Aktuelle Umfrage
Donald Trump verliert Wähler-Zustimmung bei allen wichtigen Themen
Präsident Donald Trumps Zustimmungswert ist beim Umgang mit der Inflation mit 37 Prozent am niedrigsten, wie eine neue Umfrage zeigt.
Präsident Donald Trumps Zustimmungswerte für seine Amtsführung liegen bei allen Kernthemen – darunter Wirtschaft, Außenpolitik und Einwanderung – im Minus, wie eine neue Umfrage zeigt. Die Erhebung, die von The Harvard CAPS / Harris Poll zwischen dem 23. und 26. April durchgeführt wurde, ergab, dass Trumps Zustimmungswert beim Umgang mit der Inflation mit 37 Prozent am schwächsten ist, gefolgt vom Umgang mit dem Iran-Konflikt mit 39 Prozent.
Im Gegensatz dazu schneidet Trump beim Kampf gegen Verbrechen in US-Städten mit einer Zustimmung von 48 Prozent stärker ab. Newsweek kontaktierte das Weiße Haus außerhalb der regulären Arbeitszeiten per E-Mail um eine Stellungnahme.
Warum es wichtig ist
Anhaltende Schwäche bei Wirtschafts- und außenpolitischen Themen könnte Trumps Fähigkeit einschränken, über seinen harten Kern an Wählern hinaus Unterstützung auszubauen. Präsidenten können niedrige Zustimmungswerte überstehen, wenn sie sich bei bestimmten Kernthemen Glaubwürdigkeit bewahren. Diese Umfrage legt nahe, dass Trump genau damit Schwierigkeiten hat, da seine Zustimmung in allen abgefragten wichtigen Politikfeldern unter 50 Prozent liegt.
Die Umfrage erfolgt nur wenige Monate vor den Zwischenwahlen im November, bei denen die Republikaner versuchen, ihre knappen Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses zu verteidigen.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Wirtschaft und Inflation bleiben Trumps schwächste Bereiche
In der Wirtschaftsfrage erhielt Trump einen Zustimmungswert von 39 Prozent, was seine bislang niedrigste Bewertung in diesem Bereich während seiner zweiten Amtszeit darstellt.
Trumps Zustimmung beim Umgang mit der Inflation war mit 37 Prozent noch schwächer und unterstreicht die anhaltende Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit den Lebenshaltungskosten. Der Inflationswert stellt ebenfalls einen neuen Tiefstand für Trump in seiner zweiten Amtszeit dar. Unterdessen lag Trumps Zustimmungswert für die Senkung der Staatsausgaben höher, bei 42 Prozent.
Einwanderung und Verbrechen sind relative Stärken – bleiben aber im Minus
Trumps höchste Zustimmungswerte verzeichnete er bei der Einwanderung mit 47 Prozent sowie beim Kampf gegen Verbrechen in amerikanischen Städten mit 48 Prozent. Dennoch erreichte keines dieser Themen eine Mehrheit, ein bemerkenswerter Unterschied zu früheren Wahlen, bei denen Einwanderung für ihn einen deutlich größeren Vorteil darstellte.
Gleichzeitig lag Trumps Zustimmungswert für seinen Umgang mit der Außenpolitik bei 41 Prozent, während sein Management des Iran-Konflikts lediglich 39 Prozent Zustimmung verzeichnete.
Regierungsführung, Handel und Werte ohne Durchbruch bei der Unterstützung
Beim Ziel, Amerika zu seinen Werten zurückzuführen, erzielte Donald Trump einen Zustimmungswert von 46 Prozent. Unterdessen lag Trumps Zustimmung für die Verwaltung der Regierung bei 43 Prozent, und er erhielt 40 Prozent für seine Zoll- und Handelspolitik. Die Umfrage befragte 2.745 registrierte Wähler in den USA online und weist eine Fehlertoleranz von +/- 1,87 Prozentpunkten bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent auf.
Trumps Zustimmungswerte liegen bei nahezu allen Themen eng gebündelt im niedrigen bis mittleren 40-Prozent-Bereich, was auf verfestigte Meinungen hindeutet, statt auf eine durch kurzfristige Ereignisse getriebene Volatilität. Ohne einen klaren Durchbruch auf der Ebene einzelner Themen bleibt Trumps politische Position selbst dort begrenzt, wo er am besten abschneidet. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)
Rubriklistenbild: © Alex Brandon/AP/dpa
