Die Insel ruft

Transfer fix? Bayern verliert wohl nächsten Offensivspieler

Der FC Bayern hat wohl den nächsten Transfer perfekt gemacht. Offenbar wechselt ein Talent aus der Offensive nach England.

München – Während der FC Bayern in Sachen Neuzugänge bislang nur bedingt Fortschritte macht, läuft es bei den Abgängen deutlich reibungsloser – insbesondere im Nachwuchsbereich. Nach Frans Krätzig, Gabriel Vidovic sowie den Leihen von Maurice Krattenmacher und Arijon Ibrahimovic verlässt mit Nestory Irankunda nun das nächste vielversprechende Talent den deutschen Rekordmeister.

Transfer fix? Bayern verliert wohl nächsten Offensivspieler

Laut Transferexperte Fabrizio Romano haben sich die Bayern mit dem FC Watford auf einen festen Wechsel geeinigt. Die Ablösesumme soll bei vier Millionen Euro liegen. Zudem sicherten sich die Münchner ein Weiterverkaufsrecht in Höhe von 50 Prozent sowie eine Rückkaufoption, deren genaue Höhe jedoch nicht bekannt ist.

Für die Bayern ist das ein strategisch sinnvoller Deal: Man lässt Irankunda ziehen, ohne ihn ganz aus den Augen zu verlieren – und könnte bei entsprechender Entwicklung jederzeit reagieren.

Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
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Kein Profi-Einsatz für die Bayern

Der australische Offensivspieler war im Sommer 2023 für rund eine Million Euro von Adelaide United nach München gewechselt. Für die Profis blieb dem 17-Jährigen ein Pflichtspieleinsatz allerdings verwehrt. Stattdessen sammelte Irankunda bei der zweiten Mannschaft Erfahrung (15 Spiele, 4 Tore, 4 Vorlagen) und in der Schweiz, wo er an den Grasshopper Club Zürich ausgeliehen war (21 Einsätze, 1 Tor, 3 Vorlagen).

Irankunda (l.) zusammen mit Adam Aznou (m.) auf der Ersatzbank der FCB-Profis beim CL-Spiel gegen Schachtar Donezk.

Auch wenn der Verkauf von Irankunda rein wirtschaftlich betrachtet Sinn macht, wirft dieser dennoch die Frage auf, warum die Münchner ein vielversprechendes Nachwuchstalent verpflichten, um dieses zwei Jahre später, ohne Profi-Einsatz, zu verkaufen. Insbesondere in einer Phase, in der man Offensive personell ohnehin sehr dünn besetzt ist. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Anke Waelischmiller/SVEN SIMON

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