Längst nicht nur Toptorjäger

Was Joshua Kimmich ganz besonders an Bayern-Torjäger Kane schätzt

Joshua Kimmich ist einer der zahlreichen Bewunderer von Harry Kane. Im Interview erklärt er, was er speziell an seinem englischen Teamkollegen schätzt.

München – Im Interview bei The Guardian wird FCB-Vize-Kapitän Joshua Kimmich wenig überraschend ausführlich zu seinem Mannschaftskollegen Harry Kane befragt. Der 30-Jährige findet dabei nur lobende Worte für den Kapitän der Three Lions, dessen Aufgaben gehen mittlerweile weit über die des Toptorjägers, als welcher er geholt wurde und brilliert, hinaus.

Joshua Kimmich und Harry Kane: Zwei, die beim FC Bayern auf einer Wellenlänge sind.

Kimmich betont dabei klar, welch großen Einfluss der 32-Jährige sowohl auf als auch abseits des Platzes auf die gesamte Mannschaft hat. Für Kane hat eindeutig der Mannschaftserfolg Priorität: „Das Ziel ist, Dinge als Team zu erreichen, um es ihm zu ermöglichen, individuelle Auszeichnungen zu gewinnen. Aber ganz allgemein habe ich, wenn er auf dem Platz steht, nicht den Eindruck, dass er für individuelle Auszeichnungen spielt. Er ist ein sehr kompletter Spieler und spielt für den Erfolg der Mannschaft“, so Kimmich.

Harry Kane beim FC Bayern weit mehr als „nur“ ein Toptorjäger“

Kane ist für den 104-maligen deutschen Nationalspieler auch emotional ein großes Vorbild, denn: „Ich habe ihn noch nie in der Kabine traurig gesehen, weil wir 3:0 gewonnen haben und er nicht getroffen hat. Er ist jemand, der seine Mitspieler ins Rampenlicht stellen möchte. Diese Mischung macht ihn sehr besonders und extrem wertvoll für uns“.

Seit seinem von den englischen Medien scharf kritisierten Wechsel von London nach München im Sommer 2023 hat sich Kane nicht nur als überragender Torjäger, sondern auch als Führungspersönlichkeit und Teamplayer etabliert. Auch Kane selbst betonte zuletzt wiederholt, dass für ihn der Mannschaftserfolg absolute Priorität genießt.

Bayern-Star als großer Gewinner: Die 25 wertvollsten Spieler der Bundesliga

Platz 25: Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) – 32 Millionen Euro (keine Veränderung)
Der Sommer–Neuzugang der Wölfe spielt eine gute erste Saisonhälfte. Auch wenn der Verein sich sicher eine bessere Platzierung als bislang gewünscht hat.
Platz 24: Min-jae Kim (FC Bayern München) – 32 Millionen Euro (-8 Millionen Euro)
Durch eine Verletzung konnte der Innenverteidiger bislang nicht zum Einsatz kommen und verliert deutlich an Marktwert.
Platz 23: Josip Stanisic (FC Bayern München) – 32 Millionen Euro (keine Veränderung)
Nach einem guten Start in die Saison wurde der Rechtsverteidiger mit einer Innenbandverletzung ausgebremst.
Platz 22: Felix Nmecha (Borussia Dortmund) – 35 Millionen Euro (+7 Millionen Euro)
Der Mittelfeldspieler des BVB fällt zwar immer wieder negativ durch Kommentare neben dem Platz auf. Aber immerhin auf dem Feld, weiß er in dieser Saison bislang Argumente zu sammeln.
Bayern-Star als großer Gewinner: Die 25 wertvollsten Spieler der Bundesliga

Ebenfalls im Gespräch mit The Guardian äußerte sich der Torschützenkönig der englischen Nationalmannschaft (76 Tore in 110 Länderspielen) vor Kurzem über seine Motivation und seine Ambitionen nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, seinem ersten großen Mannschaftstitel: „Es wäre einfach gewesen, ein bisschen entspannter zu sein. Ich habe mich in die andere Richtung gedrängt, noch besser zu sein, noch sauberer zu essen und mehr Sport zu treiben“.

Auch wenn Kane - wie jeder Weltklassespieler „gerne den Ballon d’Or gewinnen“ würde, steht für ihn fest, dass dieser „im Grunde eine Mannschaftstrophäe ist, die der beste Spieler der Mannschaft gewinnt – ein Champions-League-Sieger oder ein Weltmeister.“ Mit dieser Einstellung hat sich Kane beim Rekordmeister längst den Respekt all seiner Kollegen verdient, Joshua Kimmichs Aussagen stehen stellvertretend für diese. Ein Mix, der große Hoffnungen auf Titel und Individual-Auszeichnungen weckt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jürgen Kessler

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