US-Politik

Portland und Oregon verklagen Trump wegen Militäreinsatz: „Verstoß gegen Souveränität“

Trump schickt das Militär immer wieder in US-Städte. Nun ist Portland an der Reihe – gegen den Willen von Stadt und Bundesstaat. Der Fall erreicht die Justiz.

Portland – Der Konflikt zwischen dem demokratisch regierten Bundesstaat Oregon und Donald Trump erreicht die nächste Eskalationsstufe. Die Stadt Portland und die Regierung in Salem haben Klage gegen den Präsidenten eingereicht, um den von ihm angekündigten Einsatz der Nationalgarde in der Westküstenmetropole zu stoppen.

US-Präsident Donald Trump hat einen Militäreinsatz in Portland angekündigt.

In der bei einem Gericht in Oregon eingereichten Klageschrift heißt es, der Einsatz sei rechtswidrig und verstoße gegen die Souveränität des Bundesstaates. „Die Verwaltung unserer Sicherheitskräfte liegt in der Verantwortung Oregons, nicht des Weißen Hauses“, erklärte die Generalstaatsanwältin. Das berichten mehrere Medien.

Trump auf Truth Social: „so viele Soldaten wie nötig“

Laut Klage habe Pete Hegseth per Memorandum 200 Mitglieder der Nationalgarde in Oregon zum Bundesdienst einberufen, auf direkte Anweisung Trumps. Auch Heimatschutzministerin Kristi Noem wird in dem Verfahren namentlich genannt. Für Trump ist der Einsatz Teil seiner Law-and-Order-Strategie. Auf seiner Plattform Truth Social verkündete er, Hegseth solle „so viele Soldaten wie nötig“ entsenden, um Portland zu „schützen“ und Einrichtungen der Einwanderungsbehörde ICE gegen „Antifa und andere inländische Terroristen“ zu verteidigen.

Gedenken an Charlie Kirk mit Trump und Co.: die Trauerfeier in Bildern

Die Utah Valley Universität, Tatort des Attentats auf Kirk
Bereits im Morgengrauen sammelte sich die MAGA-Bewegung rund um das Stadion in Arizona, in dem die gigantische Trauerfeier für Charlie Kirk am Vormittag starten sollte.
Das Stadion selbst war zu Beginn der Trauerfeier von Charlie Kirk bis auf den letzten Platz besetzt.
Verteidigungsminister Pete Hegseth
Gedenken an Charlie Kirk mit Trump und Co.: die Trauerfeier in Bildern

Schon zuvor hatte Trump Soldaten nach Los Angeles geschickt, um Proteste gegen ICE-Razzien einzudämmen, und in Washington die Nationalgarde zur Bekämpfung „ausufernder Kriminalität“ eingesetzt. Nun droht er mit weiteren Einsätzen in Memphis und Chicago und Portland, allesamt Städte unter demokratischer Führung. Kritiker werfen Trump vor, militärische Macht zu instrumentalisieren, um politischen Druck aufzubauen. (Quellen: dpa, afp, Spiegel) (ddaj)

Rubriklistenbild: © Julia Demaree Nikhinson/dpa

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