„Viel Gerede“

Bayern-Star Kane spricht bei Fanklub-Besuch vielsagend über Vertragsverlängerung

Immer wieder gibt es Gerüchte um die Zukunft von Harry Kane beim FC Bayern. Bei einem Fanklub-Besuch spricht der Stürmer Klartext.

München – Der FC Bayern hat auch im Jahr 2026 einiges vor. In der Bundesliga ist man bereits jetzt auf Meisterschafts-Kurs, im DFB-Pokal peilt man endlich wieder den Titel an und auch um die Champions-League-Trophäe möchte man ein Wörtchen mitreden. Vor allem auf die Offensive können sich die Münchner dabei immer wieder verlassen.

Harry Kane ist beim FC Bayern glücklich.

Das liegt natürlich auch an Harry Kane. Der Torjäger vom Dienst hat bereits jetzt 19 Bundesliga-Treffer in dieser Saison auf dem Konto und enteilt der Konkurrenz im Kampf um die Torjägerkanone. In der Vergangenheit wurde immer wieder darüber spekuliert, ob Kane nicht eines Tages zurück auf die Insel wolle, um den Premier-League-Rekord zu brechen.

Bayern-Star Kane kann sich Vertragsverlängerung wohl vorstellen

Bei einem Fanklub-Besuch äußerte sich der Bayern-Superstar nun aber vielsagend zu seiner Zukunft. Auch der Engländer merkt, dass es in den Medien viel um einen möglichen Abschied geht: „Es ist natürlich klar, dass es viel Gerede jetzt geben wird über meinen Vertrag.“ Kane besitzt noch einen Vertrag bis zum Sommer 2027 in München.

„Ich genieße es hier wirklich sehr! Ich kann mir jetzt gerade nicht vorstellen, irgendwo anders zu sein. Und Tage wie dieser verfestigen das, wenn ich die Unterstützung der Fans sehe“, beruhigte er die Anhänger des Rekordmeisters. Ein anderer Bayern-Star hatte mit seinen Aussagen für deutlich mehr Unruhe gesorgt.

Fliegender Schweinekopf inklusive: Diese Fußballstars wechselten zum Erzrivalen

Reinhard „Stan“ Libuda: FC Schalke 04 ↔ Borussia Dortmund (1965/1968)

Libuda wechselte 1965 „schweren Herzens“ zum BVB, weil Schalke als Tabellenletzter abgestiegen war - was später durch Ligaaufstockung aufgehoben wurde. Der Wechsel war die „Mutter aller brisanten Transfers“ im Ruhrgebiet, erstmals fielen Begriffe wie „Judas“ und „Verräter“, sein Haus wurde beschmiert.
Lothar Matthäus: Borussia Mönchengladbach → Bayern München (1984)

Matthäus‘ Wechsel für 2,4 Millionen Mark sorgte für großen Wirbel, da er als Gladbacher Eigengewächs und Publikumsliebling zum verhassten Rivalen ging. Besonders bitter: Im DFB-Pokalfinale 1984 verschoss er für Gladbach ausgerechnet gegen seinen künftigen Verein Bayern den entscheidenden Elfmeter - sein Wechsel stand bereits fest.
Andreas Möller: Borussia Dortmund → FC Schalke 04 (2000)

Der deutsche Nationalspieler wechselte 2000 nach seiner Rückkehr aus Italien direkt von Borussia Dortmund zum Erzrivalen Schalke 04 und sorgte für einen der größten Skandale im Ruhrgebiet. Besonders schmerzhaft für BVB-Fans: Möller war 1997 Champions League-Sieger mit Dortmund geworden und galt als Vereinsikone, bevor er zu den „Knappen“ ging und dort sogar Kapitän wurde.
Jens Jeremies: TSV 1860 München → FC Bayern München (1998)

Der defensive Mittelfeldspieler wechselte 1998 vom Stadtrivalen 1860 zu Bayern München und sorgte damit für große Empörung bei den „Löwen“-Fans. Besonders schmerzhaft: Jeremies war bei 1860 Stammspieler und Publikumsliebling gewesen, bevor er für 4,5 Millionen Mark
Fliegender Schweinekopf inklusive: Diese Fußballstars wechselten zum Erzrivalen

„Für uns Spieler ist es toll, etwas von der Unterstützung mitzubekommen. Wir spüren das zwar im Stadion, aber die Leute zu treffen, ist toll für uns“, sagte Kane am RTL-Mikro. „Ich habe mich mit meiner Familie hier sehr gut eingelebt, das ist jetzt unser Zuhause. Der Verein ist großartig und die Fans auch, wie sie mich und meine Familie aufgenommen haben.“

Mittlerweile steht der englische Superstar auch im goldenen Buch der Stadt. Bisher sieht es also nicht so aus, als würde Harry Kane die Bayern in naher Zukunft verlassen. Doch die englischen Spitzenklubs werden mit großen Verträgen locken. Es bleibt abzuwarten, wie lange der Engländer noch beim FC Bayern spielt. (DaHee)

Rubriklistenbild: © IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare