Hohe Prämien

Bericht deckt brisante Vertragsdetails von BVB-Star Guirassy auf

Ein Bericht gibt Einblick in Serhou Guirassys Vertrag – und erläutert, warum Tore beim BVB im wahrsten Sinne Gold wert sind.

Dortmund – Serhou Guirassy zählt zu den Topverdienern von Borussia Dortmund – und sein Arbeitspapier hat es in sich. Laut eines Berichts der Sport Bild liegt das Grundgehalt des Torjägers bei rund neun Millionen Euro pro Jahr. Dazu kommen erfolgsabhängige Bausteine, die sein Einkommen deutlich erhöhen können.

Ein Bericht sorgt für Gesprächsstoff: Bei Serhou Guirassy stehen besondere Klauseln im BVB-Vertrag – mit Folgen für Gehalt, Prämien und Zukunftsfragen.

Besonders pikant: Guirassy hat dem Bericht zufolge eine exklusive Tor-Klausel. Sobald er wettbewerbsübergreifend 20 Scorerpunkte erreicht, erhält er offenbar eine einmalige Sonderzahlung von 250.000 Euro – diese Summe kassierte er nach seiner Premierensaison bereits. On top gibt es laut Berichten Punktprämien: Pro Spiel mit Punktgewinn, in dem Guirassy den Großteil der 90 Minuten auf dem Platz steht, winken bis zu 15.000 Euro – das gilt auch in der Königsklasse.

Bericht legt brisante Vertragsdetails offen: BVB-Star Serhou Guirassy lässt sich fürstlich entlohnen

Team-Erfolge werden ebenfalls honoriert: Für das Erreichen des Champions-League-Viertelfinals lag die Mannschaftsprämie demnach im Millionenbereich (laut Sport Bild je nach Runde zwischen zwei bis vier Millionen Euro), individuell sollen demnach rund 100.000 Euro auf Guirassys Konto gekommen sein – verteilt nach einem internen Schlüssel. Zuletzt erlebte der BVB in der Champions gegen Juventus Turin mal wieder ein echtes Drama.

Die starke Verhandlungsposition des Stürmers erklärt die Konditionen. Weil der BVB Guirassy dank Ausstiegsklausel für vergleichsweise günstige 18 Millionen Euro aus Stuttgart holen konnte, floss das gesparte Ablösepolster offenbar in Gehalt und Boni. Gleichzeitig buhlten weitere Topklubs um die Dienste des Top-Stürmers – damals ein Hebel für Guirassys Seite.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der Vertrag läuft bis 2028; zu spekulierten Ausstiegsklauseln in Dortmund kursieren Berichte, offiziell bestätigt ist dazu nichts. Sportlich schafft die Vertragskonstruktion klare Anreize: Tore, Vorlagen, Punkte – jede Ausbeute zahlt sich direkt aus. Für den BVB bleibt das Modell kalkulierbar, weil der größte Bonus an echte Teamziele gekoppelt ist. Für Guirassy wiederum sind Spitzenleistungen noch einmal bares Geld wert – ein Paket, das erklärt, warum Dortmund seinen Torjäger langfristig binden konnte. (kus)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Alex Gottschalk/DeFodi Images

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