Portugal wartet

DFB-Team im Final Four der Nations League – so läuft das Turnier in Deutschland ab

Deutschland steht im Halbfinale der Nations League – und trifft dort auf Portugal. Im Finale würden Spanien oder Frankreich warten.

München – Deutschland greift nach dem ersten Titel der Ära Julian Nagelsmann. Und es ist eine Trophäe, die das DFB-Team noch nie geholt hat: die Nations League! Nach dem verrückten 3:3 im Viertelfinal-Rückspiel gegen Italien steht die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann zum ersten Mal überhaupt im Halbfinale des 2018 geschaffenen Wettbewerbs.

Deutschland trifft im Final Four der Nations League auf Portugal

Dabei hofft das DFB-Team auf eine ähnliche Fan-Unterstützung wie bei der Heim-EM 2024. Denn das Final-Four-Tunier findet in Deutschland statt, genauer gesagt in München und Stuttgart. Das bestätigte die UEFA wie erwartet nach den Viertelfinals.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet dabei ihr Halbfinale gegen Portugal in München. Am 4. Juni (20.45 Uhr) beginnt die Endrunde um den UEFA-Titel in der Allianz Arena mit dem Auftritt des Gastgebers. „Ich bin total optimistisch, dass wir ein gutes Final Four spielen werden“, sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler. 

Deutschland kämpft um den Titel bei der Nations League.

Spielplan und Stadien des Finals Fours in der Nations League

  • Mittwoch, 4. Juni, 20.45 Uhr: Deutschland - Portugal (Halbfinale in München)
  • Donnerstag, 5. Juni, 20.45 Uhr: Spanien - Frankreich (Halbfinale in München
  • Sonntag, 8. Juni, 15.00 Uhr: Spiel um Platz 3 in Stuttgart
  • Sonntag, 8. Juni, 20.45 Uhr: Finale in München

Spanien und Frankreich ebenfalls im Halbfinale der Nations League

Am 5. Juni (20.45 Uhr) ermitteln Europameister Spanien und der WM-Zweite Frankreich in Stuttgart den zweiten Finalisten. Das Endspiel findet am 8. Juni (20.45 Uhr) ebenfalls in München statt. Zuvor findet in Stuttgart (15.00 Uhr) das Spiel der beiden Halbfinal-Verlierer um Platz drei statt. „Das ist ein Brett“, sagte Torwart Oliver Baumann zu dem hochkarätigen Teilnehmerfeld.

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Noah Atubolu (Jahrgang: 2002), Tor: Die Nummer eins des SC Freiburg überzeugt im jungen Alter Woche für Woche in der Bundesliga. Durch die Europapokal-Spiele mit den Breisgauern ist Atubolu zudem bereits international erfahren. In der deutschen U21 fängt er inzwischen regelmäßig. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Diant Ramaj (Jahrgang: 2001), Tor: Ramaj gab sein Bundesliga-Debüt 2022 für Eintracht Frankfurt. Über Ajax Amsterdam kam er Anfang 2025 zu Borussia Dortmund, wo er irgendwann Stammtorhüter werden soll. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Jonas Urbig (Jahrgang: 2003), Tor: Wird Jonas Urbig der neue Manuel Neuer? Auf Vereinsebene soll er das, wechselte im Januar 2025 zum FC Bayern. Auf lange Sicht könnte er sich mit Atubolu um das deutsche Tor streiten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Armel Bella-Kotchap (Jahrgang: 2001), Abwehr: Die Karriere des Überraschungs-Teilnehmers der WM 2022 ist auf Vereinsebene etwas ins Stocken geraten. Obwohl sein letzter Einsatz im DFB-Trikot aus dem Jahr 2022 datiert, ist mit dem Innenverteidiger mittel- bis langfristig in der Nationalmannschaft zu rechnen. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.).
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„Die Elite Europas ist eingeladen“, sagte DFB-Kapitän Joshua Kimmich nach dem packenden Viertelfinal-Rückspiel gegen die Squadra Azzurra in Dortmund– die Pressestimmen zum Spiel. „Es ist ein tolles Final Four“, schwärmte Völler. Deutschland hat sich bei der vierten Auflage der Nations League erstmals für das Finalturnier qualifiziert. (dpa/kk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

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