Pressekonferenz vor Freiburg

Bayern-Boss Freund spricht über auslaufende Verträge

Gleich sieben Verträge laufen beim FC Bayern im kommenden Sommer aus. Christoph Freund gibt Einblicke in die Verhandlungen.

München – Der FC Bayern München steht vor einer arbeitsintensiven Phase, denn die Verträge von sieben wichtigen Spielern laufen im Sommer 2026 aus. Zu den betroffenen Spielern gehören Dayot Upamecano, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Raphaël Guerreiro, Manuel Neuer, Sven Ulreich sowie der ausgeliehene Nicolas Jackson. Diese Situation erfordert zahlreiche Gespräche und strategische Entscheidungen, doch Sportdirektor Christoph Freund zeigt sich unbeeindruckt.

Christoph Freund bleibt in den Vertragsverhandlungen gelassen.

Christoph Freund betonte in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SC Freiburg, dass der Verein gut vorbereitet sei und die anstehenden Vertragsverhandlungen mit Ruhe angehe. „Wir befinden uns in guten Gesprächen, wir haben unseren Plan. Wir wissen, welche Verträge auslaufen. Wir wissen, dass sie ab 1. Januar mit anderen Vereinen sprechen dürfen. Aber das macht uns nicht nervös, weil wir in gutem Austausch sind mit unseren Spielern und ihren Beratern“, erklärte Freund.

Bayern-Boss Freund bleibt bei auslaufenden Verträgen entspannt

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano. Der Innenverteidiger steht im Fokus mehrerer europäischer Topklubs, darunter Real Madrid und Paris Saint-Germain. Dennoch verspürt Freund keine Hektik: „Ich bin da optimistisch. Alles, was ich höre, auch wenn ich selber mit ihm spreche: Es gefällt ihm unheimlich gut bei Bayern, er fühlt sich unheimlich wohl, fühlt sich auch mit dem Trainer unheimlich wohl“, so der Bayern-Boss jüngst gegenüber Sky.

Freund betonte, dass der Verein nicht hektisch agiere, sondern auf Kontinuität und Struktur setze. Die Verlängerung mit Upamecano besitzt zwar hohe Priorität, dennoch bleibt der Verein gelassen. „Es macht uns nicht nervös, wir sind im guten Austausch mit unseren Jungs“, wiederholte Freund. Diese Haltung zeigt, dass der FC Bayern die anstehenden Gespräche zur richtigen Zeit führen will, ohne sich von externen Faktoren beeinflussen zu lassen.

Gleich zwei Stars verdienen sich die 1: Bayern-Noten gegen Freiburg

Manuel Neuer: Wurde lange nicht gefordert und lenkte dann einen strammen Schuss von Leverkusens Tella stark am Tor vorbei (52.). War da, wenn man ihn brauchte. Note: 2
Josip Stanisic: Hinterlief immer wieder Olise und schaffte so zusätzliche Anspielstationen. Blieb defensiv konzentriert. Note: 3
Dayot Upamecano: Ließ zu Beginn die Chance aufs 1:0 liegen, verteidigte dafür fehlerfrei und gewann mit seinen aggressiven Tacklings zahlreiche Bälle. Note: 2
Jonathan Tah: Entschied die wichtigen Duelle für sich und hielt Leverkusens Stürmer souverän in Schach. Note: 3
Gleich zwei Stars verdienen sich die 1: Bayern-Noten gegen Freiburg

Die Gespräche mit den Bossen bestätigte auch Upamecano selbst, nach dem 6:2-Sieg gegen Freiburg: „Wir reden viel mit Max Eberl und Christoph Freund. Ich bin hier zufrieden, spiele eine gute Saison, mache meinen Job, gebe alles für diesen Verein“, erklärte der Franzose. „Wir diskutieren mit Bayern. Mal schauen, was passiert. Ich kann das hundertmal sagen. Wir diskutieren“, so Upamecano.

Freunds Gelassenheit und Zuversicht im Blick auf die Vertragsverhandlungen spiegeln den klaren Kurs des Vereins wider, der trotz der Herausforderungen auf Erfolgskurs bleiben will. Wie viele und welche Stars letztendlich noch länger an der Isar spielen werden, bleibt abzuwarten. (hbr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera

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