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Ukraine-Krieg aktuell: Ukraine-Angriffe kappen Strom und Wärme im russischen Belgorod
Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Im russischen Belgorod kam es zu großflächigen Stromausfällen nach Kiews Attacken auf Russlands Wirtschaft.
Update, 8. Februar, 6:20 Uhr: Nach mutmaßlichen Angriffen der Ukraine auf die russische Stadt Belgorod kam es dort zu einem großflächigen Stromausfall – laut Kiew Independent ist es bereits der dritte in dieser Woche, Strom und Heizungen seien ausgefallen.
Wie lokalen Telegram-Kanälen zu entnehmen sei, wurden am Samstag ein Umspannwerk und ein Wärmekraftwerk in Belgorod getroffen. Der Gouverneur der Region bestätigte später die Angriffe der Ukraine auf Energieanlagen, die zu Stromausfällen in mehreren Bezirken von Belgorod und der Umgebung der Stadt führten. Die Stadt habe Notheizungsstationen für die Bürger eingerichtet. In der Ukraine wiederum ist die Lage aufgrund von Strom- und Heizungsausfällen durch Russlands Attacken dramatisch: Aktuell hat im Ukraine-Krieg ein Großteil der Stadt in klirrender Kälte nur rund eineinhalb Stunden Strom am Tag.
Dramatische aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Kiew friert nach Russland-Angriffen
Update, 22:01 Uhr: In Kiew hat sich die Situation infolge russischer Angriffe im Ukraine-Krieg am Samstagmorgen weiter verschlechtert. Für einen großen Teil der Hauptstädter gebe es nur zwei Stunden Strom am Tag, teilte der Stromversorger DTEK am Abend bei Telegram mit. Infolge der russischen Angriffe habe die Ukraine einen „bedeutenden Teil der verfügbaren Elektroenergie“ verloren, hieß es.
Nach russischen Angaben hat das ukrainische Militär unterdessen im russischen Grenzgebiet Brjansk mit weitreichenden Raketen des Typs „Neptun“ und US-amerikanischen Himars Ziele angegriffen. In sieben Gemeinden seien Schäden an der Fernwärme- und Energieversorgung verursacht worden, teilte Gouverneuer Alexander Bogomas bei Telegram mit. Zudem seien zwei Menschen verletzt worden. Auch im benachbarten Gebiet Belgorod gibt es nach Behördenangaben weiter Probleme bei der Stromversorgung nach ukrainischem Beschuss.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 20:25 Uhr: Nach ukrainischen Angaben haben Kiews Drohneneinheiten im Januar im Ukraine-Krieg rund 29.700 russische Soldaten getötet. Wie der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyi, laut Ukrinform berichtet, übertreffe dies die Zahl der von Russland im selben Monat rekrutierten Soldaten. Der Ukraine-Krieg sei zu einem „Wettstreit der Technologien geworden“, erklärt Syrskyi: „Drohnensysteme spielen dabei eine führende Rolle. Die Seite, die sich technologische Überlegenheit auf dem Schlachtfeld verschafft und diese nutzt, wird gewinnen.“
Aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Intensität russischer Sturmangriffe hat laut Kiew abgenommen
Update, 18:37 Uhr: An der Front im Ukraine-Krieg hat die Intensität der russischen Strumangriffe zuletzt abgenommen, wie der Chef der Nationalgarde der Ukraine Olexandr Pawlenko auf Telegram berichtet. „Der Feind versucht, weiter vorzurücken und setzt dabei Drohnen und Artillerie bei kombinierten Angriffen ein“, schreibt Pawlenko über Russlands Vorgehen. Ukrainische Truppen würden täglich dutzende Angriffe abwehren. „Alleine diese Woche haben Einheiten der Nationalgarde mehr als 110 russische Angriffe abgewehrt, die meisten am Pokrowsker Frontabschnitt.“
Ukraine-Krieg aktuell: „Niveau von Angriffen, das sich kein Terrorist der Welt erlaubt“
Update, 17:39 Uhr: Infolge heftiger russischer Raketenangriffe auf wichtige Umspannwerke und Hochspannungsleitungen im Ukraine-Krieg produzieren ukrainische Atomkraftwerke weniger Strom. „Ein Reaktor schaltete sich automatisch ab. Das ist ein Niveau von Angriffen, das sich kein Terrorist der Welt erlaubt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Im Interesse der Sicherheit der Region müsse Russland die Reaktion der „ganzen Welt“ darauf spüren, verlangte Selenskyj.
Update, 16:27 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs sind Kiews Streitkräften mehrere Treffer gegen Wladimir Putins Truppen gelungen. Die Streitkräfte haben laut Bericht auf Facebook das Tanklager „Balaschowo“ in der russischen Region Saratow und russische Soldaten in der russischen Region Belgorod angegriffen. Zudem sollen sie Militärobjekte in den russisch besetzten Gebieten ins Visier genommen haben.
