Kam für 21 Millionen Euro

Burkardt bei der Eintracht: Erbe einer stolzen Stürmer-Tradition?

Die Vereinsgeschichte von Eintracht Frankfurt ist geprägt von großen Stürmern. Kann Jonathan Burkardt ebenfalls durchstarten?

Frankfurt - Bernd Hölzenbein, Anthony Yeboah, Alex Meier, Jörn Andersen, die „Büffelherde“ Sébastien Haller, Luka Jović und Ante Rebic, anschließend André Silva, Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und aktuell Hugo Ekitiké: Eintracht Frankfurt hat eine stolze Stürmer-Tradition.

Eintracht-Stürmertradition gibt Burkardt „ein gutes Gefühl“

Jonathan Burkardt soll im Optimalfall der nächste Angreifer sein, der bei den Hessen durchstartet. Der 24-Jährige gab bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz im Campus der Eintracht zu: „Es gibt mir ein gutes Gefühl mit den Stürmern.“ Trainer Dino Toppmöller habe aufgezeigt, „dass man gut mit Stürmern arbeiten kann und sich Stürmer generell entwickeln können“.

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Pierluigi Collina bei der Europameisterschaft 2004 beim Halbfinale Griechenland gegen Tschechien im Einsatz.
Viktor Kassai bei einem Freundschaftsspiel zwischen Belgien und Portugal.
Howard Webb 2014 bei einem Einsatz in der Premier League im Spiel zwischen Crystal Palace und Manchester City.
Deniz Aytekin beim Bundesliga-Duell zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
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Die klangvollen Namen der Vergangenheit sind in den vielen Gesprächen mit den Verantwortlichen gefallen. Der 18-Tore-Stürmer der Vorsaison, der für den Sockelbetrag von rund 21 Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 zur Eintracht kam, will sich aber nicht mit seinen etlichen Vorgängern vergleichen lassen: „Ich will meinen eigenen Weg gehen.“

Eintracht-Neuzugang Burkardt entwickelte sich vom Flügelspieler zum Stürmer

Es ist diese Klarheit, die Burkardt in seinen elf Jahren bei Mainz peu à peu nach vorne gebracht hat. Nach seinen Anfängen als Flügelspieler entwickelte er sich zum zentralen Angreifer.

Burkardt erklärte im Interview mit Sport1 schon im Januar 2021: „Ich fühle mich als Mittelstürmer am wohlsten, weil ich da kurze Wege zum Tor habe und meine Tiefenläufe noch besser einbringen kann. Es ist aber auch nicht schlecht, dass ich auf die Außenbahnen ausweichen kann und in der Jugend habe ich auch schon als Spielmacher gespielt. Es ist gut, dass ich flexibel bin. Aber im Sturm fühle ich mich am wohlsten.“

Jonathan Burkardt steht vor dem Stein-Adler im Profi-Campus der Eintracht

Ab sofort will der A-Nationalspieler sein Können in neuer Umgebung zeigen. Der gebürtige Darmstädter hat noch keine Treffermarke für sich definiert. Doch es würde nicht wundern, wenn am Ende der Vorbereitung eine Zahl steht, die die 18 übertrifft.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marc Schueler

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