Naht ein Abschied?

Bayern-Star Goretzka sorgt mit Instagram-Tabula-Rasa für Aufsehen

Leon Goretzka hat für Aufregung bei den Anhängern des FC Bayern München gesorgt. Auf Instagram hat er einen Kahlschlag durchgeführt und sorgt so für Spekulationen.

München – Leon Goretzka hat mit einer überraschenden Aktion in den sozialen Medien für Wirbel gesorgt: Der Bayern-Mittelfeldspieler hat nahezu alle Bilder mit Bezug zum FC Bayern von seinem offiziellen Instagram-Account gelöscht. Die drastische „Tabula Rasa“ auf seinem Profil lässt die Fans rätseln und befeuert Spekulationen über seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister.

Leon Goretzka hat auf Instagram aussortiert und die Fans in Aufruhr versetzt.

Die Aktion kam völlig überraschend: Goretzka hat sein Instagram-Profil großzügig ausgemistet und einen Großteil aller Bilder, die ihn fußballspielend in Aktion zeigten, von seinem Profil gelöscht – einfach so, ohne weitere Erklärung. Besonders bemerkenswert: Auch alle Bilder seiner vorherigen Vereinsstation beim FC Schalke 04 sind verschwunden. Im Profifußball gilt eine solche Aktion längst als stilles, aber deutliches Zeichen.

Wechselwillig oder Hate-Abwehr von Goretzka?

Während viele User zunächst über ein mögliches Ende von Goretzkas Zeit beim deutschen Rekordmeister spekulierten, hat die Löschaktion dem Vernehmen nach einen anderen, bitteren Grund. Leon Goretzka wurde zuletzt unter vielen seiner Bilder angefeindet und immer wieder mit Hass-Kommentaren auf seinem eigenen Profil bedacht. Diese kontinuierlichen Anfeindungen könnten der wahre Grund für die radikale Säuberung seines Social-Media-Auftritts sein.

Die vergangenen Jahre von Goretzka beim FC Bayern glichen einer ziemlich turbulenten Achterbahnfahrt. Mal war der Mittelfeldspieler in der Startelf gesetzt und eine feste Größe, dann galt er wieder als erster Transferkandidat und musste selbst um seinen Platz im Kader kämpfen. Sein Vertrag läuft 2026 aus, doch im Gegensatz zu Spielern wie Serge Gnabry oder Dayot Upamecano gibt es keinerlei Hinweise auf laufende Gespräche über eine Verlängerung.

Bayern-Fans sorgen für Pyro-Ärger und knallharte UEFA-Strafen

15.000 Euro (20.06.2017):

Für das Abbrennen von Pyrotechnik in Wolfsburg und Leipzig sowie einen Flitzer gegen Leverkusen wurde der Verein mit 15.000 Euro bestraft.
15.000 Euro (24.01.2017):

Für das Zünden von Pyrotechnik in Hamburg und Darmstadt durch die eigenen Fans wurde der FC Bayern mit 15.000 Euro Strafe belegt.
15.000 Euro (14.05.2014): 

In Dortmund, Mönchengladbach und Braunschweig wurden bei den Spielen des FC Bayern jeweils Rauchtöpfe von Fangruppierungen gezündet. Dafür erhielt der Verein eine Strafe von 15.000 Euro.
15.000 Euro (13.11.2025):

Bei einem Auswärtsspiel brannten Bayern-Fans 15 pyrotechnische Gegenstände ab. Bis zu 5.000 Euro der Strafe kann der Verein für Sicherheits- oder Präventionsmaßnahmen nutzen.
Bayern-Fans sorgen für Pyro-Ärger und knallharte UEFA-Strafen

An der Säbener Straße herrscht bezüglich Goretzkas Zukunft auffällige Funkstille – ein starkes Indiz dafür, dass der 30-Jährige in den langfristigen Planungen keine zentrale Rolle mehr spielt. Die Instagram-Aktion könnte daher sowohl eine Reaktion auf die anhaltenden Anfeindungen als auch ein Signal für seine ungewisse Zukunft beim Verein sein.

Entsprechend groß ist das Raunen in den sozialen Netzwerken. Während einige Fans rätseln, was hinter der Aktion steckt, werten andere sie als klaren Hinweis darauf, dass Goretzka innerlich bereits mit dem Kapitel FC Bayern abgeschlossen hat. Ob die Löschaktion tatsächlich ein Abschiedssignal oder lediglich eine Reaktion auf die negativen Kommentare ist, bleibt vorerst Spekulation. Klar ist jedoch: Leon Goretzka hat mit seinem Instagram-Tabula-Rasa ein deutliches Zeichen gesetzt, das die Bayern-Welt in Aufruhr versetzt. (tb)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner

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