Bayern-Juwel arbeitet am Comeback

Geheime Trainingsfotos: Karl kämpft um seinen Paris-Einsatz

Bayern-Juwel Lennart Karl arbeitet nach seinem Muskelfaserriss am Comeback. Reicht es vielleicht schon für einen Einsatz gegen Paris?

Für Leverkusen ist es noch zu früh, für Mainz am Samstag wohl auch – aber mit einer Woche Vorlauf ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass Lennart Karl in der kommenden Woche die Reise des FC Bayern nach Paris antreten wird. Der wichtige Schritt zurück auf den Rasen ist am Montag, also elf Tage nach seinem in einer Trainingseinheit erlittenen Muskelfaserriss im Oberschenkel am Montag erfolgt und auch am Dienstag war Karl wieder mit Ball am Fuß auf dem Trainingsplatz vertreten.

Dribbeln geht schon wieder: Karl am Ball.

Unter der Aufsicht von Reha-Chef Benjamin Sommer absolvierte Karl Dribblings mit Ball, joggte ohne Ball und zog den einen oder anderen Sprint an. Ungefähr 20 Minuten dauerte die Einheit. Die Belastung soll nun sukzessive gesteigert werden. Geht es nach Karl, natürlich schneller. Geht es nach Vincent Kompany, lieber langsamer.

Kompany möchte bei Bayern-Youngster Karl nichts überstürzen: „Werden nicht viel Risiko gehen“

„Er muss jetzt erst mal gesund zurückkommen, das ist die Priorität“, sagte der Trainer am Dienstag. Denn in der „Saisonphase, in der es um Preise geht, werden wir nicht viel Risiko gehen“. Zwar war es Kompany ein Anliegen, zu betonen, dass Karl ein „wichtiger“ Bestandteil seines Kaders ist – zumal Serge Gnabry für den Rest der Saison ausfallen wird. Und trotzdem werde man „nichts schneller machen, als sein Körper es sagt“.

Karl (rechts) mit Reha-Chef Benjamin Sommer.

Eine Prognose wollte Kompany nicht abgeben. Immerhin aber rutschte ihm raus: „Lenni und Bischi sind diese Woche nicht da, kommen aber bald wieder zurück.“ Übersetzt: Paris ist möglich – für Karl und Kumpel Tom Bischof. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer aus Hoffenheim nach München wechselte, absolvierte am Dienstag eine 20-minütige Laufeinheit, die von Athletik- und Reha-Trainer genau beobachtet wurde. Die Laune bei Bischof war gut, er zeigte den Schaulustigen am Trainingsgelände die Victory-Geste.

Victory-Geste: Bischof hat gute Laune.

FC Bayern knackt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten

Platz 26: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore. 
Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem.
Platz 19: Real Madrid 2010/11, 102 Tore.
Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs.
Platz 19, Manchester City 2013/14, 102 Tore.
Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel.
Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore.
Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger.
FC Bayern knackt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten

Dieses Mindset dürfte ganz nach dem Geschmack von Kompany sein, der im Saison-Endspurt vor allem in der Offensive auf viele Akteure verzichten muss. „Wir haben Erfolgserfahrungen in diesen Momenten, es ist ja nicht das erste Mal in dieser Saison, dass wir ohne Spieler waren. Wir waren schon ohne Jamal, ohne Hiroki Ito, ohne Alphonso Davies. Und die Spieler, die jetzt fehlen, werden auch wieder zurückkommen. Das beeinflusst uns nicht, es bleibt die gleiche Motivation vor den Spielen“, sagte der belgische Fußballlehrer am Dienstag.

Rubriklistenbild: © Philippe Ruiz/Philippe Ruiz

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