Scherz über Torjäger-Kanone

Bayern-Star Kane visiert Lewandowski-Rekord an

Harry Kane feiert mit dem FC Bayern die nächste Meisterschaft. Der Torjäger hat allerdings bereits das Ziel für die nächste Saison verkündet.

Es war ein feuchtfröhliches Wochenende für die Spieler des FC Bayern. Nach dem klaren 5:1 über den 1. FC Köln feierten die Münchner den 35. Meistertitel – erst auf dem Feld und dann am Sonntag bei dem traditionellen Empfang auf dem Rathausbalkon. Mittendrin war natürlich auch Harry Kane, der sich auf dem Erfolg allerdings nicht ausruhen will.

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Der Engländer, dessen Vertrag bald verlängert werden soll, will im kommenden Jahr den Torrekord von Robert Lewandowski angreifen. „Das ist das Ziel! Ich sage ja immer, dass das davon abhängt, sehr viel zu spielen und fit zu bleiben. Ich werde versuchen, genau das weiterhin zu machen. Der Rekord ist sicher nicht unmöglich“, erklärte Kane am Wochenende.

Klares Ziel für die neue Saison: Bayern-Star Kane will Bundesliga-Rekord knacken

Dafür muss der Torjäger mindestens 42 Tore in der Bundesliga erzielen, um den ehemaligen Bayern-Profi zu überholen. Dass der 32-Jährige das Zeug dazu hat, hat er in seinen drei Spielzeiten im Trikot der Münchner bereits unter Beweis gestellt. Zweimal gelangen ihm 36 Buden in der Bundesliga, nur vergangene Saison kam er „lediglich“ auf 26 Treffer.

Damit er diesen Rekord knacken kann, müsste er allerdings wohl alle 34 Partien absolvieren. Bisher kam er maximal auf 32 Bundesliga-Einsätze. Wobei: Lewandowski gelangen 41 Tore in lediglich 29 Begegnungen. Damit muss der Engländer seine Torquote nochmals hochschrauben – nicht unwahrscheinlich in einer Offensive, die mit 122 Toren schon eine neue Bestmarke aufgestellt hat.

König Kane und Kronprinz Karl überragen: Die Bayern gegen Köln in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Wurde lange nicht gefordert und lenkte dann einen strammen Schuss von Leverkusens Tella stark am Tor vorbei (52.). War da, wenn man ihn brauchte. Note: 2
Konrad Laimer: Hatte auf der linken Seite viel Offensivdrang. Defensiv zudem tadellos. Note: 2
Dayot Upamecano: Ließ zu Beginn die Chance aufs 1:0 liegen, verteidigte dafür fehlerfrei und gewann mit seinen aggressiven Tacklings zahlreiche Bälle. Note: 2
Jonathan Tah: Entschied die wichtigen Duelle für sich und hielt Leverkusens Stürmer souverän in Schach. Note: 3
König Kane und Kronprinz Karl überragen: Die Bayern gegen Köln in der Einzelkritik

Dann würde Kane auch zum vierten Mal in Folge die Torjäger-Kanone des kicker einsacken. Einen Scherz aufgrund der Ähnlichkeit mit dem Wappen des FC Arsenal, dem großen Rivalen seines Ex-Teams Tottenham Hotspur, konnte er sich nicht verkneifen. „Darüber wurde in den vergangenen Jahren schon viel gesprochen. Aber es ist, wie es ist. Ich kann die Trophäe nicht ändern und muss diese nehmen.“

Letztlich dürfte es ihm aber egal sein, denn er belegt eindrucksvoll, dass der Wechsel nach München absolut richtig war. Schließlich würde er im Falle des erneuten Gewinns des Torjägertitels auf Rang drei vorrücken, nur Gerd Müller und Robert Lewandowski waren mit sieben Titeln noch häufiger die besten Torjäger der Liga. (smu)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Moritz Müller

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