigen Hype ausgelöst und belegte im Spätsommer 2025 beim „World of Parks“-Award den zweiten Platz in der Kategorie „Beste Non-Coaster Neuheit in einem europäischen Freizeitpark“. Der außergewöhnliche Snack hat es auch nach NRW geschafft. Die Besucher können in Oberhausen in den Genuss eines Erdbeer-Döners kommen.
Und auch das dazugehörige Fahrgeschäft ist dort zu finden. In der als Dönerspieß thematisierten Attraktion steigen die Besucher in kleine Flugzeuge und drehen in luftiger Höhe ihre Runden. Dabei können sie selbst durch die Position der Flügel bestimmen, ob es ein gemütlicher Flug wird oder ob sich die Gondel unzählige Male überschlägt. Wer danach übrigens ein Klo sucht: Das aus Karls Erlebnis-Dorf Loxstedt bekannte „Pipi-Kaka-Land“ inklusive acht Meter hoher Toilette steht auch in Oberhausen.
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Eintritt in den Freizeitpark ist gratis
Karls Erlebnis-Dorf in Oberhausen mag der achte Standort in Deutschland sein – für Robert Dahl fühlte sich der Bau des Freizeitparks dennoch nicht nach Routine an. „Wir versuchen, es mit jedem Park besser zu machen und aus den vorherigen Projekten zu lernen“, sagte er Ende 2025 im Gespräch mit wa.de. Im Falle von Oberhausen kam aber noch ein anderer Aspekt hinzu: „Ich habe großen Respekt vor dem Standort“, verrät der Karls-Chef. Denn auf dem Gelände wurden zuvor schon mehrere Freizeitparks betrieben – alle sind gescheitert.
Was steckt hinter Karls Erlebnis-Dorf?
Karls Erlebnis-Dörfer sind keine klassischen Freizeitparks, sondern charmant-verspielte Familienziele, bei denen sich alles um die Erdbeere dreht. Es gibt Fahrgeschäfte, Manufakturen, in denen Marmelade oder Bonbons hergestellt werden, und jede Menge verrückte Deko-Ideen. Die Mischung aus Nostalgie, Handwerk und Humor ist typisch für Gründer Robert Dahl. Ebenfalls ein Markenzeichen ist die Niedrigschwelligkeit des Angebots. So muss man beispielsweise keinen Eintritt für die Erlebnis-Dörfer zahlen.
Oberhausen wird 2026 das erste Karls Erlebnis-Dorf in NRW und ist insgesamt der achte Park in Deutschland.
Robert Dahl ist aber positiv gestimmt und ist davon überzeugt, dass das in anderen Bundesländern bereits immens erfolgreiche Karls-Rezept auch in Nordrhein-Westfalen zünden wird. Eines der Zauberwörter ist in diesem Zusammenhang „Niederschwelligkeit“. Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, ein Erlebnis-Dorf besuchen zu können. Daher wird auf einen Eintrittspreis verzichtet. Umsehen kann sich auf dem Gelände jeder, Kinder können auf den Spielplätzen gratis toben. Für größere Attraktionen wie Achterbahn und Traktorfahrt müssen die Besucher zahlen.
Wie Robert Dahl im Gespräch mit wa.de sagt, ist der Standort in Oberhausen das erste Karl Erlebnis-Dorf, bei dem das Thema Inklusion bereits in der Planungsphase eine zentrale Rolle spielt. Es wird unter anderem großen Wert darauf gelegt, dass das Gelände für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Darüber hinaus hat Dahl auch eine Kooperation mit einem anderen Freizeitpark in der Region angedeutet.
Rubriklistenbild: © Daniel Schinzig
