Abgang zu RB?

Bayern-Chef äußert sich zu überraschenden Wechsel-Gerüchten

Christoph Freund ist wegen der bisherigen Transferphase beim FC Bayern nicht unumstritten. Zuletzt wurde dazu über ein Interesse von Red Bull berichtet.

München – Der Transfersommer des FC Bayern München verläuft nicht ideal. Nachdem die Wunschlösung Florian Wirtz schon vor einigen Wochen dem deutschen Rekordmeister abgesagt hatte und zum FC Liverpool weitergezogen ist, konnte der FCB bislang keine Lösung präsentieren. Dadurch gerät vor allem Sport-Vorstand Max Eberl immer wieder in die Kritik. Doch auch Sportdirektor Christoph Freund steht in der Verantwortung. Zuletzt wurde sogar über einen Wechsel des Österreichers berichtet. Der 48-Jährige hat sich nun umgehend zu den Gerüchten geäußert.

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Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
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Freund wechselt nicht vom FC Bayern zu RB Salzburg oder Leipzig

Wie Sky und Transferexperte Florian Plettenberg berichtet hatten, ist der Red-Bull-Konzern an einer Rückholaktion von FC Bayerns Christoph Freund interessiert. Der Funktionär hat von 2006 bis zu seinem Wechsel 2023 zu den Münchener in verschiedenen Rollen für RB Salzburg gearbeitet. Ob eine Anstellung in Salzburg oder dem deutschen RB-Vertreter in Leipzig infrage gekommen sein soll, blieb unklar.

Christoph Freund hat jetzt ohnehin jegliche Diskussionen über einen möglichen Abgang zu seinem alten Arbeitgeber im Keim erstickt. Den Salzburger Nachrichten sagte der Österreicher kurz und knapp und dafür umso deutlicher „Das ist eine Ente.“ Während die Spekulationen um einen Wechsel von Freund damit unmittelbar beendet worden sein sollten, wird die Arbeit des 48-Jährigen aber weiterhin genau unter die Lupe genommen.

Christoph Freund vom FC Bayern verbannt das Red-Bull-Interesse an seiner Person ins Reich der Fabeln.

Welche Verstärkung lotst Freund noch zum FC Bayern?

Bislang hat der FC Bayern mit Jonathan Tah und Tom Bischof nur zwei ablösefreie Transfers getätigt, die nur durch den vorzeitigen Wechsel wegen zur Klub-WM eine kleine Ablösesumme kosteten. Durch die Verletzung von Jamal Musiala bei dem Turnier in den USA sind die Bayern allerdings mehr denn je unter Zugzwang geraten. Neben dem Kolumbianer Luis Díaz vom FC Liverpool und dem deutschen Nationalstürmer Nick Woltemade stehen auch Leandro Trossard vom FC Arsenal und der Ex-Leipziger Christopher Nkunku vom FC Chelsea in der Verlosung.

Wen die Münchener und Christoph Freund letztlich bekommen, bleibt abzuwarten. Eine Bewertung der Arbeit des Österreichers für das aktuelle Transferfenster ist vollumfänglich allerdings erst in ein paar Monaten möglich. So scheint auch ein vorzeitiger unfreiwilliger Abgang des 48-Jährigen, den Sky und Plettenberg ebenfalls für möglich halten, genauso unwahrscheinlich. (jsk)

Rubriklistenbild: © Imago/Steinbrenner

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