Anspruchsvolle Aufgaben für die FCB-Bosse
Transferstopp beim FC Bayern nach Brown und Saibari
Beim FC Bayern stehen die Transfers von Ismael Saibari und Nathaniel Brown vor dem Abschluss. Anschließend soll offenbar erst einmal auf die Bremse getreten werden.
Während die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko langsam ins Rollen kommt, beschäftigen sich die Verantwortlichen beim FC Bayern mit dem Kader für die kommende Spielzeit. Mit den WM-Akteuren Ismael Saibari und Nathaniel Brown stehen derzeit zwei Toptransfers unmittelbar vor dem Abschluss.
Für beide Spieler hat der Rekordmeister laut übereinstimmenden Medienmeldungen bereits weitestgehende Einigungen erzielt. Der Marokkaner Saibari soll für ein Gesamtvolumen von rund 55 Millionen Euro vom niederländischen Meister PSV Eindhoven verpflichtet werden, Brown für dieselbe Summe vom Bundesligakonkurrenten Eintracht Frankfurt.
Erst nach Spielerabgängen können weitere Verstärkungen für den FC Bayern folgen
Dass die insgesamt dreistellige Millionensumme gut angelegt sein sollte, zeigen die bislang ausgezeichneten Leistungen der Spieler beim WM-Turnier. Während Brown seinen starken Auftritt gegen Curacao mit zwei Scorerpunkten (Tor und Assist) veredelte, gelang Saibari ein Weltklassetor beim 1:1 gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien.
Wie die Sport BILD nun berichtet, planen die Bayern nach den Verpflichtungen von Saibari und Brown zunächst einen Transferstopp. Als nächster Schritt müssen Einnahmen durch Spielerabgänge generiert werden, die dann wieder reinvestiert werden könnten. Erst durch Verkäufe könnten weitere Transfers zum Thema werden. Diese Strategie wurde von den Bayern-Verantwortlichen auch in den letzten Transferperioden so umgesetzt und passt zum vom mächtigen Aufsichtsrat um Uli Hoeneß auferlegten Sparkurs beim Rekordmeister.
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Vor allem die zahlreichen Leihspieler gelten dabei als die Verkaufskandidaten, mit welchen beachtliche Umsätze erzielt werden sollen: Joao Palhinha, Bryan Zaragoza, Sacha Boey und Alexander Nübel sollten dabei die größten Erlöse einspielen. Dazu könnten noch kleinere Summen durch verliehene ehemalige Campusspieler wie Lovro Zvonarek oder auch Arijon Ibrahimovic kommen. Der letztgenannte deutsche U21-Nationalspieler könnte aber auch in Vincent Kompanys Kader integriert werden.
Ob Hiroki Ito und Alphonso Davies, die sich mit ihren Nationalteams ebenfalls bei der WM befinden, tatsächlich ebenfalls Abschiedskandidaten sind, wurde von Vereinsseite bislang nicht kommuniziert. Sollten Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund auf der Abgangsseite erfolgreich agieren, könnten nach Saibari und Brown weitere Verstärkungen in der laufenden Transferperiode folgen. Die beiden stehen – wie dies stets beim Rekordmeister der Fall ist – vor einem anspruchsvollen Transfersommer.
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