Verstärkung gesucht

Bayern inspiriert von Sancho: Außergewöhnliche Leihe geplant?

Der FC Bayern sucht nach Verstärkung. Neue Spieler sollen verpflichtet werden. Eine Leihe wird favorisiert. Dient Jadon Sancho hierbei als Vorbild?

München – Max Eberl ist derzeit nicht zu beneiden. Der Sportvorstand des FC Bayern soll neue Spieler verpflichten. Ehren-Präsident Uli Hoeneß stellte vor einigen Tagen klar: Die Verstärkung soll bitte auf Leihbasis an die Isar kommen. Kreativität ist gefragt, eventuell kommt auch das „Modell Sancho“ in Frage.

Max Eberl soll Leihspieler zum FC Bayern locken.

Was darunter zu verstehen ist: Eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht. Sancho, der Manchester United gehört, spielte in der vergangenen Saison auf Leih-Basis für den FC Chelsea. Die Kaufpflicht belief sich auf eine Summe in Höhe von 30 Millionen Euro. Da die Blues ihn nicht fest verpflichten wollten, mussten sie eine „Strafgebühr“ entrichten, die bei 6,4 Millionen gelegen haben soll.

Plant der FC Bayern eine Leihe nach Sancho-Modell?

Eberl hatte nach dem 6:0-Sieg gegen RB Leipzig erklärt: „Wir haben Ideen, wir haben Gedanken. Da sind Hybride dabei, da sind auch Spieler dabei, die sich eher in einem Bereich sich wohler fühlen. Es geht irgendwann um die Umsetzung, aber wenn wir was machen, dann sollte das schon Sinn und Verstand haben.“

Könnten es sich die Münchner denn erlauben, einen Spieler mit Kaufpflicht zu leihen und in einem Jahr eine Strafgebühr zu zahlen? Im Sommer 2026 laufen die Verträge von Manuel Neuer, Serge Gnabry und Leon Goretzka aus, alle gehören zu den Top-Verdienern der Rote. Einem kicker-Bericht zufolge käme das Modell dann in Frage, „wenn der größtmögliche Erfolgsfall für die Bayern eintrete.“

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Zuletzt wurde der FCB mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht, der Spieler soll demnach signalisiert haben, zurück in die Bundesliga wechseln zu wollen. Chelsea aber möchte ihn nicht verleihen, sondern nur fest verkaufen. Etwas, das für die Münchner nicht realistisch scheint. Und das Sancho-Modell, das Chelsea ja bestens kennt?

Sollte Max Eberl den Verantwortlichen der Blues vorschlagen, eine Kaufpflicht in den Vertrag zu integrieren, könnten die Gespräche wieder Fahrt aufnehmen. Derzeit ist der Job des Sportvorstands definitiv kein einfacher, vor allem die öffentliche Schelte von Uli Hoeneß sorgt dafür, dass der Druck ins Unermessliche steigt. (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

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