Trotz westlicher Sanktionen

China leistet Iran Raketenunterstützung angesichts wachsender Spannungen mit den USA

Der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Khamenei nimmt an einem Treffen in Teheran teil.
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Der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Khamenei nimmt an einem Treffen in Teheran teil.

Der Iran hatte während des Konflikts mit Israel und den USA umfangreiche Raketenangriffe durchgeführt.

China hilft dem Iran beim Wiederaufbau seines Raketenprogramms – trotz westlicher Sanktionen. Das geht aus einem neuen Bericht von CNN hervor, der sich auf europäische Geheimdienste stützt.

Berichten zufolge versucht der Iran, sein Raketenprogramm wiederherzustellen, nachdem Israel im Juni während eines zwölf Tage andauernden Krieges Raketen- und Nuklearanlagen angegriffen hat. Auch die Vereinigten Staaten bombardierten damals drei wichtige iranische Nuklearanlagen. Nach dem Krieg suchte der Iran Unterstützung bei seinen alten Verbündeten China und Russland, um die Folgen der anschließenden westlichen Sanktionen abzufedern, nachdem die Verhandlungen über ein neues Nuklearabkommen gescheitert waren.

Während des Konflikts führte der Iran großflächige Raketenangriffe auf israelisches Territorium sowie auf die Luftwaffenbasis Al-Udeid in Katar, die größte amerikanische Basis im Nahen Osten, durch. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärte im September, dass ein möglicher Erwerb von Atomwaffen durch den Iran sowie deren Raketen, die „diese Waffen über große Distanzen zustellen können, ein unakzeptables Risiko darstellen.“ Teheran wies seine Kritik am iranischen Raketenprogramm zurück.

Seit Ende September hat der Iran Berichten zufolge 2.000 Tonnen Natriumperchlorat aus China erhalten, einen Grundstoff für Raketentreibstoff – genug für etwa 500 ballistische Raketen, berichtete CNN am Mittwoch. Bereits im Februar hatte der Sender über eine Lieferung von 1.000 Tonnen Natriumperchlorat aus China an den Iran berichtet.

Ein israelischer Medienbericht vom August warnte vor einer verstärkten militärischen Zusammenarbeit zwischen Iran und China bei der Produktion von Boden-Boden-Raketen und stützte sich ebenfalls auf europäische Geheimdienste, die diese Kooperation beobachten.

Seit dem Ende des Konflikts mit Israel hat der Iran angedeutet, dass er eine neue Generation fortschrittlicher Raketen gebaut hat, die bereitstehen, gegen Israel eingesetzt zu werden, falls es erneut zu einem Angriff kommt. Iran führte offenbar Tests mit Raketensystemen durch und zeigte vergangene Woche ein Video eines unterirdisch restaurierten und modernisierten Raketenarsenals.

Der Iran hat erklärt, sich nicht länger an den Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) von 2015 zu halten, der im Gegenzug für Sanktionslockerungen Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vorsah. Das Abkommen lief im Oktober aus. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)

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