Sowohl die Ziele in Russland als auch eine Leitstelle für Drohnen in der Region Saporischschja seien getroffen worden, berichtet der ukrainische Generalstab. In der besetzten Region Donezk sei zudem ein Mehrfachraketenwerfer „Uragan“ getroffen worden. Zudem seien Einschläge auf ein Ausbildungszentrum für Piloten und zur Produktion von FPV-Drohnen registriert worden. Das Ausmaß der Verluste und Schäden werde noch ermittelt.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland greift ukrainische Energieversorgung an
Update, 15:02 Uhr: Im Ukraine-Krieg hat Russland in der Nacht zu Samstag erneut einen massiven Luftangriff auf die ukrainische Energieversorgung gestartet. Das berichtet der ukrainische Präsident in einem Post auf der Online-Plattform X. Russland habe dabei mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen eingesetzt. Ziele der russischen Angriffe seien das Stromnetz sowie Kraftwerke und Umspannwerke gewesen. „Leider haben Energieanlagen erhebliche Schäden erlitten, was sich auf die Energiesituation im praktisch gesamten Land ausgewirkt und zu größeren Stromausfällen geführt hat“, schreibt Selenskyj.
Zudem wirft der Präsident Moskau vor, „gezielt Energieanlagen angegriffen“ zu haben, von denen der Betrieb der ukrainischen Kernkraftwerke abhänge: „Dies gefährdet nicht nur unsere Sicherheit in der Ukraine, sondern auch die gemeinsame regionale und europäische Sicherheit.“
Aktuelle Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Selenskyj stellt nächstes Treffen in den USA in Aussicht
Update, 13:46 Uhr: Die Vereinigten Staaten haben zum ersten Mal angeboten, die nächste Runde der trilateralen Gespräche über das Ende des Ukraine-Kriegs auf ihrem Territorium auszurichten. Das erklärte Wolodymyr Selenskyj und führte aus, dass Miami der mögliche Austragungsort der Gespräche sein könnte. „Amerika hat zum ersten Mal angeboten, dass sich die beiden Verhandlungsgruppen, die Ukraine und Russland, in einer Woche in den USA, voraussichtlich in Miami, treffen. Wir haben unsere Teilnahme bestätigt“, sagte der Präsident demnach laut ukrainischen Nachrichtenagenturen.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew gelingt erneut Schlag gegen Russlands Wirtschaft
Update, 12:29 Uhr: Kiew ist im Ukraine-Krieg erneut ein Schlag gegen Russlands Wirtschaft gelungen. Drohnen des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SSU) griffen in der Nacht vom 6. auf den 7. Februar ein russisches Werk an, das Treibstoffkomponenten für die Raketen Kh-55 und Kh-101 herstellt. Bereits seit Monaten verfolgen die Truppen von Wolodymyr Selenskyj im Krieg eine gezielte Taktik gegen Einrichtungen in Russland. Ziel ist es, Putins Nachschub für die Front im Ukraine-Krieg abzuschneiden. Wie Ukrainska Pravda berichtet, gehört das getroffene Werk zu Redkino Experimental Chemical Plant. Die Firma wird von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und anderen Ländern sanktioniert.
Update, 10:36 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass Washington Russland und der Ukraine ein Ende des Ukraine-Kriegs bis zum Frühsommer vorgeschlagen habe. Es sei mit amerikanischem Druck bezüglich dieses Zeitrahmens für die Einstellung der Feindseligkeiten zu rechnen. Dies erklärte Selenskyj laut einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur UNIAN gegenüber Journalisten. Der Präsident bezog sich dabei insbesondere auf die Resultate des trilateralen Treffens zwischen Delegationen aus der Ukraine, den USA und Russland, das am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi abgehalten worden war.
Update, 9:28 Uhr: Mit einem erneuten nächtlichen Angriff hat Russland die ukrainische Energieinfrastruktur schwer getroffen. Die Attacken setzten sich bis zum Samstagmorgen fort und konzentrierten sich hauptsächlich auf die westlichen Landesteile, wodurch in großen Gebieten des Landes Notstromabschaltungen erforderlich wurden, wie unter anderem die Kyiv Post schreibt. Nach Angaben von Ukrenergo, dem ukrainischen staatlichen Stromnetzbetreiber, trafen die anhaltenden Angriffe wichtige Energieanlagen im gesamten Land und führten zu Notabschaltungen, da Reparaturteams aufgrund der fortdauernden Attacken ihre Arbeiten nicht beginnen konnten.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russlands Verluste steigen weiter
Update, 8:32 Uhr: Im Verlauf des vergangenen Tages hat Russlands Armee im Ukraine-Krieg erneut schwere Verluste erlitten. Wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook bekannt gab, hat Putin zuletzt 730 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Russlands gesamten Verluste seit Beginn der Kämpfe vor knapp vier Jahren steigen damit auf etwa 1.245.290 Soldaten an. Zudem haben die russischen Streitkräfte 11.650 Panzer, 24.009 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 37.036 Artilleriesysteme verloren.
