Dortmund kontert Frankfurt

BVB entsendet den Chef: Bellingham-Poker wird zum Transferkrimi mit der Eintracht

Der Kampf um Bellingham entwickelt sich zum Transferkrimi. Der BVB und Eintracht Frankfurt buhlen mit Hochdruck um den 19-jährigen Mittelfeldspieler.

Frankfurt – Der Transferpoker um Jobe Bellingham nimmt immer mehr Fahrt auf. Der junge Mittelfeldspieler des AFC Sunderland steht im Fokus von Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt.

Beide Bundesligisten setzen alles daran, den 19-Jährigen für sich zu gewinnen. Die Situation spitzt sich zu, da beide Vereine große Anstrengungen unternehmen, um Bellingham zu überzeugen.

Eintracht Frankfurt rollt den roten Teppich für Bellingham aus

Eintracht Frankfurt hat Bellingham am Montag (26. Mai) in der Bankenmetropole mit offenen Armen begrüßt. Christoph Preuß, der Lizenzspielerchef der SGE, empfing den jungen Engländer persönlich und zeigte ihm die Stadt, das Stadion und die Geschäftsstelle. In Frankfurt fanden intensive Gespräche mit Sportvorstand Markus Krösche und Direktor Profifußball Pirmin Schwegler statt, wie Sky und Bild berichteten.

Die Eintracht hofft, Bellingham mit ihrem sportlichen Plan und der Aussicht auf Champions-League-Fußball zu überzeugen. Der Verein rechnet sich gute Chancen aus, da Bellingham seinen eigenen Weg gehen möchte und nicht im Schatten seines Bruders Jude stehen will, der bereits von Dortmund nach Real Madrid wechselte.

Kolo Muani, Marmoush – und jetzt Ekitiké: Die teuersten Transfer-Abgänge von Eintracht Frankfurt

Randal Kolo Muani erzwang seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain im Sommer 2023. Die Fans waren wütend, die SGE erhielt 95 Millionen Euro. Damit ist Kolo Muani noch immer der aktuelle Rekord-Abgang.
Stürmte erst an der Seite von Omar Marmoush, dann noch ein halbes Jahr als dessen Nachfolger. Im Sommer 2025 legte dann der FC Liverpool 95 Millionen für Hugo Ekitiké auf den Tisch.
Omar Marmoush hatte bei Eintracht Frankfurt viel Grund zur Freude
Luka Jovic verließ die Eintracht 2019 für die Ablöse von 63 Millionen Euro Richtung Real Madrid.
Kolo Muani, Marmoush – und jetzt Ekitiké: Die teuersten Transfer-Abgänge von Eintracht Frankfurt

BVB setzt auf Watzkes Charmeoffensive

Auch Borussia Dortmund hat große Geschütze aufgefahren und wollte der Eintracht offenbar zuvorkommen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke reiste bereits am Sonntag (25. Mai) zum zweiten Mal höchstpersönlich nach England, um Bellingham und seine Familie zu überzeugen.

Zuvor hatte der Verein bereits eine Delegation bestehend aus Sportdirektor Sebastian Kehl, Trainer Niko Kovac und Geschäftsführer Lars Ricken entsandt. Dortmund setzt darauf, dass Bellingham in den Fußstapfen seines Bruders Jude treten könnte, der beim BVB zum Weltklassespieler reifte.

Transfer-Ziel von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund: Jobe Bellingham feiert den Aufstieg in die Premier League.

BVB schickt den Chef: Bellingham-Poker wird zum Transferkrimi mit der Eintracht

Ein entscheidender Faktor im Transferpoker um Bellingham ist die Ablösesumme. Diese könnte sich auf 25 bis 30 Millionen Euro belaufen. Borussia Dortmund plant, zeitnah ein Angebot an den AFC Sunderland abzugeben. Der Klub aus dem Nordosten Englands feierte erst am Samstag in den Playoffs den Aufstieg in die Premier League.

Die Teilnahme an der Champions League ist sowohl für Dortmund als auch für Frankfurt ein großer Trumpf. RB Leipzig hingegen hat aufgrund des Fehlens internationaler Wettbewerbe nur noch geringe Chancen.

Transferpoker um Jobe Bellingham: Wechsel-Entscheidung wohl in wenigen Tagen

Der Ausgang des Transferpokers bleibt offen, da Jobe Bellingham noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat. Diese wird jedoch im Laufe der Woche erwartet. Beide Vereine hoffen, den jungen Engländer für sich gewinnen zu können, während die Spannung im Transferkrimi weiter steigt. Unterdessen treibt Eintracht Frankfurt Krösches Traum-Transfer offenbar voran. (ck)

Rubriklistenbild: © Ryan Browne/Shutterstock/Imago

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