Lage im Ticker

Belgorod in Flammen: Ukraine startet Angriff auf Russland

News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Russland tötet bei einem Angriff mehrere Zivilisten. Doch die Ukraine schlägt zurück.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 6.13 Uhr: Der Ukraine-Krieg geht unvermindert weiter: Explosionen und Brände haben in der Nacht zum Sonntag die russische Region Belgorod erschüttert. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldete einen ukrainischen Drohnenangriff auf Stary Oskol, bei dem ein Wohnhaus Feuer fing. Anwohner registrierten mindestens sechs Explosionen in den nördlichen und nordöstlichen Stadtteilen sowie helle Blitze am Himmel. Eine explodierende Drohne beschädigte Fenster in über drei Wohngebäuden, berichtet der Kyiw Independent. Angaben zu Opfern und Schäden lagen zunächst nicht vor.

Neuer Schlag gegen Russlands Wirtschaft: Die Ukraine hat im Krieg aktuell ein Öllager hinter der Front angegriffen.

Update, 5.18 Uhr: Nach dem Drohnen-Angriff von Russland auf einen Arbeiter-Bus bei Pawlohrad hat die Ukraine mit Empörung reagiert. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verurteilte den Beschuss und betonte, dass der Bus „kein militärisches Ziel“ gewesen sei und die Bergleute „nur hart arbeitende Männer waren, die nach ihrer Schicht zu ihren Familien zurückkehrten“, berichtete der Kyiv Independent. Wenige Stunden zuvor war ein Bus, der Minenarbeiter transportierte, bei einem Angriff getroffen worden. Mindestens 12 Menschen kamen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-News: Schweden schickt mehr Waffen für die Front

Update, 21:45 Uhr: Schweden hat eines der größten Militärhilfe-Pakete im Ukraine-Krieg angekündigt. Es umfasst Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Kampfdrohnen. Das gab das Verteidigungsministerium in Kiew bekannt. Zudem berate man über eine zusätzliche Lieferung von Gripen-Kampfjets und Raketen des Typs „Meteor“, die im Luftkampf gegen russische Bomber eingesetzt werden könnten. Im Oktober vergangenen Jahres hatte Schweden der Ukraine bereits die Lieferung von insgesamt 150 Gripen-Kampfjets zugesagt.

Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Selenskyj kündigt neue Gespräche an

Update, 20:53 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. Jetzt verkündete er noch am Sonntag mit dem ukrainischen Verhandlungsführer Rustem Umjerow gesprochen zu haben.

„Für morgen habe ich eine Besprechung anberaumt, um den Rahmen der Gespräche abzustimmen und alles vorzubereiten“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache. „Am Montagabend wird das Team bereits auf dem Weg zu den Verhandlungen sein.“ Er hoffe auf Unterstützung der USA. „Vieles hängt davon ab, was die amerikanische Seite erreichen kann, damit die Menschen sowohl dem Prozess als auch den Ergebnissen vertrauen.“ 

Ukraine-News: Massiver russischer Angriff fordert zivile Todesopfer

Update, 19:53 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf die zentralukrainische Stadt Pawlohrad sind nach offiziellen Angaben mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere 15 Personen seien verletzt worden, teilte die Minenleitung DTEK auf Telegram mit. Nach ersten Berichten ukrainischer Medien traf eine russische Kampfdrohne einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus. Die Kumpel waren nach Angaben von DTEK nach dem Schichtwechsel auf dem Heimweg. Weitere Drohnen schlugen auf dem Gelände des Kohle-Bergbaus ein. Der regionale Militärverwalter Olexander Hanscha sprach auf Telegram von mindestens zwölf Toten bei dem Vorfall. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stufte den Angriff als „exemplarisches Verbrechen“ ein, das zeige, dass Russland für die Eskalation verantwortlich sei. „Das Böse muss ein Ende finden“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache.

Ukraine-News: Selenskyj verkündet neue Gespräche in Abu Dhabi

Update, 13:12 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. „Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest - 4. und 5. Februar in Abu Dhabi“, teilte er bei Telegram mit. Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche - also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben. Von russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung.

Update, 11:44 Uhr: Die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau sind auf Mittwoch (4. Februar) verschoben. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj jetzt mit, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Update, 10:32 Uhr: Elon Musk hat die erfolgreiche Blockierung der russischen Starlink-Nutzung bestätigt. Der SpaceX-Chef erklärte auf der Plattform X, die Maßnahmen gegen die unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets durch Russland würden Wirkung zeigen.

„Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert“, teilte Musk mit. Die Ukraine hatte zuvor mit dem US-Raumfahrtunternehmen zusammengearbeitet, um zu verhindern, dass Russland Starlink zur Steuerung von Drohnen nutzt, wie Reuters berichtet.

Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland

Menschen in Kiews feiern die Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion
Budapester Memorandum
Ukrainedemo, München
Orangene Revolution in der Ukraine
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland

Ukraine-News: Tote in Dnipro durch russische Drohnenangriffe

Update, 9:38 Uhr: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau seien in der Stadt Dnipro im Zentrum des Landes „infolge feindlicher Drohnenangriffe gestorben“, erklärte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Olexandr Ganscha, am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Durch den Drohnenangriff sei ein Wohnhaus in Brand geraten, zwei weitere Gebäude und ein Auto seien beschädigt worden.

Update, 1. Februar, 7:14 Uhr: Unterhändler Moskaus und Kiews wollen heute in Abu Dhabi neue direkte Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs führen. Die Verhandlungen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate werden von den USA vermittelt.

Gespräche in Florida zwischen USA und Russland: Witkoff spricht von „konstruktiv“

Update, 20:52 Uhr: Am Samstag traf der US-Gesandte Steve Witkoff den russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew, um über ein Ende des Ukraine-Kriegs zu sprechen. Witkoff äußerte sich auf dem Onlinedienst X und bezeichnete das Gespräch als „konstruktiv“. Dmitrijew hatte zuvor angekündigt, dass er in Miami, Florida, neue Gespräche mit US-Vertretern führe.

„Wir begrüßen dieses Treffen, da es zeigt, dass Russland sich für den Frieden in der Ukraine einsetzt“, schrieb Witkoff nach dem Austausch mit Dmitrijew. An dem Treffen nahmen auf amerikanischer Seite auch Finanzminister Scott Bessent und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, teil.

Update, 18:21 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hält direkte Gespräche mit Wladimir Putin für unverzichtbar, um die territorialen Fragen im Ukraine-Konflikt zu klären. Der Präsident der Ukraine hob im Gespräch mit dem tschechischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Český rozhlas hervor, dass ohne direkten Dialog mit dem russischen Präsidenten keine Lösung der territorialen Differenzen möglich sei. Die Ukraine signalisiert ihre Bereitschaft zu Verhandlungen in jeglichem Format, das sowohl Russland als auch die USA einbezieht, erklärte Selenskyj. „Mindestens müssen wir in der Lage sein, in dem einen oder anderen Format Kontakt mit dem Oberhaupt des russischen Staates zu haben“, unterstrich der ukrainische Präsident.

Update, 17:33 Uhr: Moldau ist nach einem großflächigen Stromausfall von einem Kollaps des ukrainischen Stromnetzes mitgerissen worden. Die Hauptstadt Chișinău war am Freitagvormittag zeitweise ohne Strom, Oberleitungsbusse und Ampeln fielen aus. Laut dem moldauischen Energieministerium führten „ernste Probleme“ im ukrainischen Energiesystem zu einem Spannungsabfall auf einer Stromleitung zwischen den Ländern gegen 11 Uhr Ortszeit. Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal erklärte, die Ukraine leide unter einem „erheblichen Strommangel“, aufgrund russischer Angriffe auf die kritische Infrastruktur im Rahmen des Ukraine-Kriegs. Ein Cyberangriff wurde ausgeschlossen.

Russischer Unterhändler für Verhandlungen mit den USA in Florida

Update, 16:38 Uhr: Der russische Wirtschaftsgesandte Kirill Dmitrijew befindet sich momentan in Florida, um dort mit US-Vertretern neue Gespräche zu führen. Aus Verhandlungskreisen wurde der Nachrichtenagentur AFP dies bestätigt. Dmitrijew gilt als enger Vertrauter von Wladimir Putin und nimmt an den Verhandlungen über eine Beendigung des Ukraine-Konflikts teil. Die Gespräche in Florida starteten um 08:00 Uhr Ortszeit (14:00 Uhr MEZ). Informationen über die Themen der Gespräche sowie die Zusammensetzung der Verhandlungsdelegationen wurden nicht bekannt gegeben.

Update, 15:11 Uhr: Der großflächige Stromausfall hat auch Kiew hart getroffen. Eine Anwohnerin erklärte gegenüber Kyiv Independent, dass sie in der U-Bahn saß, als der Strom ausfiel – die Menschen seien nicht in Panik verfallen. „Aber natürlich stehen alle unter Schock. Es gibt fast kein Mobilfunknetz mehr.“ Der staatliche ukrainische Netzbetreiber Ukrenergo teilte gegen 14 Uhr Ortszeit derweil mit, dass in Kiew und der umliegenden Region sowie in den Gebieten Tscherkassy, ​​Tscherniwzi, Schytomyr und Charkiw Notstromabschaltungen in Kraft seien.