Ukraine-Krieg aktuell: Trump will Russlands Wirtschaft ausbluten lassen
Update vom 7. Februar, 6:08 Uhr: US-Präsident Donald Trump will Russlands Wirtschaft ausbluten lassen. Dafür erhöhte er zuletzt auch indirekt den Druck. Nun streicht der Amerikaner die Strafzölle gegen Indien, mit denen er indirekt Russlands milliardenschweren Ölhandel schwächen wollte. Trump begründete die Abkehr von den Strafzöllen damit, dass das bevölkerungsreichste Land der Erde Schritte unternommen habe, um den Import von russischem Öl einzustellen. Trump hatte das Instrument von Strafzöllen gegen russische Handelspartner eingeführt, um die Erlöse aus dem Ölgeschäft zu reduzieren, mit denen Kremlchef Wladimir Putin seinen Krieg gegen die Ukraine finanziert.
Vor ein paar Tagen äußerte sich Modi zwar erleichtert, dass die Zölle sinken sollen, ließ aber erneut im Unklaren, ob Indien tatsächlich kein Öl mehr aus Russland beziehen wird. Die Hindustan Times berichtet, dass es keine unmittelbaren Anzeichen dafür gebe, dass Indien seine Energiekäufe aus Russland auf null reduzieren werde.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Oberbefehlshaber spricht über Taktik gegen Putins-Truppen
Update, 19:19 Uhr: Nach ukrainischen Angaben beläuft sich die Zahl russischer Verluste im Ukraine-Krieg im Durchschnitt auf 1.000 bis 1.100 Soldaten täglich. Russland habe den Plan zur personellen Auffüllung seiner Streitkräfte erfüllt und sogar übererfüllt, sagte der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Olexandr Syrskyj, am Freitag gegenüber Journalisten in Kiew. „Das zeugt davon, dass Verluste der Russen höher sind, als ihre Möglichkeiten, ihre Truppen aufzustocken“, zitiert Ukrinform den Oberbefehlshaber.
Zudem ergänzte Syrskyj zur aktuellen Lage an der Front: „An einzelnen Frontabschnitten beträgt fast ein Viertel der Kampfhandlungen gerade Angriffe ukrainischer Einheiten. Deren Ziel ist es, den Gegner auf Trab zu halten, ihm Verluste zuzufügen und den weiteren Vormarsch zu verhindern.“ Die Taktik zeige Wirkung: „Im Januar konnte der Feind keinen einzigen operativen Erfolg erzielen.“
Update, 16:14 Uhr: Die EU-Kommission hat das 20. Sanktions-Paket gegen Russland auf den Weg gebracht. Das Paket sieht scharfe Maßnahmen vor, um Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und Öl weiter zu reduzieren. Zudem sollen weitere Finanzinstitute vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten und zusätzliche Handelsbeschränkungen erlassen werden.
„Während in Abu Dhabi wichtige Friedensgespräche laufen, müssen wir klar sehen: Russland wird nur dann mit ernsthaftem Willen an den Verhandlungstisch kommen, wenn es dazu unter Druck gesetzt wird“, kommentierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Vorlage des Sanktionspakets. Es muss noch von den Mitgliedstaaten beraten und beschlossen werden. Im Idealfall kann es zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine am 24. Februar in Kraft treten.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland wirft Kiew Attentat auf General vor
Update, 14:23 Uhr: Russland beschuldigt die Ukraine der Verwicklung in das Attentat auf den stellvertretenden Leiter des russischen Militärgeheimdienstes, Wladimir Alexejew. „Dieser Terrorakt hat erneut die Ausrichtung des Selenskyj-Regimes auf ständige Provokationen bestätigt, die wiederum darauf zielen, den Verhandlungsprozess zu untergraben“, erklärte Außenminister Sergej Lawrow. Die russische Staatsführung werde über die Auswirkungen des Anschlags auf die Verhandlungen entscheiden. Den Behörden zufolge wurde Alexejew in einem Wohngebäude im Nordosten Moskaus niedergeschossen. Der Angreifer ist weiterhin flüchtig.
Update, 8:34 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter an. Laut Informationen des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte hat Wladimir Putin im Verlauf des vergangenen Tages 720 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Ausbruch der Kämpfe vor knapp vier Jahren hat Russland inzwischen etwa 1.244.560 Soldaten verloren. Zu den weiteren Verlusten im Ukraine-Krieg zählen zudem 11.648 Panzer, 24.007 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 37.014 Artilleriesysteme.
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