Ex-Bayern-Spieler

Yildiz-Berater macht FC Bayern Vorwürfe

Kenan Yildiz steht bei Juventus Turin unter Vertrag. Der FC Bayern München war bei den Verhandlungen laut dessen Beraters offenbar zu spät.

Turin/München – Im Sommer 2022 wechselte Kenan Yildiz zu Juventus Turin. Da sein Vertrag beim FC Bayern München auslief, konnte das junge Talent den deutschen Rekordmeister ablösefrei verlassen und sich dem italienischen Top-Klub anschließen. Der FCB wollte den Offensivspieler wohl gerne halten, war jedoch zu spät dran mit den Verhandlungen.

FC Bayern München zu spät bei Yildiz

„Obwohl wir bei Bayern gute Beziehungen zu Hasan Salihamidžić und Marco Neppe hatten, sind sie viel zu spät mit einer Verlängerung auf uns zugekommen“, sagte Yildiz‘ Berater Hector Peris Ros im Interview mit Tuttosport. Bislang ging man davon aus, dass die Gehaltsforderungen des Spielers zu hoch waren und eine Vertragsverlängerung deshalb nicht zustande kam.

In diese Richtung äußerte sich auch Salihamidžić damals: „Yildiz ist ein junger talentierter Spieler, den wir gerne weiter auf seinem Weg begleitet hätten. Seinen finanziellen Forderungen konnten und wollten wir allerdings nicht entsprechen.“

Kenan Yildiz

Yildiz, der in Regensburg geboren wurde, spielte insgesamt zehn Jahre für den FC Bayern München. Bereits 2012 wechselte er aus der Jugend des SSV Jahn Regensburg in die Nachwuchsabteilung des deutschen Rekordmeisters und durchlief alle Jugendmannschaften bis zur U19. Profi wurde er dann aber erst bei Juventus Turin.

FC Bayern zögerte bei Vertragsverhandlungen

Der FC Bayern München soll im Sommer 2022 übrigens nicht der einzige Klub gewesen sein, der bei Yildiz lange zögerte. „In der Bundesliga hat ihn jeder Klub, der international bekannt ist, abgelehnt. Unvorstellbar. Wir können uns das wirklich nicht erklären. Niemand hat ihn wahrgenommen. Für uns war es nicht einfach, mit dieser Situation umzugehen“, bestätigte Peris Ros im Interview mit Tuttosport.

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Der Berater von Yildiz sieht Parallelen zu einem anderen seiner Klienten: „Dieser Fall erinnert mich sehr an den von Pedri. Niemand kannte ihn, wir brachten ihn probeweise zu Real Madrid, aber sie lehnten ihn ab.“ Mittlerweile ist Pedri ein Weltstar und auch Yildiz könnte irgendwann einmal zu den besten Spielern gehören, wenn es nach Hector Peris Ros geht: „Er ist eine Maschine, die gebaut wurde, um zu gewinnen.“ (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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