Frankfurt fordert hohe Ablöse

Begehrter Eintracht-Stürmer: Erster Dominostein im Transferpoker um Ekitiké gefallen?

Ein geplatzter Transfer könnte weitreichende Folgen haben. Eintracht Frankfurts Top-Stürmer rückt plötzlich in den Fokus eines englischen Spitzenklubs

Frankfurt – Die Zukunft von Eintracht-Stürmer Hugo Ekitiké sorgt weiter für Spekulationen – und könnte durch eine Entscheidung in Portugal neuen Schwung erhalten. Wie die Daily Mail berichtet, richtet sich der Blick von Manchester United nun verstärkt auf den 21-jährigen Franzosen. Vorausgegangen war die Absage von Wunschstürmer Viktor Gyökeres, dessen Transfer nach England vorerst gescheitert ist.

Manchester United nimmt Frankfurts Top-Stürmer ins Visier

Ursprünglich galt Viktor Gyökeres von Sporting Lissabon als Favorit auf den Mittelstürmer-Posten bei den „Red Devils“. Doch wie die portugiesische Zeitung Record meldet, haben die Berater des schwedischen Nationalspielers den Premier-League-Klub informiert, dass in diesem Sommer kein Wechsel zu United stattfinden wird. Gyökeres, der in der abgelaufenen Saison mit 22 Toren und zwölf Vorlagen in 48 Pflichtspielen glänzte, steckt derzeit in einem öffentlichen Transferstreit mit seinem Klub.

Mit dem geplatzten Deal könnte nun Hugo Ekitiké ins Zentrum der Planungen bei Manchester United rücken – das berichtet die Daily Mail. Neben United sollen auch Chelsea und Liverpool ein Auge auf den technisch starken Angreifer geworfen haben. Die Eintracht hat im Gegenzug offenbar auch ein Auge auf einen United-Stürmer geworfen.

XXL-Blockfahne, Heimatverbundenheit und „ewiger Oka“: Diese Eintracht-Choreos gehen unter die Haut

Choreo der Frankfurter Fans beim Bundesliga-Spiel gegen Nürnberg im Jahr 2009.
Choreo der Frankfurter Fans beim Europa-League-Duell in der Gruppenphase gegen Maccabi Tel Aviv (2013).
Die Frankfurter Fans widmen beim Bundesliga-Spiel 2013 gegen Augsburg Oka Nikolov eine große Choreo.
Choreo der Frankfurter Fans in der Nordwestkurve vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SV Darmstadt 98 (2015).
XXL-Blockfahne, Heimatverbundenheit und „ewiger Oka“: Diese Eintracht-Choreos gehen unter die Haut

Eintracht hat klare Preisvorstellung

Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche zeigte sich zuletzt im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 offen für einen Transfer – sofern die finanziellen Bedingungen stimmen. „Wenn sich ein Spieler schneller entwickelt als wir, dann lassen wir ihn ziehen – wenn die Forderungen von uns erfüllt werden“, so Krösche. Laut Informationen von SPORT1 liegt diese Forderung bei mindestens 95 Millionen Euro.

Ekitiké steht bei der Eintracht noch bis 2029 unter Vertrag. Ein langfristiges Arbeitspapier, das Frankfurt in einer starken Verhandlungsposition hält – gleichzeitig aber auch Raum für Spekulationen bietet. Auch Sky hatte zuletzt über konkretes Interesse von Manchester United berichtet.

Hugo Etikité hatte mit seinen Leistungen entscheidenden Anteil an der Champions-League-Qualifikation der Eintracht aus Frankfurt.

Topform sorgt für Begehrlichkeiten

Der Franzose kam erst im vergangenen Sommer fest von Paris Saint-Germain zur SGE, nachdem er zuvor auf Leihbasis überzeugt hatte. Mit starken Leistungen und einem guten Torriecher hat er sich schnell als Schlüsselspieler im Angriff der Hessen etabliert und zu einem der begehrtesten Bundesligaspieler entwickelt.

Die Entwicklungen rund um Gyökeres könnten nun den ersten Dominostein im Sommer-Transferkarussell angestoßen haben – mit Hugo Ekitiké als potenziellem nächsten großen Namen auf dem Markt. (BenHot)

Rubriklistenbild: © IMAGO/FINLEY MÖRCH

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