Demokraten im Aufwind

Ärger für Trump: Demokraten mit größtem Umfrage-Vorsprung seit acht Jahren

Trumps Skandale und dessen radikale Politik wirken sich zunehmend auf die Stimmung der US-Bevölkerung aus. Das zeigt auch eine neue Umfrage.

Washington, D.C. – Eine deutliche Mehrheit der Wähler würde heute für einen demokratischen Kandidaten für den Kongress stimmen, wenn die Zwischenwahlen jetzt stattfinden würden, wie eine neue Umfrage zeigt.

US-Präsident Donald Trump spricht zu Reportern in der Air Force One auf dem Weg zu seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Archivfoto)

Laut der PBS News/NPR/Marist-Umfrage, die zwischen dem 10. und 13. November durchgeführt wurde, würden 55 Prozent der Wähler für einen demokratischen Kandidaten stimmen, während 41 Prozent einen republikanischen Kandidaten bevorzugen würden. Der Vorsprung von 14 Punkten für die Demokraten ist der größte für die Partei seit November 2017. Im Jahr 2018, während der ersten Amtszeit von Trump, gewannen die Demokraten bei den Zwischenwahlen mehr als 40 Sitze im Repräsentantenhaus.

Umfragen und jüngste Wahlergebnisse machen Demokraten Hoffnung

Die Umfrage zeigt, dass die Demokraten gut dastehen mit Blick auf die Zwischenwahlen 2026, bei denen sie hoffen, das Repräsentantenhaus und den Senat zurückzugewinnen. Die Zahlen deuten außerdem auf eine wachsende Unzufriedenheit unter den Wählern gegenüber der republikanischen Partei angesichts jüngster politischer Unruhen hin, was darauf hindeutet, dass die Republikaner im nächsten Jahr einen harten Wahlkampf vor sich haben.

Die Umfrage folgt auf eine Reihe von Siegen der Demokraten bei jüngsten Wahlen. In New York City besiegte Zohran Mamdani den ehemaligen Gouverneur Andrew Cuomo und wurde damit der erste muslimische Bürgermeister der Stadt.

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Sieg für die Demokraten: Kalifornien darf Kongressdistrikte neu einteilen

Die Demokraten erzielten einen weiteren Sieg in Virginia, wo die ehemalige Abgeordnete Abigail Spanberger, eine Demokratin, die republikanische Vizegouverneurin Winsome Earle-Sears besiegte, um Gouverneurin zu werden. In New Jersey besiegte die demokratische Abgeordnete Mikie Sherrill den republikanischen Herausforderer Jack Ciattarelli im Rennen um das Amt des Gouverneurs.

Unterdessen stimmten die Wähler in Kalifornien Proposition 50 zu – einem Plan zur Neueinteilung der Kongressdistrikte des Bundesstaates – ein Vorhaben des demokratischen Gouverneurs von Kalifornien, Gavin Newsom. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)

Rubriklistenbild: © Manuel Balce Ceneta/dpa

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