Neue Nummer eins für die SGE?
Eintracht hat als Trapp-Ersatz offenbar Bundesliga-Torwart im Visier
Kapitän Kevin Trapp könnte Eintracht Frankfurt überraschend verlassen. Als Towart-Nachfolger beschäftigt sich die SGE wohl mit einem Spieler von Werder Bremen.
Frankfurt – Kurz vor dem Saisonstart kommt es zu einem echten Paukenschlag am Main: Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich und Deutschland hat Eintracht-Torwart Kevin Trapp die Möglichkeit, zum FC Paris in die französische Hauptstadt zu wechseln. Dem 34-Jährigen soll ein attraktives Gesamtpaket vorliegen – sowohl sportlich als auch finanziell.
Für die Eintracht-Fans käme der Abgang einer der größten Vereinslegenden überraschend. Trapp, Kapitän und Europa-League-Held von 2022, hat über Jahre das Gesicht der Mannschaft geprägt und war sowohl auf als auch neben dem Platz ein zentraler Anker. Sein Vertrag bei der SGE läuft eigentlich noch bis 2026. Zudem war er auch aufgrund der Verletzung von Kaua Santos zu Saisonstart als klare Nummer eins im Kasten der Hessen vorgesehen.
Bei Trapp-Abgang: Eintracht beschäftigt sich wohl mit Werder Bremens Zetterer
Die SGE Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche bereiten sich intern offenbar auf den möglichen Abgang vor. Im Fokus: Michael Zetterer von Werder Bremen. Der 30-Jährige überzeugte vergangene Saison mit starker Strafraumbeherrschung, Spielaufbau und Reaktionsschnelligkeit.
Während der Saisonvorbereitung entschied Zetterer schließlich das interne Duell um die Nummer eins gegen Mio Backhaus für sich. Bremens neuer Trainer Horst Steffen plante eigentlich fest mit dem Schlussmann. Nun aber soll es laut Kicker bereits erste Kontakte zwischen Eintracht und Zetterer gegeben haben.
Kolo Muani, Marmoush – und jetzt Ekitiké: Die teuersten Transfer-Abgänge von Eintracht Frankfurt




Trapp vor Wechsel zum FC Paris, Santos noch verletzt: SGE braucht neue Nummer eins
Ein Trapp-Abgang würde unmittelbaren Handlungsdruck auf die Verantwortlichen der Hessen erzeugen. Da der langfristig als Stammkeeper vorgesehene Kaua Santos durch Knieprobleme für den Saisonstart ausfällt, müsste bei einem Trapp-Abgang eine neue Nummer eins her. Frankfurt müsste nun bei Zetterer schnell zuschlagen, um den neuen Keeper rechtzeitig in die Mannschaft zu integrieren und die Hierarchie auf dieser Schlüsselposition zu sichern.
Zetterer hat bislang 63 Bundesligaeinsätze absolviert, steht schon seit 2015 in Bremen unter Vertrag. Bei der Eintracht hätte er die Chance, erstmals in seiner Karriere Champions League zu spielen. Sobald Santos wieder fit ist, was ca. ab dem dritten Bundesliga-Spieltag der Fall sein soll, würde Zetterer jedoch die Bank drohen. Ob er sich dieses Zukunftsmodell vorstellen kann, ist derzeit noch unklar. (LuHa)
Rubriklistenbild: © IMAGO / Jan Huebner und IMAGO / HMB-Media und IMAGO / DeFodi Images
