„Einmal noch“

Borussia Dortmund sehnt sich nach der Länderspielpause

Borussia Dortmund tritt gegen Mainz 05 im finalen Spiel vor der Länderspielpause an. Nuri Şahin zählt bereits die Minuten bis zum Schlusspfiff.

Dortmund – Nach den Siegen in der Bundesliga gegen RB Leipzig und in der Champions League gegen Sturm Graz wartet auf Borussia Dortmund die nächste Herausforderung.

Borussia Dortmund geht auf dem Zahnfleisch

Im Auswärtsspiel gegen Mainz 05 will der BVB den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga einfahren und das endgültige Signal aussenden, trotz aller Verletzungsprobleme auf dem richtigen Weg zu sein.

Die Partie gegen die intensiv und aggressiv zu Werke gehenden Rheinhessen droht jedoch ein Kraftakt zu werden. Der dezimierte Kader geht auf dem Zahnfleisch, die Englischen Wochen haben viele Körner gekostet.

Şahin ist froh überanstehende Länderspielpause

Zwar ist Julian Ryerson rechtzeitig fit geworden, um den gesperrten Ramy Bensebaini als Linksverteidiger zu vertreten, mit Yan Couto und Donyell Malen sitzen dafür aber nur zwei Profis auf der Ersatzbank - und Couto „ist zwar auf dem Bogen, aber da wird nicht viel kommen heute“, äußerte sich Nuri Şahin bei Sky pessimistisch über einen Einsatz des Außenverteidigers.

Nuri Şahin bestreitet mit Borussia Dortmund viele intensive Spiele

Bei Ryerson mache er sich „keine Sorgen“, betonte der BVB-Coach, weil der Norweger zwar nur einmal im Mannschaftstraining habe mitwirken können, nach der aus einer Erschöpfung resultierenden Verletzung aber wieder „ausgeruht“ sei. Dennoch sehnt Şahin die Länderspielpause herbei.

„Wir müssen heute noch einmal und dann haben wir eine kurze Pause, wenn die Jungs bei der Nationalmannschaft ein bisschen Gnade erhalten“, sagte der 36-Jährige, der in Mainz dennoch 100 Prozent Einsatzbereitschaft erwartete: „Sie wissen, dass das überhaupt keine Ausrede sein darf.“

Ohne Gregor Kobel, Waldemar Anton, Niklas Süle, Bensebaini, Giovanni Reyna, Karim Adeyemi und Julien Duranville fehlen Şahin jedoch die Optionen, um den Druck während des Spiels aufrechtzuerhalten. Einzig Malen wird einen Impuls setzen können - doch ob das so gut funktionieren wird wie gegen Graz, bleibt abzuwarten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Alexander Neis

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