Max Eberl als Zünglein an der Waage?

Ass im Ärmel: Hat Bayern doch eine Chance bei Barcola?

Bayern sucht weiter Verstärkung für die Offensive – bei einem Top-Namen ist der Rekordmeister wohl noch nicht endgültig raus.

München - Der FC Bayern sucht weiter nach einem Top-Zugang für die Offensive. Trotz großer Konkurrenz könnte München bei einem Namen noch nicht aus dem Rennen sein.

Bradley Barcola von Paris Saint-Germain ist längst kein Geheimtipp mehr. Der 22-jährige Flügelspieler gehört zu den begehrtesten Namen auf dem Transfermarkt – und auch beim FC Bayern steht er auf der Liste. Nach Informationen der Bild ist der französische Nationalspieler weiter ein Thema an der Säbener Straße, obwohl zuletzt andere Kandidaten wie Nico Williams von Athletic Bilbao oder Takefusa Kubo von Real Sociedad heißer gehandelt wurden.

Barcola lieferte in der vergangenen Saison starke Zahlen: 21 Tore und 19 Vorlagen in allen Wettbewerben. Trotzdem ist ein Wechsel nach München alles andere als realistisch. Jeunesfooteux meldete bereits, PSG habe ihn als „unverkäuflich“ eingestuft. Auch Foot Mercato berichtete, der Spieler wolle in der französischen Hauptstadt bleiben. Dennoch halten sich die Bayern-Verantwortlichen offenbar eine Hintertür offen.

Sportler-Familie, Freundin und Kinder – Bayern-Abgang Leroy Sané privat

Die Zeit von Leroy Sané beim FC Bayern München ist vorbei. Der 29-Jährige Nationalspieler schließt sich ablösefrei Galatasaray Istanbul an.
Bei seiner Ankunft am Flughafen in Istanbul wurde Sané bereits von zahlreichen frenetischen Fans empfangen.
Mit seinem Wechsel in die Türkei sorgt der ohnehin nicht immer unumstrittene Sané für weiteren Diskussionsstoff. Doch wie sieht eigentlich das Privatleben des Flügelspielers aus?
Die Eltern von Leroy Sané sind Regina Weber und Souleymane Sané. Sie sind natürlich auch häufig als Gäste auf der Tribüne zu sehen und legten ihm das Sport-Talent wohl maßgeblich in die Wiege.
Sportler-Familie, Freundin und Kinder – Bayern-Abgang Leroy Sané privat

Max Eberl als Zünglein an der Waage?

Denn laut Bild könnte Max Eberl eine zentrale Rolle spielen. Der heutige Bayern-Sportvorstand war schon 2023 an Barcola interessiert, als dieser noch bei Olympique Lyon unter Vertrag stand. Damals versuchte Eberl als Leipziger Sportchef, den Linksaußen zu verpflichten – und hatte direkten Kontakt zu ihm.

Bradley Barcola

Barcola besitzt bei PSG noch einen langfristigen Vertrag bis 2028 – eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Der geschätzte Marktwert liegt bei rund 70 Millionen Euro. Sky berichtete, dass es bereits Gespräche zwischen dem Bayern-Management und Barcolas Berater gegeben haben soll.

Weitere Topklubs an Barcola dran

Einen Wechsel zu ermöglichen dürfte auch deshalb schwierig werden, weil mit dem FC Barcelona und dem FC Liverpool zwei weitere Schwergewichte involviert sind. The Sun berichtet, dass die Reds ein Auge auf Barcola geworfen haben – vorausgesetzt, PSG öffnet überhaupt die Tür. In Katalonien soll Hansi Flick großes Interesse an einer Verpflichtung des Franzosen zeigen.

Trotz aller Kontakte und Gespräche bleibt die Realität nüchtern: Ein Wechsel von Barcola erscheint weiterhin äußerst unwahrscheinlich. Foot Mercato hatte zuletzt sogar berichtet, dass PSG plane, den bestehenden Vertrag vorzeitig zu verlängern – als klares Zeichen, dass man keine Absichten hegt, ihn ziehen zu lassen.

In München scheint man sich dessen bewusst zu sein. Mehrere Medien berichten, dass sich die Bayern inzwischen verstärkt auf Nico Williams konzentrieren. Der spanische Nationalspieler habe laut diesen Berichten signalisiert, offen für einen Wechsel an die Isar zu sein – im Gegensatz zu Barcola, der seinen Weg wohl weiterhin in Paris sieht. Allerdings soll nun auch der FC Barcelona ernst machen bei Williams. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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