FCB-Supertechniker nennt seine „Lieblingsspieler“
Musiala: Sané-Empfehlung für FC Bayern - und enttäuscht von Wirtz?
Jamal Musiala und Florian Wirtz galten immer als „Buddies“. Hat nun die Entscheidung des Leverkuseners gegen den FC Bayern und vor allem die Erklärung zu einem Bruch geführt?
München – Die beiden großen deutschen Hoffnungsträger für die WM 2026, Jamal Musiala und Florian Wirtz, haben stets auf und neben dem Platz ihre große Sympathie füreinander demonstriert. Vor der Heim-EM im letzten Jahr gaben sie ein vielbeachtetes Interview, in welchem die 22-Jährigen angaben, sehr gerne in der Zukunft gemeinsam in einem Verein zu „zocken“.
Florian Wirtz entscheidet sich gegen „Wusiala“ im Verein
Die großen Bemühungen des FC Bayern, Wirtz an die Säbener Straße zu holen, hätten den beiden Hochtalentierten diesen Wunschtraum von „Wusiala“ in einem Klub“ erfüllen können. Der Leverkusener bevorzugt nun aber den FC Liverpool in der Premier League. Dabei ist es schwer zu sagen, ob Wirtz´ Begründung für die Absage Richtung München eine wirkliche Überraschung ist oder nicht, wurde diese Thematik doch monatelang von gewissen Experten als Argument gegen einen Wechsel zum Rekordmeister verwendet.
In übereinstimmenden Medienmeldungen wurde Wirtz´ FCB-Absage als solche gegen das von Bayerntrainer Vincent Kompany präsentierte „Wusiala-System“ dargelegt. Der Noch-Leverkusener präferiert demnach die feste Zusage aus Liverpool (Coach Arne Slot) als alleiniger Zehner fungieren zu können. Ob er grundsätzlich schon immer so dachte, bleibt sein Geheimnis.
Diese Absage nach München, nicht zuletzt die Erklärung dafür, war sicherlich für einige hohe Herren beim FC Bayern eine große Überraschung bis bittere Enttäuschung. Ähnlich könnte es „Buddy“ Musiala ergangen sein, obwohl der sich in der Öffentlichkeit nie dazu erklärt hat. Dies hat er nun auf indirekte Weise, aber mit eindeutiger Aussagekraft nachgeholt.
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„Lieblingsspieler“ von Bayern-Star Jamal Musiala: Koan Wirtz, aber Leroy Sané
In einem Video-Statement per GOAL beantwortete der 22-jährige Bayernspieler die Frage nach seinen fünf persönlichen „Lieblingsspielern“. Wer sind die Akteure, die ihn derzeit am meisten beeindrucken? Die Antwort ist durchaus aufschlussreich. Die Auflistung eines auffallend gut gelaunten Musiala, die in einem 18-Sekunden-Video auf verschiedenen Social-Media-Kanälen zu finden ist, kommt sehr spontan.
Zunächst nennt der deutsche Nationalspieler drei Teamkollegen vom FC Bayern. In der Reihenfolge Alphonso Davies, Michael Olise und - manche mag das überraschen - Leroy Sané. Dazu sei aber gesagt, dass Musiala mit allen sehr gut befreundet ist. Speziell beim deutschen Nationalspieler, dessen Vertragsunterzeichnung an der Säbener Straße seit Monaten eine Hängepartie ist, sollte die Nennung aber sicherlich auch ein Hinweis, eine Empfehlung an die Verantwortlichen im Verein sein.
Dann blickt Musiala noch über den FCB-Tellerrand hinaus und nennt an Position vier und fünf Lamine Yamal vom FC Barcelona und Ousmane Dembélé vom frisch gebackenen CL-Sieger Paris St. Germain. Ohne böse Worte eine klare Botschaft Richtung Florian Wirtz. Denn hätte sich dieser für den FC Bayern entschieden, wäre er ganz sicher in der Fünfer-Liste des bayerischen Supertechnikers aufgetaucht.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz
