Begeistert wie Harry Kane

Bayern-Star Luis Díaz mit Liebeserklärung an München

FCB-Sommerneuzugang Luis Díaz begeistert Trainer, Mitspieler und Fans. Der Kolumbianer selbst zeigt sich ebenfalls sehr glücklich in seiner Wahlheimat München.

München – Als der FC Bayern im Sommer nach der Absage von Florian Wirtz dessen Liverpool-Kollegen Luis Díaz aus der Premier League an die Säbener Straße holte, hagelte es von Medien und Teilen der Anhängerschaft Kritik: Zu teuer (70 Millionen Euro Ablöse), zu alt (28 Jahre), nicht gut genug. Während der deutsche Nationalspieler auf der Insel immer noch leicht fremdelt, hat der kolumbianische die Nörgler in Deutschland sehr schnell verstummen lassen.

Auf dem Spielfeld und auch außerhalb: Luis Díaz (links) fühlt sich in München pudelwohl.

19 Torbeteiligungen (12 Tore, 7 Assists) in 21 Pflichtspielen sind für seine Position als Außenstürmer überragend gut, darüber hinaus glänzt er mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Mentalität. Aber auch der 67-fache Nationalspieler (20 Tore) zeigt sich nun in einem Interview mit dem Guardian begeistert von seiner neuen Heimat, sportlich läuft es für ihn sowieso bestens, aber auch privat.

Wie Mannschaftskollege Kane: Díaz glücklich in München

Die Entscheidung, zum FC Bayern in die Bundesliga zu wechseln sei für ihn – und auch seine Familie (Ehefrau und zwei Töchter) die absolut richtige Entscheidung gewesen. Er zeigt sich glücklich, die neue Herausforderung in München angenommen zu haben. Díaz und seiner Familie ist es nach eigenen Worten sehr leicht gefallen, sich in der bayerischen Landeshauptstadt gut einzuleben, wenngleich er die deutsche Sprache als nicht einfach empfindet.

Damit bestätigt er seinen Teamkollegen Harry Kane, der bereits zwei Jahre länger für den deutschen Rekordmeister auf Torjagd geht. Auch der Engländer liebt es, in München zu leben, mit mehr Freiheiten, er kann sich freier als zuvor in London bewegen. Der 32-Jährige ist einer der Superstars auf der Insel, wo man auch anders mit der Prominenz von Fußballern umgeht als hierzulande.

Bayern-Fans sorgen für Pyro-Ärger und knallharte UEFA-Strafen

15.000 Euro (20.06.2017):

Für das Abbrennen von Pyrotechnik in Wolfsburg und Leipzig sowie einen Flitzer gegen Leverkusen wurde der Verein mit 15.000 Euro bestraft.
15.000 Euro (24.01.2017):

Für das Zünden von Pyrotechnik in Hamburg und Darmstadt durch die eigenen Fans wurde der FC Bayern mit 15.000 Euro Strafe belegt.
15.000 Euro (14.05.2014): 

In Dortmund, Mönchengladbach und Braunschweig wurden bei den Spielen des FC Bayern jeweils Rauchtöpfe von Fangruppierungen gezündet. Dafür erhielt der Verein eine Strafe von 15.000 Euro.
15.000 Euro (13.11.2025):

Bei einem Auswärtsspiel brannten Bayern-Fans 15 pyrotechnische Gegenstände ab. Bis zu 5.000 Euro der Strafe kann der Verein für Sicherheits- oder Präventionsmaßnahmen nutzen.
Bayern-Fans sorgen für Pyro-Ärger und knallharte UEFA-Strafen

In München ist alles ruhiger, das bestätigt nun auch Díaz: „Ehrlich gesagt, ist mein Leben hier großartig, weil die Stadt München auch so toll ist. Es gibt so viel zu tun hier. Sie ist groß, es gibt viele Möglichkeiten, mit den Kindern etwas zu unternehmen, die Restaurants sind klasse. Es gefällt uns“.

Der Kolumbianer begeistert: „Ehrlich gesagt gibt es hier viele tolle Dinge. Es ist sehr modern und sauber, ich liebe München. Ich gehe mit meiner Familie in den Park und so weiter. Die Öffentlichkeit respektiert die Privatsphäre – man wird zwar gesehen, aber respektiert. Die Leute sind sehr dankbar. Meine Familie auch.“

Rubriklistenbild: © IMAGO

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare