Demokraten profitieren
Große Probleme für Trump: Neue Umfragen zeigen, wie schlecht es für den US-Präsidenten steht
Neue Umfragen zeigen, dass Trumps Beliebtheit niedrig ist – und es gibt noch mehr ungute Vorboten für den US-Präsidenten und seine Partei.
Washington, DC – Eine Reihe neuer Umfragen in den USA zeichnet ein herausforderndes Bild für Präsident Donald Trump und die Republikaner: Seine Zustimmungswerte sind auf ein Tief in seiner zweiten Amtszeit gefallen. Das ist nicht alles, die Erhebungen zeigen auch: In der MAGA-Bewegung entstehen immer größere Risse, die Unterstützung unter hispanischen Wählern bröckelt und die Demokraten sind in tief-republikanischen Distrikten konkurrenzfähig. Die nationalen Umfragedurchschnitte zeigen, dass Trump in allen großen Erhebungen einen negativen Saldo aufweist.
Die neuen US-Umfragen zeichnen ein Bild sinkender Zustimmung für Trump, wachsender Spaltung unter republikanischen Wählern und erheblicher Geländegewinne für die Demokraten – selbst in historisch konservativen Distrikten. Die sich abzeichnenden Trends könnten die Machtverhältnisse im Kongress verändern und die Aussichten derr Republikaner im Jahr 2028 und darüber hinaus beeinflussen.
Fünf neue US-Umfragen – und fünf neue Probleme für Trump und seine Republikaner
Fünf kürzlich veröffentlichte Umfragen zeigen wachsende Probleme für Trump und seine Partei:
- Fragmentierte Trump-Koalition: Mehr als ein Drittel von Trumps Wählern im Jahr 2024 identifiziert sich nicht als MAGA-Republikaner, wie eine Umfrage von Politico zeigt. Diese Wähler sind weniger geneigt, weiter unten auf dem Stimmzettel ebenfalls für republikanische Kandidaten zu stimmen, und äußern sich zunehmend kritisch über Trumps Umgang mit der Wirtschaft und den Lebenshaltungskosten. Nur 63 Prozent vertrauen den Republikanern in Wirtschaftsfragen, 88 Prozent sind es bei MAGA-Anhängern.
- Trump-Zustimmung fällt auf neuen Tiefstand: Trumps Zustimmungswert in seiner zweiten Amtszeit ist auf 36 Prozent gesunken, während 60 Prozent unzufrieden sind, laut einer Umfrage von Gallup. Die republikanische Unterstützung fiel um sieben Punkte auf 84 Prozent, während die Zustimmung unter unabhängigen Wählern um acht Punkte auf 25 Prozent zurückging. Trump erzielt nur beim Thema Kriminalität positive Werte – während das Vertrauen innerhalb seiner eigenen Partei in seinen Umgang mit Wirtschaft, Einwanderung und dem Bundeshaushalt weiter zurückgeht.
- Tiefrote Sitze in der Gefahrenzone: Eine Umfrage von Emerson College/The Hill zeigt, dass das Rennen im 7. Kongressdistrikt von Tennessee – wo Trump 2024 mit 22 Punkten gewann – auf ein statistisches Kopf-an-Kopf-Rennen geschrumpft ist. Demokratin Aftyn Behn liegt nur zwei Prozentpunkte hinter ihrem republikanischen Gegner Matt Van Epps, innerhalb der statistischen Fehlermarge.
- Wachsende Unzufriedenheit unter hispanischen Wählern über Einwanderung: Jüngste Umfragen des Pew Research Center zeigen, dass zwei Drittel der hispanischen Erwachsenen mit Trumps Umgang mit Einwanderung unzufrieden sind, und 61 Prozent sagen, seine Wirtschaftspolitik habe ihre Lage verschlechtert. Obwohl Trump 2024 mehr hispanische Wähler anzog, deuten diese Umfragen auf bröckelnde Unterstützung hin. Nur noch 25 Prozent der hispanischen Erwachsenen haben jetzt einen positiven Eindruck von ihm. 44 Prozent waren es vor seiner zweite Amtszeit antrat.
- Allgemeine Ablehnung von Trump: Der Umfrageindex von Ballotpedia bündelt aktuelle nationale Umfragen großer Quellen wie YouGov, CBS News, Fox News, Reuters und The Associated Press. Der Index zeigt, dass Trumps durchschnittlicher Zustimmungswert bei 42 Prozent liegt, mit 55 Prozent Ablehnung, wodurch seine Nettobilanz in allen großen nationalen Umfragen negativ ist.
US-Bürger scheinen Schuld für ihre Probleme bei Trump zu sehen – Demokraten profitieren
Der republikanische Meinungsforscher Daron Shaw sagte bei Fox News: „Die Menschen haben Schwierigkeiten, die Grundbedürfnisse zu bezahlen, und geben denen die Schuld, die an der Macht sind. Interessant ist, dass die Demokraten politisch davon zu profitieren scheinen – von einem Problem, das sie im Grunde selbst verursacht haben und das sie 2024 zerschmettert hat.“
Trump protzt weiter: Nach Ballsaal gönnt er dem Weißen Haus einen Prunk-Lokus – Bilder zeigen die Pracht




Weißes-Haus-Sprecherin Abigail Jackson sagte der Daily Mail, dass Trump in noch nicht einmal einem Jahr: „bereits viele der Versprechen eingelöst hat, für die er gewählt wurde, dass es aber immer mehr zu tun geben wird.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Hu Yousong
