Bayerns Pleite gegen Union
Neuer-Bock, Pfiffe – und zwei Geniestreiche: Bayern gegen Union in der Einzelkritik

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Manuel Neuer: Lief diesmal ganz in rosa auf und hatte in diesem Outfit ordentlich zu tun. Hatte Glück, dass der erste Ball, der hinter ihm im Netz zappelte, aus Abseitsposition dorthin geraten war (9.). In der 27. aber war es dann wirklich passiert – und unschuldig war Neuer nicht am 1:0, im Gegenteil. Der Ball von Doekhi flutschte dem 39-Jährigen regelrecht durch die Hände. 99 von 100 dieser Bälle hat er. Bitter. Danach wieder auf der Höhe. Note: 5
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Konrad Laimer: Hatte diesmal viel nach hinten zu tun und sah früh Gelb (15.). Bereitwillig gingen Unions Offensivmänner danach mit ihm in jedes Duell. Allen voran Ansah stellte den tapfer kämpfenden Österreicher immer wieder vor Probleme. Note: 4
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Dayot Upamecano: Weil Union früh störte, war der Druck auf die Innenverteidigung hoch. Upamecano war aber auch in seiner Funktion als Abwehrchef gefordert und klärte gleich mehrere Unioner Angriffe. Note: 3
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Jonathan Tah: War als Aufbauspieler gebraucht und blockte den ersten schnellen Vorstoß von Union in höchster Not (8.). War zudem bei jedem Ballkontakt mit Pfiffen aus der Unioner Kurve konfrontiert (alte Geschichte aus Leverkusener Vergangenheit). Gegen den umtriebigen Upamecano neben sich fiel er ab. Note: 4
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Josip Stanisic: Hatte auf der linken Abwehrseite mächtig zu tun und stand nicht immer nah genug am Mann. Dass sein eigentlich zu weit geratener Pass auf Luis Diaz plötzlich ein Assist zum Ausgleich wurde, war auch eher Glück. Wurde mit fortschreitender Spieldauer sicherer. Note: 4
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Joshua Kimmich: War sichtlich bemüht, das Geschehen in diesem schweren Auswärtsspiel an sich zu reißen – das gelang in der ersten Halbzeit schwer, in der zweiten besser. Brachte nötige Ruhe ins Spiel, konnte aber die Unioner Führung auch nicht verhindern. Note: 3
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Leon Goretzka: Rückte nach dem 2:1 in Paris für Aleksandar Pavlovic in die Startelf – die einzige Änderung in der Startformation. Konnte nach vorne wenige Akzente setzen und leistete sich den einen oder anderen Ballverlust. Insgesamt ausbaufähig. Note: 4
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Michael Olise: War 30 Minuten lang so gut wie gar nicht zu sehen, ehe er mal beherzt von rechts nach innen zog – und abgefangen wurde. Insgesamt kam in der zweiten Halbzeit mehr, aber immer noch zu wenig. Verursachte außerdem den Freistoß, der zum 2:1 führte. Note: 5
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Serge Gnabry: Mit gewohntem Stirnband, aber diesmal offenem Wuschelhaar unterwegs. Es wehte vor allem in der Rückwärtsbewegung durch die Alte Försterei, weil nach vorne erstmal wenig ging. In aussichtsreichen Aktionen nicht gedankenschnell genug. Hat schon deutlich bessere Tage erlebt. Note: 5
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Luis Diaz: Hatte bereits früh eine Unterredung mit dem Schiedsrichter, weil er gerne einen Elfmeter bekommen hätte. Man sah ihm den Frust über den Spielverlauf in der ersten Halbzeit früh an – aber die Antwort war phänomenal: Rettete einen Ball, der eigentlich schon aus war und drosch ihn von der linken Seite aus spitzem Winkel hoch in die Maschen. Ein Treffer der Marke Tor des Monats (37.). Das 2:1 allerdings vergab er sieben Minuten später alleine vor Rönnow. Trotzdem Bayerns wichtigster Mann, bis Union final zuschlug. Note: 3
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VonHanna Raifschließen
Der FC Bayern zu Gast bei Union Berlin – am Ende war‘s passiert: Der Rekordmeister ließ erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison Federn. Die Einzelkritik zum 2:2 in der Hauptstadt.
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