Doch kein Blindgänger

Fehlalarm in Münster: Gegenstand wird fälschlicherweise für Bombe gehalten

In Münster wurde doch keine Bombe gefunden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem vermeintlichen Blindgänger um einen ungefährlichen Gegenstand.

Update vom 10. Februar, 13.35 Uhr: Entwarnung in Münster – es wurde nun doch keine Bombe gefunden. „Auf der Baustelle wurde der Blindgänger durch den Feuerwerker der Bezirksregierung Arnsberg als alte Acetylenflasche identifiziert. Alle Maßnahmen werden aufgehoben“, teilte die Feuerwehr mit. Der Einsatz ist damit beendet.

Bombe in Münster gefunden: Gesperrte Straße soll umfahren werden

Erstmeldung: Münster – Im Ruhrgebiet gehören diese Meldungen fast schon zum Alltag, aber auch in Westfalen schlummern Blindgänger in der Erde. Nun wurde offenbar erneut, wie zuletzt Ende Januar an der Loddenheide, eine Bombe in Münster (NRW) entdeckt. Die Robert-Bosch-Straße muss deswegen gesperrt werden. „Es kommt zu Verkehrsbehinderungen. Bitte den Bereich weiträumig umfahren“, teilte die Feuerwehr via Twitter mit. Und: „Die Robert-Bosch-Straße ist zwischen Abfahrt B51 und der Siemensstrasse durch die Polizei Münster gesperrt.“ Zudem sei der Kampfmittelräumdienst vor Ort. Auch die Warnapp „NINA“ schlug Alarm. Es gibt konkrete Handlungshinweise für die Bevölkerung:

Bombe in Münster gefunden: Gesperrte Straße soll umfahren werden

  • Umfahren Sie das betroffene Gebiet weiträumig.
  • Informieren Sie sich in den Medien, zum Beispiel im Lokalradio.
  • Meiden Sie das betroffene Gebiet.
  • Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien.
  • Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung vor. Legen Sie Kleidung und wichtige Dokumente/Medikamente bereit.
    Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen.

Wer seine Wohnung im betroffenen Gebiet in Münster im Falle einer Evakuierung – das ist bislang noch nicht abschließend geklärt – nicht selber verlassen kann, soll sich zudem an die Leitstelle der Feuerwehr unter der Notrufnummer 19222 wenden.

Rubriklistenbild: © Martin Dziadek/Imago

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