Zukunft des Franzosen

Bayern-Spieler Upamecano angeblich mit Real Madrid einig – doch es gibt einen Haken

Dayot Upamecano ist unter Coach Vincent Kompany noch wichtiger für den FC Bayern geworden. Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

München – Die Abwehr des FC Bayern München hielt auch der Offensivgewalt von Champions-League-Sieger PSG stand. Der FCB verteidigte in Unterzahl die Führung bis zum Ende erfolgreich. Innenverteidiger Dayot Upamecano hatte bei diesem wichtigen Sieg einen großen Anteil. Der Franzose ist eine sichere und wichtige Bank für die Münchener – und soll das auch in Zukunft bleiben.

Dayot Upamecano zeigt sich beim FC Bayern in bestechender Form.

Wie Foot Mercato berichtete, soll Real Madrid sich bereits mit dem Verteidiger über einen Wechsel einig sein. Demnach wird „Upa“ im kommenden Sommer ablösefrei in die spanische Hauptstadt wechseln. Die Bild schreibt, an diesem Gerücht ist nichts dran. Das bestätigen die Information von Absolut Fußball, dem Fußballportal von Home of Sports. Viel mehr strebt der FC Bayern eine Vertragsverlängerung mit dem Defensivmann an.

Upamecano fordert für Vertragsverlängerung beim FC Bayern hohes Handgeld

Auch wenn sich die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters und die Berater von Upamecano finanziell noch nicht auf eine Verlängerung des Kontrakts geeinigt haben, ist eine Ausweitung des Arbeitsverhältnisses keinesfalls ausgeschlossen. Der Franzose gehört mit einem Salär von ungefähr 16 Millionen Euro bereits zu den Topverdienern. Uneinigkeit gibt es vor allem über die Höhe des Handgeldes für die Verlängerung.

Während Teamkollege Alphonso Davies, der ebenfalls von Real Madrid umworben wurde, laut des Bild-Berichts einen Unterschriftsbonus von 17 Millionen Euro einkassierte, wollen die Bayern beim Defensivspezialisten nicht so tief in die Tasche greifen. Die Entwicklung des 27-Jährigen unter Trainer Vincent Kompany und die gute Zusammenarbeit könnten den Franzosen zu einem finanziellen Entgegenkommen bewegen, so die Hoffnung des FCB.

Bayern-Noten gegen PSG: Achtmal die 2 – einer verdirbt sich die Bestnote

Manuel Neuer: Wurde lange nicht gefordert und lenkte dann einen strammen Schuss von Leverkusens Tella stark am Tor vorbei (52.). War da, wenn man ihn brauchte. Note: 2
Konrad Laimer: Hatte auf der linken Seite viel Offensivdrang. Defensiv zudem tadellos. Note: 2
Dayot Upamecano: Ließ zu Beginn die Chance aufs 1:0 liegen, verteidigte dafür fehlerfrei und gewann mit seinen aggressiven Tacklings zahlreiche Bälle. Note: 2
Jonathan Tah: Entschied die wichtigen Duelle für sich und hielt Leverkusens Stürmer souverän in Schach. Note: 3
Bayern-Noten gegen PSG: Achtmal die 2 – einer verdirbt sich die Bestnote

Im Idealfall klären die Bayern-Verantwortlichen diese Personalie bis zum Ende dieses Kalenderjahres. Ab Januar dürfte Dayot Upamecano bereits offiziell mit anderen Vereinen verhandeln und eine Einigung erzielen. Noch halten die Münchener also alle Fäden in der Hand, doch die Uhr für diese wichtige Vertragsverlängerung tickt. (jsk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare