FCB siegt 3:2 gegen BVB
Drei Zweier und eine Fünf: Die Bayern in Dortmund in der Einzelkritik

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Jonas Urbig: Manuel Neuer musste passen und Urbig stand parat. In grün sah er diesmal auch aus wie Neuer. Bei den Gegentoren war er machtlos, ansonsten wach und auch weit vor dem Tor auf der Hut. Auftritt ohne Fehler und mit viel Sicherheit am Ball. Note: 3
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Josip Stanisic: Musste hinten auf der Hut sein, versuchte aber gleichzeitig, das Offensivspiel über die rechte Seite anzukurbeln. Dass er in der 19. Minute nicht schwer verletzt vom Feld musste, war Glück. Denn der üble Tritt von Schlotterbeck hätte an seinem linken Bein auch mehr kaputt machen (und Rot nach sich ziehen) können. Kämpfte tapfer weiter und war im Münchner Spiel einer der Besseren. Bezeichnend, dass er den Elfmeter gegen Schlotterbeck rausholte. Note: 2
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Dayot Upamecano: Musste gleich zu Beginn zweimal ins Sprint-Duell, blieb dabei aber souverän. Voller Einsatz, der manchmal auch über das Erlaubte hinausging. Wie vor dem frühen Gegentor, als er einen Freistoß verursacht hatte – aus dem die Flanke zum 1:0 entstand. Hatte das 1:1 auf dem Fuß – kurz bevor es dann wirklich fiel. Und war im entscheidenden Moment hinten vor dem 2:2 viel zu weit weg. Note: 4
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Jonathan Tah: Klatschte sich immer wieder mit seinem Nebenmann ab, denn die Dortmunder Angriffsversuche hatte die Innenverteidigung zunächst gut im Griff. Nicht so allerdings die Standards: Tah verlor das Kopfball-Duell gegen Schlotterbeck vor dem 1:0. Auch im weiteren Verlauf des Spiels nicht immer gut platziert. Note: 4
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Konrad Laimer: Schaffte es nicht nur zurück in den Kader, sondern auch in die Startelf. Übernahm auf der linken Seite für Alphonso Davies mit viel Biss, wurde aber schnell zur ungeliebten Person im Signal-Iduna-Park. Ein Schubser an Emre Can – und 80.000 pfiffen ihn aus. Wollte oft mehr als ihm gelang. Insgesamt aber ein Schwunggeber im Bayern-Spiel. Note: 3
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Joshua Kimmich: Unter der Woche war über eine Formdelle diskutiert worden. Es war also Zeit für ein echtes Kimmich-Spiel. Die Körpersprache stimmte, jedoch gelang es ihm als Taktgeber nicht, das zwischendurch hektische Bayern-Spiel zu beruhigen. Versuchte es mehrfach aus der Distanz – und hatte dann doch Kimmich-Momente. Erst chippte er den Ball vor dem Ausgleich herrlich in den Strafraum, dann traf er „last minute“ zum Sieg. Note: 2
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Aleksandar Pavlović: Hatte diese Woche angegeben, vor Spielen wie dem Klassiker nicht nervös zu sein. Das sah man ihm an. Mit guten Ideen nach vorne, umgesetzt jedoch waren sie nicht immer einwandfrei. Von der hitzigen Atmosphäre ließ er sich nicht anstecken. Note: 3
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Michael Olise: Prüfte als erster Bayer BVB-Keeper Kobel. Musste aber auch feststellen, dass die BVB-Abwehr ihn nicht allzu oft durchlassen wollte. Wurde oft gedoppelt, manchmal gar von drei BVB-Spielern verfolgt, hatte mit fortschreitender Spieldauer aber immer bessere Momente. An guten Tagen hätte er Tore daraus gemacht. An diesem nicht. Note: 5
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Serge Gnabry: Hatte den Vorzug vor Jamal Musiala bekommen und wollte daher liefern. Zog gerne über die rechte Seite nach innen und suchte seine Flügelspieler. Lange gab es kein Durchkommen, den Chipball von Kimmich aber nahm er dankend an – und leitete auf Torschütze Kane zum 1:1 weiter. Note: 3
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Luis Diaz: Zeigte seinen Willen schon in der 3. Minute, als er sich durch gefühlt die gesamte Dortmunder Mannschaft nach vorne biss. Und wurde mit seinem Kampfgeist nach dem frühen Gegentor immer wichtiger. Richtig zwingend jedoch war der Flügelstürmer diesmal zu selten. Note: 4
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VonHanna Raifschließen
Ein wildes Topspiel in Dortmund, das alles hatte. Die Bayern mussten 90 Minuten ackern - und hatten das bessere Ende. Die Einzelkritik.
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