Lage im Ukraine-Krieg: Stromausfall – wohl technische Probleme

Update, 11:05 Uhr: Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, General Oleksandr Syrsky, hat über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg informiert. „Wir haben die operative Lage detailliert analysiert und die praktischen Erfahrungen aus dem Vorgehen unter den komplexen und dynamischen Bedingungen moderner Kampfhandlungen zusammengefasst“, erklärte der Soldat laut Kyiv Post. Wie es weiter heißt, würde man zudem auf eine veränderte Taktik Russlands reagieren. Die Truppen von Wladimir Putin würden gegenwärtig die Reserve aufbauen und vermehrt auf Offensivaktionen setzen, so Syrsky. Aus diesem Grund wurden prioritäre Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungskraft veranlasst.

Update, 9.29 Uhr: In der Nacht zum 31. Januar hat Russland im Ukraine-Krieg laut Angaben der ukrainische Luftwaffe mit 85 Drohnen angegriffen. Wie es weiter heißt, gelang es den ukrainischen Streitkräften, 65 davon zu zerstören oder stören. Der Angriff dauerte auch am Morgen noch an, da sich noch immer mehrere russische Drohnen im ukrainischen Luftraum befanden.

Update, 8:37 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie aus den Angaben des ukrainischen Generalstabs auf Facebook hervorgeht, hat die Armee von Wladimir Putin im Verlauf des vergangenen Tages 880 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste Russlands haben sich damit seit Beginn der Kämpfe am 24. Februar 2022 auf etwa 1.239.590 erhöht. Putins Truppen haben zudem 11.619 Panzer, 23.977 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.768 Artilleriesysteme verloren.

Update, 7:30 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Präsident Wladimir Putin „Terror“ gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Der SPD-Politiker kritisierte, Putin halte an seinen Maximalforderungen fest und bombardiere die Ukraine selbst während Friedensgesprächen. „Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad“, sagte Pistorius dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch eine mögliche Feuerpause sehe er skeptisch.

Ukraine-News: SBU fasst drei russische Agenten bei geplanten Terrorakten

Update, 6:10 Uhr: Ukrainische Sicherheitskräfte haben eine russische Terrorzelle in Odessa zerschlagen. Drei Männer stehen im Verdacht, für den russischen Geheimdienst FSB Bombenanschläge auf Militärangehörige vorbereitet zu haben. Die Festgenommenen wollten laut dem ukrainischen Geheimdienst SBU gezielt Soldaten der Südfront und deren Angehörige mit Sprengstoffanschlägen attackieren. Ziel war es, durch Angriffe auf Wohnungen und Fahrzeuge Terrorangst zu schüren. Bei den Razzien wurden Sprengsätze und Kommunikationsgeräte beschlagnahmt.

Update, 20:27 Uhr: Die Europäische Union zieht in Betracht, im Rahmen ihres 20. Sanktionspakets gegen Russland die bisherige Preisobergrenze für russisches Öl durch ein vollständiges Verbot maritimer Dienstleistungen zu ersetzen. Das berichtet der Kyiv Independent, der sich auf eine gut informierte Quelle innerhalb der EU beruft. Die geplante Maßnahme würde es europäischen Firmen untersagen, wesentliche Dienstleistungen für den Transport russischen Öls bereitzustellen. Dazu zählen unter anderem Versicherung, Schifffahrt und Finanzierung – unabhängig vom Ölpreis.

Umfrage: 99 Prozent der Menschen in der Ukraine bewerten Putin schlecht

Update, 18:10 Uhr: Der russische Staatschef Wladimir Putin genießt in der Ukraine wenig Ansehen. Eine neue Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Gallup zeigt, dass 99 Prozent den russischen Präsidenten ablehnend beurteilen. Der amerikanische Präsident Donald Trump erfährt bei 72 Prozent der Ukrainer ebenfalls Widerspruch, während Chinas Regierungschef Xi Jinping von 80 Prozent kritisch gesehen wird.

Nach Angaben von Gallup fand die telefonische Befragung zwischen dem 11. und 14. November 2025 statt und umfasste 1.000 ukrainische Staatsbürger. Sie ist Teil einer international angelegten Studie, die in mehr als 50 Ländern durchgeführt wurde. Weltweit bewerten etwa zwei Drittel der Befragten Putin negativ. Den weltweit besten Wert erzielt Papst Leo XIV.

Rubriklistenbild: © © IMAGO / Ukrinform / Symbolbild

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