FC Bayern in Leipzig
Bayern dreht das Topspiel: Ein Einwechselspieler und Neuer bekommen die 1

1 von 25
Manuel Neuer: Ist eine Art Glücksbringer für die Bayern in Leipzig. Mit ihm in der Startelf gab es bisher keine Niederlage – das sollte eigentlich so bleiben. War schon in den ersten Minuten stark unter Beschuss. Selbst die traditionelle Leipzig-Sicherheit reichte nicht aus, als Romulo einnetzte. Was er noch drauf hat, zeigte er in der zweiten Halbzeit gegen Romulo (65.) und Diomande (72.). Weltklasse! Note: 1
© IMAGO/Jerry Andre

2 von 25
Tom Bischof: Zuletzt noch auf der Sechs, nun hinten gebraucht, weil nach dem Ausfall von Josip Stanisic und Konrad Laimer die Außenverteidiger ausgingen. Unglücklich, dass Leipzig Vollgas gab und viel über Raum und Nusa – also Bischofs Seite – kam. Die Abstimmung mit den Innenverteidigern stimmte auch beim 0:1 nicht, Nusa hatte leichtes Spiel und konnte den Treffer einleiten. Durfte in der zweiten Halbzeit zeigen, dass er es auch ein bisschen besser kann. Note: 4
© IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

3 von 25
Dayot Upamecano: War alleine in den ersten 30 Minuten so sehr gefordert wie zuvor im ganzen Fußballjahr 2026. Bei der Leipziger Führung rückte er viel zu weit raus und ließ seinen Nebenmann Jonathan Tah alleine. Dafür eroberte er den Ball vor dem Ausgleich und brachte Bayern wieder auf die richtige Spur. Note: 2
© IMAGO/Markus Fischer

4 von 25
Jonathan Tah: Vor allem er wollte den Sieg – denn der Rekord von 39. ungeschlagenen Spielen in der Ferne hintereinander war doch verlockend. Dafür aber musste mehr kommen als beim 0:1, bei dem er in der Entstehung im Mittelfeld unglücklich aussah und am Ende zu spät kam. In der zweiten Halbzeit deutlich wacher und bei den schnellen RB-Kontern Retter in höchster Not. Und dann auch noch Torschütze zum 3:1. Note: 2
© IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

5 von 25
Hiroki Ito: : Lief wie in Köln als Linksverteidiger auf und machte dabei keinen sicheren Eindruck. Diomande spielte Ito in der Anfangsphase teilweise schwindelig, es entwickelte sich ein nickeliges Privat-Duell, in dem Ito oft nur die Rücklichter sah. Nach vorne ging zudem lange so gut wie gar nichts über ihn. Note: 4
© DeFodi/Imago

6 von 25
Aleksandar Pavlović: : Ließ sich im Aufbauspiel zwischen die beiden Innenverteidiger fallen und agierte darüber hinaus wenig auffällig. Erst in der zweiten Hälfte besser in den Zweikämpfen und voll im Spiel. Sein Treffer zum 4:1 passte. Note: 3
© IMAGO/Allstar Picture Library Ltd

7 von 25
Leon Goretzka: Wird zum Dauerbrenner im Mittelfeld, solange Joshua Kimmich noch nicht bei 100 Prozent ist. Bekam von Leipzig mächtig auf die Socken und musste mehrfach behandelt werden. Der Hackentritt von Nicolas Seiwald war sogar Rot verdächtig, Goretzka humpelte und blieb zur Halbzeit drin. Note: 4
© IMAGO/Noah Wedel

8 von 25
Serge Gnabry: Hatte den Vorzug von Michael Olise bekommen, tat sich wie der Rest der Offensive aber schwer. Zur Halbzeit lag des xGoal-Wert der Bayern bei 0,17 – Torgefahr strahlte Gnabry bis dahin aus. Dafür war er nach dem Seitenwechsel da, als Upamecano den Ball eroberte und ihn bediente. Sein siebtes Saisontor gelang aus spitzem Winkel. Note: 2
© IMAGO/Markus Ulmer

9 von 25
Lennart Karl: Wollte aufspielen wie immer – wurde von den wachen RB-Spielern aber deutlich aggressiver angegangen als von den bisherigen Liga-Gegnern des Jahres. Wenn Kane ihn suchte, fand er ihn oft nicht. Hatte früher Feierabend. Note: 4
© IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

10 von 25
Luis Diaz: Hatte die erste Chance der Bayern (8.), war aber alleine auf weiter Flur. In der Offensivreihe der mit Abstand Aktivste, das Zusammenspiel aber funktionierte lange nicht gut. Als Olise kam, tat auch ihm das gut. Note: 3
© IMAGO/Noah Wedel
VonHanna Raifschließen
Die Bayern mussten im Topspiel in Leipzig zurückkommen, um in der Liga ungeschlagen zu bleiben. Das gelang mit guten Wechseln, Willen und dank eines überragenden Keepers.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Picture Point / Roger Petzsche
